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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihre Genügsamkeit während des Haddsch Teil 4 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247234 May 25th 2026, 05:18 Genügsamkeit bedeutet, auf übermäßigen Komfort zu verzichten. Dies gilt insbesondere für Essen, Kleidung, Transport und Unterkunft. Während des Haddsch ist es besonders erstrebenswert, auf Luxus zu verzichten. Ein Kapitel in Imâm Al-Buchârîs „Sahîh“ trägt den Titel „Haddsch auf dem Rahl (Sattel)“. Darin wird überliefert, dass Âischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein), die Mutter der Gläubigen, von ihrem Bruder Abdurrahmân auf einem Kamelssattel zum Ort der Weihe (At-Tan’îm) geführt wurde. Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte: „Bereitet euch für den Haddsch vor, denn er ist einer der beiden Dschihâds.“ Dann erwähnte er den Hadîth von Thamâma ibn Abdullâh ibn Anas, der sagte: „Anas vollzog den Haddsch auf einem Sattel, obwohl er weder geizig noch arm war.“ Auch der Prophet selbst soll seinen Haddsch auf einem Sattel unternommen haben, der zugleich sein Gepäck trug.“ Ibn Hadschar sagte: „Wenn er schreibt ‚Kapitel: Haddsch auf dem Rahl‘, so meint er damit einen Kamel- und Pferdesattel. Diese Formulierung unterstreicht, dass Bescheidenheit dem Luxus vorzuziehen ist.“ Im Hadîth von Abdullâh, dem Freigelassenen von Asmâ bint Abû Bakr (möge Allâh mit ihm zufrieden sein), heißt es, dass er Asmâ jedes Mal, wenn sie an Al-Hudschûn (Ort in der Nähe von Mekka) vorbeikam, sagen hörte: „Möge Allâh Seinen Gesandten in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken. Wir sind hier mit ihm abgestiegen, und wir hatten damals leichtes Gepäck, wenige Reittiere und wenig Proviant. Ich, meine Schwester Âischa, Az-Zubair und Soundso und Soundso vollzogen die Umra. Nachdem wir das Haus (Ka’ba) berührt hatten, beendeten wir unseren Ihrâm und vollzogen dann am Abend den Ihrâm für den Haddsch.“ Al-Baihaqî widmete in seinem Werk „As-Sunan Al-Kubrâ“ ein Kapitel dem Thema „Der Pilger ist zerzaust und staubbedeckt, und er soll seinen Kopf und Bart nach dem Ihrâm nicht einölen.“ Al-Mundhirî sagte in seinem Buch „At-Targhîb wa At-Tarhîb“: „Die Ermutigung zur Bescheidenheit, Hingabe und dem Tragen einfacher Kleidung während des Haddsch – eine Aufforderung, die sich an den Beispielen der Propheten (Frieden sei auf ihnen) orientiert.“ Dann erwähnte er eine Reihe von Hadîthen, die dies belegen, darunter den Hadîth von Abû Huraira, der sagte: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Wahrlich, Allâh der Erhabene rühmt sich vor den Engeln mit den Menschen in Arafa und sagt: »Seht euch Meine Diener an, zerzaust und staubbedeckt.«‘“ Während des Haddsch hielten sich die Rechtschaffenen stets an diese Vorgehensweise: Mudschâhid sagte: „Ein Mann bemerkte einmal in Anwesenheit von Ibn Umar: ‚Wie viele Pilger gibt es doch!‘ Ibn Umar entgegnete: ‚Wie wenige es doch sind!‘ Kurz darauf erblickte er einen Mann auf einem Kamel, dessen Sattel abgenutzt und dessen Zaumzeug nur aus einem Seil bestand. ‚Vielleicht ist dieser Mann ein Pilger‘, sagte Ibn Umar.“ Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte auf dem Weg nach Mekka, als er einige Pilger im Ihrâm sah: „Ihr zerzaust euer Haar, bedeckt euch mit Staub, gebt Almosen und opfert Tiere, ohne damit weltlichen Gewinn zu erzielen. Wir kennen keine bessere Reise als diese – er meinte den Haddsch.“ Abdullâh ibn Ahmad ibn Hanbal sagte: „Mein Vater vollzog fünf Mal den Haddsch zu Fuß und zweimal reitend. Bei einer seiner Pilgerreisen gab er zwanzig Dirham aus.“ Abû Nu‘aim sagte: „Als (der Kalif) Al-Mahdî nach Mekka kam, war Sufyân At-Thaurî bereits dort. Al-Mahdî lud ihn zu sich ein. Als Sufyân sah, welchen Aufwand Al-Mahdî für den Haddsch betrieben hatte, sagte er: ‚Fürchte Allâh und denke daran, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) den Haddsch vollzog und nur sechzehn Dinar ausgab.‘ In einer anderen Überlieferung sagte Sufyân: ‚Was sind das für Zelte? Was sind das für Pavillons?‘ Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und fragte: ‚Wie viel haben wir für unseren Haddsch ausgegeben?‘ Als man ihm einen vergleichsweise hohen Betrag nannte, entgegnete er: ‚Wir haben verschwendet.‘“ Sufyân At-Thaurî sagte: „Ich wurde zu Al-Mahdî in Minâ geführt und sagte zu ihm: ‚Fürchte Allâh, denn du hast diese Position und diesen Ort nur durch die Schwerter der Muhâdschirûn (Auswanderer aus Mekka) und Ansâr (Helfer aus Medina) erreicht; ihre Söhne sterben vor Hunger. Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und gab nur fünfzehn Dinar aus. Er pflegte unter Bäumen zu übernachten.‘ Al-Mahdî sagte zu mir: ‚Willst du, dass ich wie du bin?‘ Ich antwortete: ‚Sei nicht wie ich, aber sei weniger extravagant als du es jetzt bist und bescheidener als ich es bin!‘ Er sagte zu mir: ‚Geh hinaus.‘“ Ibn Abû Nudschaih sagte: „Al-Hasan ibn Alî vollzog den Haddsch zu Fuß und teilte sein Vermögen in zwei Hälften.“ Ein Rechtschaffener wurde einmal gefragt: „Was bedeutet das zerzauste Haar des Pilgers?“ Er antwortete: „Damit Allâh der Erhabene bezeugt, dass dir dein äußeres Erscheinungsbild nicht von Bedeutung ist und deine Aufrichtigkeit im Gehorsam erkennt.“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
Artikel - Islamweb: Die Sehnsucht der Rechtschaffenen nach einem frommen Ableben auf der Pilgerreise
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Sehnsucht der Rechtschaffenen nach einem frommen Ableben auf der Pilgerreise http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247294 May 25th 2026, 05:17 Chaithama ibn Abdurrahmân sagte: „Man sah es als etwas Gutes an, wenn ein Mann während einer guten Tat starb, sei es beim Haddsch, der Umra, im Dschihâd oder während des Fastens im Ramadân.“ Talha Al-Yâmî sagte: „Man sagt, dass jenen, deren Leben auf eine dieser drei Weisen endet, das Paradies sicher ist oder sie von der Hölle befreit werden: Wer den Ramadân fastend beendet, wer nach dem Haddsch stirbt oder wer nach der Umra stirbt.“ Muhammad ibn Yûsuf schrieb an Al-Hakam ibn Burda: „O Bruder, fürchte Allâh, dessen Strafe unerträglich ist.“ Am Ende seines Briefes schrieb er: „Wenn du es schaffst, dein Leben mit einem Haddsch zu beenden, dann tu es. Denn das Mindeste, was über den Pilger überliefert wird, ist, dass er zurückkehrt, so wie er von seiner Mutter geboren wurde.“ Ibn Radschab sagte: „Die rechtschaffenen Vorfahren glaubten, dass demjenigen, der nach einer guten Tat stirbt, wie dem Fasten im Ramadân, dem Haddsch oder der Umra, das Paradies zu erhoffen ist. Trotz ihres Strebens nach Aufrichtigkeit in ihren guten Taten erneuerten sie ihre Reue und ihr Bittgebet um Vergebung im Angesicht des Todes und beendeten ihre Taten mit Reue und dem Wort des Tauhîd.“ Fazit: Ein gutes Ende (Husn Al-Châtima) bedeutet, dass der Diener Allâhs vor seinem Tod eine gute Tat vollbringt und dann in diesem guten Zustand stirbt. Die rechtschaffenen Vorfahren pflegten Allâh um ein gutes Ende zu bitten und vor einem schlechten Ende Zuflucht bei Allâh zu suchen. Sie erinnerten sich dabei an den Hadîth des Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): „Wahrlich, der Diener verrichtet eine Tat der Höllenbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Paradieses, und er verrichtet eine Tat der Paradiesbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Höllenfeuers. Denn nur die letzten Taten zählen (für die Anrechnung des Lohnes oder der Strafe von Allâh, AdÜ).“ In einer anderen Version heißt es: „Wahrlich, ein Mann verrichtet dem Anschein nach eine Tat der Paradiesbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Höllenfeuers, und er verrichtet dem Anschein nach eine Tat der Höllenbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Paradieses.“ Ibn Radschab sagte: „Seine Worte ‚dem Anschein nach‘ deuten darauf hin, dass der innere Zustand anders sein kann und dass ein schlechtes Ende durch eine verborgene Eigenschaft des Dieners verursacht wird, die den Menschen nicht bekannt ist. Es kann eine schlechte Tat oder ähnliches sein. Diese verborgene Eigenschaft führt zum schlechten Ende beim Tod. Ebenso kann ein Mann eine Tat der Höllenbewohner verrichten, aber in seinem Inneren befindet sich eine verborgene gute Eigenschaft. Diese Eigenschaft überwiegt am Ende seines Lebens und führt zu einem guten Ende. Abdulazîz ibn Abû Rawwâd sagte: ‚Ich war bei einem Mann anwesend, als er im Sterben lag. Man sprach ihm das Glaubensbekenntnis (Schahâda) vor: »Lâ ilâha illa-llâh – Es gibt keinen Gott außer Allâh.« Am Ende sagte er jedoch: »Ich glaube nicht an das, was du sagst.«‘ Er starb daraufhin in diesem Zustand. Ich erkundigte mich nach ihm und erfuhr, dass er Alkoholiker war. Abdulazîz pflegte zu sagen: ‚Hütet euch vor Sünden, denn sie waren es, die ihn zu Fall gebracht haben.‘ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ende das Ergebnis der vorherigen Taten ist. All dies kommt in der „Wohlbewahrten Tafel“ (Al-Lauh Al-Mahfûdh) vor. Deshalb hatten die rechtschaffenen Vorfahren große Angst vor einem schlechten Ende. Einige von ihnen waren besorgt über die Erinnerung an ihre vergangenen Taten. Man sagt: Die Herzen der Frommen hängen an den Enden (der Zukunft, AdÜ). Sie fragen: ‚Wie wird unser Leben enden?‘ Und die Herzen der Allâh Nahestehenden hängen an den Anfängen (der Vergangenheit, AdÜ). Sie fragen: ‚Was haben wir an guten Taten vorausgeschickt?‘“ Ibn Al-Qayyim sagte: „Wenn du den Zustand vieler Sterbender betrachtest, wirst du feststellen, dass sie als Strafe für ihre schlechten Taten daran gehindert werden, ein gutes Ende zu haben. Hâfidh Abû Muhammad Abdulhaqq ibn Abdurrahmân Al-Ischbîlî (Allâh erbarme sich seiner) sagte: ‚Wisse, dass ein schlechtes Ende – möge Allâh uns davor bewahren – Ursachen hat, und es gibt Wege und Zugänge dazu. Die größte davon ist die Hingabe an die Welt und ihr Streben nach ihr und die Gier nach ihr, die Abkehr vom Jenseits, das Begehen der Sünden und die Unverfrorenheit darin. Vielleicht wird ein Mensch von einer bestimmten Sünde, einer bestimmten Art von Ungehorsam, einem bestimmten Grad an Abkehr und einem bestimmten Maß an Unverfrorenheit und Dreistigkeit überwältigt, sodass sie sein Herz beherrschen, seinen Verstand gefangen nehmen, sein Licht auslöschen und seine Schleier über ihn legen. Dann nützt ihm keine Ermahnung und keine Erinnerung. Vielleicht kommt der Tod über ihn in diesem Zustand, und er hört den Ruf (Allâhs) aus der Ferne, aber er versteht die Bedeutung nicht und weiß nicht, was gemeint ist, selbst wenn der Rufer es wiederholt und wieder und wieder ruft!‘“ Ich möchte hinzufügen, dass es viele Berichte über das gute Ende der Rechtschaffenen und das schlechte Ende der sich Abwendenden gibt. Dies ist nicht der geeignete Rahmen, um dieses Thema ausführlich zu behandeln. Es gibt umfassende Werke, die sich speziell damit befassen. Was jedoch betont werden sollte, ist, dass – Allâh sei Dank – noch kein Fall bekannt geworden ist, dass ein Mensch mit reinem Herzen und aufrichtiger Gesinnung ein schlechtes Ende gefunden hat. Dies trifft ausschließlich auf jene zu, deren Herzen verdorben sind und die sterben, ohne Reue zu zeigen und ihre Taten zu korrigieren, wie Ibn Radschab treffend bemerkte. O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und bittet Allâh um Annahme der Pilgerreise und ein gutes Ende. Hütet euch vor den Sünden, die man im Verborgenen begeht, denn sie sind eine der Ursachen für Rückfälle. Richtet euch nach dem Gehorsam im Verborgenen, denn er ist der Weg zur Standhaftigkeit bis zum Tod, so Allâh will. 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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihre Genügsamkeit während des Haddsch - Teil-II http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247237 May 25th 2026, 05:18 Fazit: Allâh sagt: „Hierauf sollen sie ihre Ungepflegtheit beenden, ihre Gelübde erfüllen und den Umlauf um das alt(ehrwürdig)e Haus vollziehen“ (Sûra 22:29). Der Gelehrte As-Sa‘dî erklärte den Begriff „Tafath“ (Ungepflegtheit) folgendermaßen: „Die Pilger sollen ihre Riten durchführen und sich von dem Schmutz und den Unreinheiten reinigen, die sie während des Ihrâms angehäuft haben.“ Im Hadîth von Abû Huraira heißt es: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Wahrlich, Allâh der Erhabene rühmt sich vor den Engeln mit den Menschen in Arafa und sagt: »Seht euch Meine Diener an, zerzaust und staubbedeckt.«‘“ Oft begründen Rechtsgelehrte die Verbote während des Ihrâms damit, dass sie „Luxus verhindern“ oder „den Pilger bescheiden halten“ wollen. Dies wird deutlich, wenn man Werke wie Ibn Qudâmas „Al-Mughnî“, An-Nawawîs „Al-Madschmû“ oder Ibn Taimiyyas „Scharh Al-Umda“ und die Kommentare zu den Hadîthen studiert. An-Nawawî führte nach der Aufzählung der Ihrâm-Verbote aus: „Die Gelehrten sahen im Verbot der genannten Kleidung und dem Tragen des Izâr und Ridâ den Zweck, den Pilger von Luxus abzuhalten und ihm die Eigenschaften eines demütigen und bescheidenen Menschen zu vermitteln. Er soll sich daran erinnern, dass er durchgehend im Ihrâm ist. Dies soll ihn dazu anregen, Allâh häufiger zu gedenken, seine Anbetungshandlungen sorgfältiger zu beobachten und zu schützen und sich vor Verbotenem zu hüten. Durch den Ihrâm soll er sich an den Tod, die Leichentücher und die Auferstehung erinnern, wenn die Menschen barfuß, nackt und eilend zum Rufer kommen. Die Verbote von Düften und körperlicher Nähe zu Frauen sollen ihn von weltlichen Freuden abhalten und seine Aufmerksamkeit auf die jenseitigen Ziele lenken.“ Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Der Ihrâm basiert auf der Abkehr von den üblichen Gewohnheiten des Luxus und der Enthaltsamkeit von verschiedenen Arten von Vergnügen. Man soll keine normale Kleidung tragen, sich nicht parfümieren, sich nicht schmücken und sich nicht mit einem Sonnenschirm schützen. Man soll demütig und bescheiden sein und zerzaust und staubbedeckt zum Haus Allâhs kommen.“ Mein Bruder, es fällt auf, dass viele Pilger heutzutage das Wesen des Ihrâms missverstehen. Dieser basiert essentiell auf der Abkehr von weltlichen Annehmlichkeiten und der Kultivierung von Enthaltsamkeit. Wir haben bereits Texte und Berichte über die rechtschaffenen Vorfahren erwähnt, die dies belegen. Es ist bedauerlich, dass manche Pilger den Haddsch eher als Urlaub begreifen und teure Sachen mitbringen, als ob sie auf einer Sightseeing-Tour wären. Einige Haddsch-Reiseveranstalter haben dazu beigetragen, indem sie ständig verlockende Werbung zur Verbreitung dieses Phänomens schalten. Ich möchte einen Bericht erwähnen, der in einigen Zeitungen über dieses Phänomen veröffentlicht wurde. Darin heißt es: „Ein harter Wettbewerb ist entbrannt unter den inländischen Haddsch-Reiseveranstaltern um die Gunst der Pilger. Einige Anbieter bieten übertriebene Dienstleistungen an, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Zu den angebotenen Leistungen zählen beispielsweise die Abholung des Pilgers mit einem Luxusauto, die Unterbringung in luxuriösen Apartments in Mekka sowie in großen Zelten in Arafa, die mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten ausgestattet sind, wie Swimmingpools, Fax- und Internetanschlüssen, eigenen Kliniken, drei abwechslungsreichen Mahlzeiten vom Buffet und rund um die Uhr verfügbaren Getränken. Sogar ein kostenloser Wäsche- und Bügelservice wurde angeboten. Die Preise für solche exklusiven Pakete belaufen sich auf nahezu einhunderttausend Rial. Um den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden, teilen einige Reiseveranstalter ihre Angebote in verschiedene Kategorien ein, von ‚Silber‘, ‚Gold‘ bis hin zu ‚Luxus‘.“ Dies ist eine offensichtliche Übertreibung und widerspricht eindeutig der islâmischen Lehre, die in normalen Lebenslagen, insbesondere im religiösen Zusammenhang, Mäßigung gebietet. Umso mehr gilt dies für eine Anbetungshandlung und einen Ritus, bei dem Enthaltsamkeit von Luxus und Vergnügen eingefordert wird. Wir haben bereits erwähnt, dass Sufyân At-Thaurî, als er den Kalifen Al-Mahdî besuchte und sah, was er für der Haddsch vorbereitet hatte, zu ihm sagte: „Fürchte Allâh und denke daran, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) den Haddsch vollzog und nur sechzehn Dinar ausgab.“ In einer anderen Überlieferung sagte Sufyân: „‚Was sind das für Zelte? Was sind das für Pavillons? Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und fragte: ‚Wie viel haben wir für unseren Haddsch ausgegeben?‘ Als man ihm einen vergleichsweise hohen Betrag nannte, entgegnete er: ‚Wir haben verschwendet.‘“ Dieser Luxus und diese Extravaganz haben zu zahlreichen Schwierigkeiten und Problemen geführt. Bei jeder Verspätung einer Mahlzeit oder einem Ausfall von Annehmlichkeiten erheben einige Pilger schwere Vorwürfe. Fehlt ein bestimmtes Erfrischungsgetränk, werfen sie den Reiseveranstaltern vor, geizig, betrügerisch und unehrlich zu sein. Würden sich die Reiseveranstalter auf einfache Mahlzeiten beschränken, wäre der Zweck erfüllt. Ich möchte betonen, dass es dem Pilger erlaubt ist, auf sein körperliches Wohlbefinden zu achten und gute Speisen zu sich zu nehmen. Es gibt zahlreiche Belege in den Schriften der Salaf und Gelehrten, die dies bestätigen, jedoch würde eine detaillierte Auseinandersetzung hier den Rahmen sprengen. Nützliche Information: Im Hadîth von Ibn Umar heißt es: „Ein Mann stand auf und fragte den Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): ‚Wer sind die (wahren) Pilger, o Gesandter Allâhs?‘ Er sagte: ‚Diejenigen mit zerzaustem Haar und Körpergeruch‘“ (At-Tirmidhî und Ibn Mâdscha). At-Tirmidhî befand diesen Hadîth für schwach und sagte: „Dies ist ein ‚Hadîth gharîb‘, den wir nur von Ibrâhîm ibn Yazîd Al-Chûzî kennen. Einige Gelehrte haben seine Gedächtnisleistung kritisiert.“ O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und meidet Luxus und Extravaganz. Wisset, dass ihr eine Anbetungshandlung mit großem Lohn vollzieht, wobei der Lohn der Mühe entspricht. 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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Weniger Worte, mehr Andacht: Die Rechtschaffenen während des Haddsch: http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247249 May 25th 2026, 05:18 5. Weniger Worte, mehr Andacht: Die Rechtschaffenen während des Haddsch: Al-Dscharîrî sagte: „Anas ibn Mâlik setzte in Dhât Irq den Ihrâm an. Wir hörten ihn nicht sprechen, außer wenn er Allâh gedachte, bis er den Ihrâm beendete. Dann sagte er: ‚Mein Neffe, so ist der Ihrâm.‘“ Mansûr ibn Al-Mu‘tamir sagte: „Schuraih, Sohn von Al-Hârith und ein Richter, war im Ihrâm stumm wie eine Schlange (wörtl. taub wie eine Schlange, die sich nicht reizen lässt, AdÜ).“ Nâfi, der Freigelassene von Ibn Umar, sagte: „Ich sah Menschen, die dieses Haus (die Ka’ba) umrundeten, so demütig, als säßen Vögel auf ihrem Kopf.“ Atâ ibn Abû Rabâh sagte: „Ich sah Abdullâh ibn Umar und Abdullâh ibn Abbâs (möge Allâh mit ihnen zufrieden sein) gemeinsam das Haus umrunden, als ob Vögel auf ihren Köpfen säßen, so demütig waren sie.“ Atâ sagte: „Ich vollzog den Tawâf hinter Ibn Umar und Ibn Abbâs und hörte keinen von ihnen während des Tawâf sprechen.“ Urwa ibn Az-Zubair sagte: „Ich umrundete mit Abdullâh ibn Umar die Ka‘ba und bat ihn um die Hand seiner Tochter. Er schwieg und gab mir keine Antwort. Ich dachte: ‚Wenn er einverstanden wäre, hätte er etwas gesagt. Bei Allâh, ich werde ihn nie wieder darauf ansprechen.‘ Es ergab sich, dass er vor mir nach Medina zurückkehrte. Dann kam ich an und betrat die Moschee des Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), begrüßte ihn und erwies ihm die gebührende Ehre. Dann ging ich zu Abdullâh ibn Umar. Er begrüßte mich herzlich und fragte: ‚Wann bist du angekommen?‘ Ich entgegnete: ‚Gerade eben‘, antwortete ich. Daraufhin fragte er: ‚Hast du während unserer gemeinsamen Umrundung der Ka‘ba, als wir Allâh im Sinn hatten, um die Hand von Sauda bint Abdullâh gebeten? Du hättest das auch zu einem anderen Zeitpunkt tun können.‘ Ich erwiderte: ‚Es war eine Fügung des Schicksals.‘ Er fragte weiter: ‚Und was denkst du jetzt?‘ Ich entgegnete: ‚Ich bin so entschlossen wie nie zuvor!‘ Er rief seine Söhne Sâlim und Abdullâh und verheiratete mich mit ihr.“ Challâd ibn Abdurrahmân sagte: „Ich fragte Sa‘îd ibn Dschubair: ‚Wer gilt unter den Pilgern als der beste?‘ Er antwortete: ‚Derjenige, der Essen spendet und seine Zunge hütet.‘“ At-Thaurî sagte: „Wir hörten, dass dies zur Güte des Haddsch gehört.“ Ich möchte hinzufügen, dass dieser Hadîth in marfû-Form (Isnâd bis zum Propheten) überliefert wurde, aber nicht authentisch ist. Fazit: Ibn Qudâma kommentierte eine Aussage von Abû Al-Qâsim Al-Charaqî: „‚Es ist Sunna für den Pilger, wenig zu reden, außer in dem, was nützlich ist. Es wurde von Schuraih überliefert, dass er im Ihrâm wie eine stumme Schlange war.‘ Zusammenfassend gilt: In jeder Situation ist es ratsam, sich auf das Wesentliche zu beschränken und unnötiges Gerede zu vermeiden. Dies bewahrt vor leerem Gerede, Lügen und anderen unerlaubten Dingen. Denn wer viel redet, macht viele Fehler ... Und im Ihrâm-Zustand ist dies noch wichtiger, weil es ein Zustand der Anbetung und der Hingabe an Allâh ist. Es ähnelt dem Itikâf (zum Zwecke der Anbetung und Andacht sich in eine Moschee zurückziehen, AdÜ). Ahmad argumentierte damit, dass Schuraih (Allâh erbarme sich seiner) im Ihrâm wie eine stumme Schlange war. Es ist also Sunna für den Pilger, sich mit der Talbiya, dem Gedenken Allâhs, dem Qurânlesen, dem Gebieten des Guten und dem Verbieten des Schlechten, dem Lehren des Unwissenden, dem Erfüllen der notwendigen Bedürfnisse oder dem Schweigen zu beschäftigen. Wenn er über etwas spricht, das keine Sünde ist, oder Gedichte rezitiert, die nicht unangemessen sind, so ist dies erlaubt, aber man soll es nicht übertreiben.“ Ich möchte hinzufügen, dass Allâh sagt: „Die (Zeit der) Pilgerfahrt (sind) bekannte Monate. Wer in ihnen die (Durchführung der) Pilgerfahrt beschlossen hat, der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen während der Pilgerfahrt“ (Koran 2:197). Der Gelehrte As-Sa‘dî schreibt in seinem Tafsîr: „‚der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen‘: Ihr sollt den Weihezustand während der Pilgerfahrt sorgfältig wahren, insbesondere in den dafür vorgesehenen Monaten. Schützt ihn vor allem, was ihn ungültig machen oder mindern könnte. Dazu zählen sexuelle Handlungen und alles, was dazu führt, sowie jede Art von Sünde und Vergehen, die während des Ihrâms verboten sind. Auch Auseinandersetzungen und Streitigkeiten solltet ihr vermeiden, da sie zu Feindschaft führen. Das Ziel der Pilgerfahrt ist es, Demut zu erlangen, sich Allâh unterzuordnen und ihm durch alle Formen der Anbetung näherzukommen. Gleichzeitig erfordert sie Enthaltsamkeit von Sünden. Wird die Pilgerfahrt auf diese Weise vollzogen, wird sie von Allâh angenommen. Die Belohnung für eine angenommene Pilgerfahrt ist das Paradies. Obwohl die genannten Verbote zu jeder Zeit und an jedem Ort gelten, unterliegen sie während der Pilgerfahrt einer besonderen Strenge.“ Manche Pilger scheinen die wichtige Sunna unserer frommen Vorfahren vergessen zu haben, die besagt, dass man während der Pilgerfahrt zurückhaltend mit seinen Worten sein soll. Stattdessen lassen sie ihrer Zunge freien Lauf und scheuen sich nicht vor Beleidigungen, Streit und Auseinandersetzungen. Man sieht sie schimpfen, fluchen und streiten. Ihre Tage verbringen sie mit Klatsch und Tratsch. Man muss sich fragen: Wann nehmen diese Pilger sich die Zeit, den Qurân zu lesen oder sich mit der Sunna des Propheten zu beschäftigen? Wie können sie die Bedeutung dieses besonderen Zustands verstehen, wenn sie sich so verhalten? Diese Pilger scheinen die Unverletzlichkeit des Ortes und der Zeit sowie die besondere Bedeutung des Pilgerzustands nicht zu würdigen. Möge Allâh uns helfen. Der Pilger sollte sich vor der Pilgerfahrt einen detaillierten Plan zurechtlegen. Dieser sollte den Qurânlesungen, dem Rezitieren von Aurâd (Abfolge von andächtigen Redewendungen, die zu bestimmten Zeiten wiederholt werden, AdÜ) und Adhkâr, regelmäßigen Bittgebeten, der Ermahnung zum Guten und der Verwarnung vor dem Schlechten, dem Unterrichten Unwissender und der Hilfe für Bedürftige genügend Raum geben. Besonders in einer größeren Pilgergruppe, wo oft ein lockeres Miteinander gepflegt wird und man sich im überflüssigen Geschwätz verliert, ist es wichtig, sich bei oben genannten Taten selbst zur Disziplin zu zwingen. Denn die Versuchung, sich in endlosen Gesprächen zu verlieren, ist groß, wenn viele Menschen an einem Ort zusammenkommen und vermeintlich viel freie Zeit haben. Besondere Beachtung verdient die Aussage von Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya: Er sagte: „Das Schweigen ohne Qurânlesen, Dhikr oder Bittgebete ist weder Anbetung noch etwas, wozu man aufgefordert ist. Vielmehr öffnet es die Tür für Einflüsterungen. Die Beschäftigung mit dem Gedenken Allâhs ist besser als das Schweigen. Das Lesen des Qurâns ist eine der besten Taten. Wenn dies der Fall ist, dann ist das Gedenken Allâhs mit dem Qurân besser als jedes andere Gedenken.“ Ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben. Hütet euch dabei vor Streit, Auseinandersetzungen und vor überflüssigem Gerede. Beschäftigt euch mit dem Gedenken Allâhs, dem Lesen des Qurâns, dem Wissenserwerb und dem Lehren. Die Tage des Haddsch sind kurz und vergehen schnell. 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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und das Wasser von Zamzam Teil 1 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247273 May 25th 2026, 05:22 Ibn Uyaina berichtete, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte: „O Allâh, ich trinke es, um am Tag der Auferstehung nicht zu durstig zu sein.“ Ikrima sagte: „Wenn Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) vom Zamzam-Wasser trank, sagte er: ‚O Allâh, schenke mir nützliches Wissen, weitreichende Versorgung und Heilung von jeder Krankheit.‘“ Al-Hasan ibn Îsâ sagte: „Ich sah Ibn Al-Mubârak, wie er zur Zamzam-Quelle ging, einen Eimer Wasser schöpfte, sich dem Haus (Ka’ba) zuwandte und sagte: ‚O Allâh, Abdullâh ibn Al-Mu'ammal erzählte mir von Abû Az-Zubair, von Dschâbir, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« O Allâh, ich trinke es, um am Tag der Auferstehung nicht zu durstig zu sein.‘ Und er trank.“ Abû Bakr Muhammad ibn Dscha‘far sagte: „Ich hörte, wie Ibn Chuzaima gefragt wurde: ‚Woher hast du dieses Wissen?‘ Er antwortete: ‚Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« Als ich vom Zamzam-Wasser trank, bat ich Allâh um nützliches Wissen.‘“ Ibn Asâkir sagte: „Ich hörte Al-Husain ibn Muhammad von Abû Al-Fadl ibn Chairûn oder einem anderen erzählen, dass Al-Chatîb Al-Baghdâdî berichtete, wie er während seiner Pilgerfahrt drei Schlucke Zamzam-Wasser zu sich nahm und Allâh um drei Dinge bat, in Anlehnung an den Hadîth: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« Sein erster Wunsch war es, die Geschichte Bagdads verfassen zu dürfen. Als zweites bat er darum, in der Moschee von Al-Mansûr Hadîth-Überlieferungen diktieren zu können. Sein dritter Wunsch schließlich war, neben Bischr Al-Hâfî seine letzte Ruhe zu finden. Allâh erfüllte ihm all diese Bitten.“ Abû Bakr ibn Al-Arabî sagte: „Im Monat Dhû Al-Hiddscha des Jahres 489 nach der Hidschra lebte ich in Mekka und trank reichlich vom Zamzam-Wasser. Jedes Mal, wenn ich davon trank, beabsichtigte ich damit Zuwachs an Wissen und Glauben. Allâh hat mir dann auch tatsächlich in dem Maße Wissen zuteilwerden lassen, wie ich es mir erbeten hatte. Leider vergaß ich dabei, um die praktische Umsetzung dieses Wissens zu bitten. Im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte beide Aspekte in meine Bitte eingeschlossen, damit Allâh mir sowohl das Wissen als auch die Kraft zu dessen Anwendung schenken würde. Doch es sollte anders sein. Meine Neigung zum Wissen war stärker ausgeprägt als mein Wille zur Tat. Wir bitten Allâh um Schutz und Erfolg durch Seine Gnade.“ Der Hâfidh Abû Hâzim Al-Abdûyî sagte: „Ich hörte Al-Hâkim Abû Abdullâh – den Imâm der Hadîth-Gelehrten seiner Zeit – sagen: ‚Ich trank vom Zamzam-Wasser und bat Allâh, mir gutes Schreiben zu gewähren.’“ Abû Al-Fadl ibn Al-Falakî Al-Hamadhânî sagte: „Das Buch ‚Târîch Nîsâbûriyîn‘, das Al-Hâkim Abû Abdullâh Ibn Al-Bayyi schrieb, war einer der Gründe, warum ich nach Nischapur reiste. Mir wurde berichtet, dass er vom Zamzam-Wasser mit der Absicht des Schreibens und Sammelns trank, und ihm wurde gutes Schreiben gewährt.“ In der Biographie von Schaich Yahyâ ibn Ahmad Al-Ansârî Al-Qurtubî heißt es, dass er vom Zamzam-Wasser trank, um den Qurân auswendig zu lernen, und es ihm in kürzester Zeit erleichtert wurde, ihn auswendig zu lernen. In der Biographie von Al-Hâfidh Al-Balqînî heißt es, dass er über keine besonderen Kenntnisse der arabischen Sprache verfügte und dass er die Pilgerfahrt unternahm. Er trank vom Zamzam-Wasser mit der Absicht, die Sprache besser zu verstehen. Nach seiner Rückkehr widmete er sich intensiv dem Spracherwerb und wurde in kurzer Zeit ein versierter Arabist. Ibn Hadschar sagte: „Es ist bekannt, dass Imâm As-Schâfiî vom Zamzam-Wasser trank, um seine Bogenschützfähigkeiten zu verbessern, und er traf tatsächlich neun von zehn Schüssen. Al-Hâkim Abû Abdullâh trank es, um seine Schreibkunst zu perfektionieren und andere Ziele zu erreichen, und wurde schließlich der beste Schreiber seiner Zeit. Man kann nicht zählen, wie viele Imâme es für verschiedene Dinge tranken, die sie dann erreichten. Al-Hâfidh Zainuddîn Al-Irâqî erzählte uns, dass er es für etwas trank und es dann erreichte.“ Al-Hâfidh Ibn Hadschar berichtete selbst: „Ich trank einmal vom Zamzam-Wasser und bat Allâh – damals stand ich am Anfang meines Hadîth-Studiums –, mir das Wissen und die Gedächtnisleistung von Ad-Dhahabî zu verleihen. Nach fast zwanzig Jahren pilgerte ich erneut und stellte fest, dass ich dieses Ziel bereits übertroffen hatte. Ich bat Ihn um eine noch höhere Stufe. Ich hoffe, dass Allâh meine Bitte erhört.“ As-Suyûtî sagte: „Es wurde von Schaich Al-Islâm Abû Al-Fadl Ibn Hadschar erzählt, dass er sagte: ‚Ich trank vom Zamzam-Wasser, um die Stufe von Ad-Dhahabî im Auswendiglernen zu erreichen. Nicht nur erreichte ich dieses Ziel, sondern übertraf es sogar.‘“ Es existieren zahlreiche Berichte von Gelehrten und Rechtschaffenen zu diesem Thema, sodass eine eigene Abhandlung zur Sammlung und Überprüfung dieser Aussagen durchaus denkbar wäre. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247255 May 25th 2026, 05:20 Fazit: Eine intensive Anbetung ist im Islâm erwünscht. Allâh sagt: „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben, und gedenkt dessen, was es enthält, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget!“ (Koran 2:63). „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben und hört“ (Koran 2:93). Und Er sagt: „Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche Darlegung von allem. ‚So halte sie fest’“ (Koran 7:145). „O Yahyâ, nimm die Schrift mit (aller) Kraft“ (Koran 19:12). Diese Kraft, Entschlossenheit und Festigkeit gewinnen umso mehr an Bedeutung, je bedeutsamer der Ort und die Zeit sind. Dies gilt in besonderem Maße für den großartigen Ritus des Haddsch. Du hast selbst erfahren, wie intensiv die Anbetungshandlungen unserer rechtschaffenen Vorfahren während der Pilgerfahrt waren. Sie waren sich der einzigartigen Bedeutung dieses Ortes und dieser Zeit bewusst und wussten, dass ihre guten Taten hier vervielfacht werden und ihre Anbetung hier einen höheren Wert besitzt als anderswo. Unser Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand am Tag von Arafa vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und flehte zu Allâh dem Erhabenen. Er widmete sich dem Gedenken Allâhs, dem Flehen um Vergebung, der Demut und erhob seine Hände in Gebeten. Sogar die Zügel seines Reittiers entglitten ihm zeitweise, doch er ließ sich davon nicht ablenken und er hielt sie mit einer Hand fest, während er die andere erhob. Keine Müdigkeit konnte ihn von seinem langen Stehen und Beten abhalten. Diese Ausdauer und Hingabe zeigen die Kraft der wahren Anbetung und die Freude, die sie bereitet. Es ist auffällig, dass einige Pilger die Unverletzlichkeit der Zeit und des Ortes nicht beachten und sich nicht bewusst sind, dass sie ihr Haus, ihre Familie, ihr Vermögen und ihr Land verlassen haben, um Belohnung für das nächste Leben zu erlangen. Leider wird oft kein ausreichender Unterschied zwischen dem Zustand der Weihe und der Nichtweihe gemacht. Man sieht sie in belanglosen Gesprächen vertieft, Witze reißen und sich über andere lustig machen. Der Satan versucht, sie von ihrem eigentlichen Ziel abzulenken, indem er sie in weltliche Angelegenheiten verstrickt und zu Streitigkeiten verleitet. Es ist offensichtlich: Wer sich nicht mit dem Gehorsam gegenüber Allâh beschäftigt, wird unweigerlich in Sünden verfallen. Wie schön wäre es, wenn jeder Pilger sich von Anfang an fest vornehmen würde, seine Anbetung zu intensivieren und sich dazu zu zwingen, in der Hoffnung, zu den Angenommenen und Nahestehenden zu gehören! Ibn Radschab sagte: „Die Salaf waren dafür bekannt, während des Haddsch regelmäßig freiwillige Gebete (Nawâfil) zu verrichten. Unser Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegte während seiner Reisen stets Nachtgebete auf seinem Reittier zu verrichten, gefolgt vom Witr-Gebet.“ Dann erwähnte er einige der bereits oben aufgeführten Überlieferungen und sagte: „Friede sei mit ihren Seelen und Allâhs Barmherzigkeit mit ihnen. Der Unterschied zwischen uns und ihnen ist oft groß. Wie ein Dichter treffend bemerkte: ‚Sie stiegen in Mekka bei den haschimitischen Stämmen ab, während ich in der Ferne in den Ödlanden das entfernteste Lager aufschlug.’“ Ibn Muflih sagte: „Ein Mann übernachtete bei Imâm Ahmad und stellte Wasser neben ihn. Der Mann sagte: ‚Ich stand in der Nacht nicht auf und benutzte daher das Wasser nicht.‘ Als ich am Morgen aufwachte, sagte Ahmad zu mir: ‚Warum hast du das Wasser nicht benutzt?‘ Ich schämte mich und schwieg. Er sagte: ‚Subhanallâh! Subhanallâh! Ich habe noch nie von einem Hadîth-Gelehrten gehört, der in der Nacht nicht (zum Gebet) aufsteht.’“ Diese Geschichte ereignete sich auch mit einem anderen Mann, der sagte: „Ich bin auf Reisen.“ Ahmad sagte: „Auch wenn du auf Reisen bist. Masrûq vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung.“ Schaich Taqîyuddîn sagte: „Dies zeigt, dass es für die Gelehrten verpönt ist, die (freiwilligen) Nachtgebete zu unterlassen, auch wenn sie auf Reisen sind.“ O Pilger zum Haus Allâhs, vollziehe den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vor dir vollzogen haben. Bemühe dich redlich um Anbetung und Gehorsam gegenüber Allâh. Diese Tage vergehen schnell. Nutze diese Gelegenheit, denn es ist ungewiss, ob du eine weitere Pilgerfahrt antreten wirst. Fazit: Eine intensive Anbetung ist im Islâm erwünscht. Allâh sagt: „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben, und gedenkt dessen, was es enthält, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget!“ (Koran 2:63). „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben und hört“ (Koran 2:93). Und Er sagt: „Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche Darlegung von allem. ‚So halte sie fest’“ (Koran 7:145). „O Yahyâ, nimm die Schrift mit (aller) Kraft“ (Koran 19:12). Diese Kraft, Entschlossenheit und Festigkeit gewinnen umso mehr an Bedeutung, je bedeutsamer der Ort und die Zeit sind. Dies gilt in besonderem Maße für den großartigen Ritus des Haddsch. Du hast selbst erfahren, wie intensiv die Anbetungshandlungen unserer rechtschaffenen Vorfahren während der Pilgerfahrt waren. Sie waren sich der einzigartigen Bedeutung dieses Ortes und dieser Zeit bewusst und wussten, dass ihre guten Taten hier vervielfacht werden und ihre Anbetung hier einen höheren Wert besitzt als anderswo. Unser Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand am Tag von Arafa vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und flehte zu Allâh dem Erhabenen. Er widmete sich dem Gedenken Allâhs, dem Flehen um Vergebung, der Demut und erhob seine Hände in Gebeten. Sogar die Zügel seines Reittiers entglitten ihm zeitweise, doch er ließ sich davon nicht ablenken und er hielt sie mit einer Hand fest, während er die andere erhob. Keine Müdigkeit konnte ihn von seinem langen Stehen und Beten abhalten. Diese Ausdauer und Hingabe zeigen die Kraft der wahren Anbetung und die Freude, die sie bereitet. Es ist auffällig, dass einige Pilger die Unverletzlichkeit der Zeit und des Ortes nicht beachten und sich nicht bewusst sind, dass sie ihr Haus, ihre Familie, ihr Vermögen und ihr Land verlassen haben, um Belohnung für das nächste Leben zu erlangen. Leider wird oft kein ausreichender Unterschied zwischen dem Zustand der Weihe und der Nichtweihe gemacht. Man sieht sie in belanglosen Gesprächen vertieft, Witze reißen und sich über andere lustig machen. Der Satan versucht, sie von ihrem eigentlichen Ziel abzulenken, indem er sie in weltliche Angelegenheiten verstrickt und zu Streitigkeiten verleitet. Es ist offensichtlich: Wer sich nicht mit dem Gehorsam gegenüber Allâh beschäftigt, wird unweigerlich in Sünden verfallen. Wie schön wäre es, wenn jeder Pilger sich von Anfang an fest vornehmen würde, seine Anbetung zu intensivieren und sich dazu zu zwingen, in der Hoffnung, zu den Angenommenen und Nahestehenden zu gehören! Ibn Radschab sagte: „Die Salaf waren dafür bekannt, während des Haddsch regelmäßig freiwillige Gebete (Nawâfil) zu verrichten. Unser Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegte während seiner Reisen stets Nachtgebete auf seinem Reittier zu verrichten, gefolgt vom Witr-Gebet.“ Dann erwähnte er einige der bereits oben aufgeführten Überlieferungen und sagte: „Friede sei mit ihren Seelen und Allâhs Barmherzigkeit mit ihnen. Der Unterschied zwischen uns und ihnen ist oft groß. Wie ein Dichter treffend bemerkte: ‚Sie stiegen in Mekka bei den haschimitischen Stämmen ab, während ich in der Ferne in den Ödlanden das entfernteste Lager aufschlug.’“ Ibn Muflih sagte: „Ein Mann übernachtete bei Imâm Ahmad und stellte Wasser neben ihn. Der Mann sagte: ‚Ich stand in der Nacht nicht auf und benutzte daher das Wasser nicht.‘ Als ich am Morgen aufwachte, sagte Ahmad zu mir: ‚Warum hast du das Wasser nicht benutzt?‘ Ich schämte mich und schwieg. Er sagte: ‚Subhanallâh! Subhanallâh! Ich habe noch nie von einem Hadîth-Gelehrten gehört, der in der Nacht nicht (zum Gebet) aufsteht.’“ Diese Geschichte ereignete sich auch mit einem anderen Mann, der sagte: „Ich bin auf Reisen.“ Ahmad sagte: „Auch wenn du auf Reisen bist. Masrûq vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung.“ Schaich Taqîyuddîn sagte: „Dies zeigt, dass es für die Gelehrten verpönt ist, die (freiwilligen) Nachtgebete zu unterlassen, auch wenn sie auf Reisen sind.“ O Pilger zum Haus Allâhs, vollziehe den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vor dir vollzogen haben. Bemühe dich redlich um Anbetung und Gehorsam gegenüber Allâh. Diese Tage vergehen schnell. Nutze diese Gelegenheit, denn es ist ungewiss, ob du eine weitere Pilgerfahrt antreten wirst. 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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch: http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247252 May 25th 2026, 05:19 6. A. Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch: Abû Ishâq As-Sabîî sagte: „Masrûq – Sohn von Al-Adschda – vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung (Sudschûd).“ Muhammad ibn Sauqa überlieferte von seinem Vater, dass er mit Al-Aswad den Haddsch vollzog. Wenn die Zeit für das rituelle Gebet kam, ließ er sein Reittier niederknien, selbst wenn es auf einem Stein war. Er sagte: „Er vollzog den Haddsch mehr als siebzig Mal.“ Damra ibn Rabîa sagte: „Wir vollzogen den Haddsch mit Al-Auzâî im Jahr 150 nach der Hidschra. Ich sah ihn weder nachts noch tagsüber in seinem Sänftenzelt liegen. Er betete, und wenn ihn der Schlaf übermannte, lehnte er sich an seinen Kamelsattel.“ Abdulazîz ibn Abû Hâzim sagte: „Safwân ibn Salîm reiste mit mir nach Mekka. Er ruhte nicht in der Kamelsänfte, bis er zurückkehrte.“ Muhammad ibn Ishâq sagte: „Abdurrahmân ibn Al-Aswad kam als Pilger zu uns. Einer seiner Füße schmerzte, dennoch stand er auf und betete die ganze Nacht auf einem Fuß. Dann betete er das Morgengebet mit der rituellen Waschung vom Ischâ-Gebet.“ Die Geschichte von Abdurrahmân und dass er achtzig Mal entweder zum Haddsch oder zur Umra reiste, ohne sie miteinander zu kombinieren, haben wir bereits erwähnt. Al-Hakam ibn Utaiba sagte: „Als Abdurrahmân ibn Al-Aswad im Sterben lag, weinte er. Man fragte ihn: ‚Was bringt dich zum Weinen?‘ Er sagte: ‚Reue um das Fasten und das Gebet!’“ Es heißt, dass er bis zu seinem Tod den Qurân rezitierte. Abû Yahyâ sagte: „Ich traf Salm ibn Sâlim auf dem Weg nach Mekka am Morgen. Ich sah ihn nur eine Nacht lang in seiner Kamelsänfte liegen. Er streckte seine Beine aus und setzte sich dann aufrecht hin.“ Nâfi sagte: „Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte, wenn er in Mekka ankam, tagsüber fünf Mal den Tawâf zu vollziehen und nachts sieben Mal. Er liebte es, seinen Tawâf mit einer ungeraden Anzahl von Umläufen zu beenden.“ Al-Mughîra ibn Al-Hakîm As-San‘ânî pflegte zu Fuß aus dem Jemen den Haddsch zu vollziehen. Er hatte ein festes Pensum für die Nacht, in dem er jede Nacht ein Drittel des Qurâns las. So stand er auf und betete, bis er sein Pensum beendet hatte. Dann schloss er sich der Karawane an, wann immer er sie erreichte. Manchmal erreichte er sie erst am späten Nachmittag. Abû Bakr Muhammad ibn Wâsi – die Zierde der Qurânrezitatoren – betete die ganze Nacht in seiner Kamelsänfte auf dem Weg nach Mekka. Dabei machte er nur kleine Bewegungen, um das Gebet anzudeuten, und befahl seinem Kameltreiber, hinter ihm laut zu singen, damit dieser durch den Gesang abgelenkt war und nicht bemerkte, was er tat. Abû Sulaimân Al-Muktibu sagte: „Ich reiste mit Kurz Abû Abdullâh zum Haddsch nach Mekka. Wenn er anhielt, holte er sein Gewand hervor, legte es auf seinen Sattel und zog sich zum Gebet zurück. Wenn er das Blöken der Kamele hörte, kam er zurück.“ Sufyân ibn Uyaina überlieferte, dass Ibn Schubruma folgendes Gedicht gegenüber Ibn Hubaira vortrug: „Wenn du wolltest, könntest du wie Kurz Abû Abdullâh in seiner Anbetung sein, oder wie Ibn Târiq, der das Haus (Ka’ba) im Haram umläuft. Die Angst vor Allâh hat sie von den Freuden des Lebens abgehalten. Sie eilten zum Erlangen des Erfolgs und der Großzügigkeit.“ Ibn Hubaira fragte Sufyân: ‚Wer ist Kurz Abû Abdullâh und wer ist Ibn Târiq?‘ Er erwiderte: ‚Was Kurz Abû Abdullâh betrifft, so pflegte er, wenn er in Mekka ankam, Tag und Nacht den Tawâf zu vollziehen. Was Ibn Târiq betrifft, so pflegte er jeden Tag und jede Nacht siebzig Mal den Tawâf zu vollziehen.‘“ Sufyân überlieferte, dass Ibn Al-Mubârak Folgendes sagte: „Als ich in Basra ankam, hörte Schu‘ba von mir und kam zu mir. Er hörte sich dieses Gedicht an. Ich fragte: ‚Abû Bistâm, hörst du dir das wirklich an?‘ Er antwortete: ‚Selbst wenn du am äußersten Ende von Basra bei den Banû Yaschkur wärst, würde ich zu dir kommen, um dies von dir zu hören.‘“ Ibn Abû Schaiba widmete in seinem Werk „Musannaf“ ein ganzes Kapitel der Empfehlung, dass ein Pilger, sobald er Mekka betritt, nicht abreisen sollte, bevor er den gesamten Qurân rezitiert hat. Dabei erwähnte er Folgendes von Ibrâhîm An-Nachaî: „Sie fanden es erstrebenswert, nach Mekka zu kommen und erst abzureisen, wenn sie den Qurân vollständig rezitiert hatten.“ Al-Hasan sagte: „Dies galt sowohl für die große als auch für die kleine Pilgerfahrt. Man sollte nicht abreisen, bevor man den mitgebrachten Qurân vollständig gelesen hatte.“ Ibrâhîm sagte: „Alqama las den Qurân in einer Nacht in Mekka. Er vollzog sieben Mal den Tawâf um das Haus, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Er las die langen Sûras. Dann vollzog er sieben Mal den Tawâf, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Er las die mittleren Sûras. Dann vollzog er sieben Mal den Tawâf, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Dabei las er den Rest des Qurâns.“ Abû Al-Faradsch Al-Isfarâyînî sagte: „Al-Chatîb Al-Baghdadî war mit uns auf der Pilgerfahrt. Er pflegte jeden Tag kurz vor Sonnenuntergang den Qurân im Tartîl-Stil (langsame, melodische Rezitation) zu beenden. Dann versammelten sich die Menschen um ihn, während er auf seinem Reittier saß, und sagten: ‚Erzähl uns Hadîthe.‘ Und er erzählte ihnen Hadîthe.“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb B Großzügigkeit der Rechtschaffenen während des Haddsch Teil 2 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247270 May 25th 2026, 05:21 7.B Großzügigkeit der Rechtschaffenen während des Haddsch: Fazit: Großzügigkeit, Geben, Schenken und Freigebigkeit gehören zu den lobenswerten Eigenschaften. Daher wird Allâh der Erhabene selbst mit der Eigenschaft der vollkommenen Freigebigkeit beschrieben. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), sagte: „Wahrlich, Allâh ist freigebig und liebt die Freigebigkeit“ (At-Tirmidhî, Al-Bazzâr und andere von Sa‘d ibn Abû Waqqâs). Dieser Hadîth ist zwar in seiner Überlieferungskette umstritten, aber es gibt andere Hadîthe, die ihn stützen. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) war der freigiebigste Mensch. In den beiden Sahîh-Sammlungen (Al-Buchârî und Muslim) wird von Anas überliefert, dass er sagte: „Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) war der beste, der mutigste und der freigiebigste Mensch.“ Seine Freigebigkeit (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) vervielfachte sich in besonderen Zeiten und an besonderen Orten. Im langen Hadîth von Dschâbir über die Beschreibung des Haddsch des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) heißt es: „Dann ging er zum Schlachtplatz und schlachtete dreiundsechzig Kamele mit seinen eigenen Händen. Dann übergab er an Alî und dieser schlachtete den Rest. So ließ er ihn am Schlachtopfer teilhaben. Dann befahl der Prophet, von jedem Kamel ein Stück Fleisch zu nehmen und in einen Topf zu legen. Es wurde gekocht, und sie aßen von dem Fleisch und tranken von der Brühe.“ Vergleiche das Opfer von hundert Kamelen durch den Propheten mit der heutigen Zeit, in der viele Menschen Schwierigkeiten haben, ein einziges Schaf zu opfern. Manche wählen sogar die weniger vorzuziehende Art des Haddsch, um das Schlachtopfer zu vermeiden! Allâh hat diese Angelegenheiten in Seinem Buch erwähnt und den Haddsch zu einem Ort der gegenseitigen Unterstützung, des Gebens und der Empathie für andere gemacht, um die Bedürfnisse der Armen und Hungrigen zu stillen. Allâh der Erhabene sagt: „... damit sie (allerlei) Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über den aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat. Esst (selbst) davon und gebt dem Elenden, dem Armen zu essen“ (Koran 22:28). „Wenn sie nun auf die Seite umgefallen sind, dann esst davon und gebt dem bescheidenen (Qâni) und dem fordernden (Armen, Mu‘tarr) zu essen. So haben Wir sie euch dienstbar gemacht, auf dass ihr dankbar sein möget“ (Koran 22:36). Der Qâni ist derjenige, der die Menschen trotz seines Hungers und seiner Armut nicht aufdringlich bittet, und der „Mu’tarr“ ist der Arme, der die Menschen um Almosen bittet. Sei während des Haddsch eifrig im Geben, Schenken und in der Freigebigkeit. Dir gebührt die Ehre der Zeit, des Ortes und des Zustands. Zu den Formen des Gebens, Schenkens und der Freigebigkeit während des Haddsch gehören: - Die Finanzierung des Haddsch für arme Menschen, die ihn sich nicht leisten können, und die Versorgung mit allem, was sie brauchen, so wie es die Rechtschaffenen taten. - Das Spenden von Essen. Das Spenden von Essen hat einen großen Lohn. Allâh sagt: „und sie geben – obwohl man sie liebt – Speise zu essen einem Armen, einer Waisen und einem Gefangenen“ (Koran 76:8). - Das Verteilen von kühlem Wasser, da es viel Gedränge und Durst gibt. - Das Spenden von Geld: Das Spenden von Geld gehört zu den größten gottesdienstlichen Handlungen und den edelsten Taten. Es gibt sehr viele Verse und Hadîthe über den Vorzug des Spendens. Unter den Bedürftigen befinden sich die Armen und die Hilfesuchenden. Gibt man ihnen, so stillt man ihren Hunger, lindert ihre Not und macht sie vom Betteln unabhängig, selbst wenn es nur ein geringer Geldbetrag ist. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Schützt euch vor dem Höllenfeuer, und sei es nur mit einer halben Dattel. Wer dies nicht kann, der soll es mit einem guten Wort tun.“ Ich möchte hinzufügen, dass es viele Formen des Gebens, Schenkens, der Freigebigkeit und des Großmuts während des Haddsch gibt. Wer sie aufrichtig sucht, dem wird Allâh sie gewähren. O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, so gebt und spendet. Hütet euch vor Geiz und Knauserei, denn das Spenden hat einen großen Effekt, um Unglück abzuwenden. Ibn Al-Qayyim sagte: „Das Spenden hat eine erstaunliche Wirkung, um verschiedene Arten von Unglück abzuwenden, selbst wenn es von einem Frevler, einem Ungerechten oder sogar einem Glaubensverweigerer geleistet wird. Denn Allâh der Erhabene wendet damit verschiedene Arten von Unglück ab. Dieses Wissen ist allgemein verbreitet und wird sowohl von Gelehrten als auch von einfachen Menschen erkannt. Es ist eine Erfahrung, die jeder Mensch auf der Erde gemacht hat und daher als wahr bestätigt.“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Großzügigkeit der Rechtschaffenen während des Haddsch Teil 1 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247267 May 25th 2026, 05:21 Sulaimân ibn Ar-Rabî sagte: „Ich reiste mit einer Gruppe von frommen Leuten aus Basra nach Mekka. Wir sagten: ‚Bei Allâh, wir werden nicht zurückkehren, bis wir einen der Gefährten von Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) getroffen haben, der uns einen Hadîth erzählt.‘ Wir fragten so lange, bis wir erfuhren, dass Abdullâh ibn Amr in den unteren Bereichen von Mekka verweilte. So gingen wir zu ihm, und wir sahen eine große Karawane mit dreihundert Reittieren, davon hundert Kamele und zweihundert Lasttiere. Wir fragten: ‚Wem gehört dieses Gepäck?‘ Sie antworteten: ‚Abdullâh ibn Amr.‘ Wir fragten verwundert: ‚Gehört all das ihm?‘ – denn es wurde uns berichtet, dass er ein sehr bescheidener Mensch ist. Sie entgegneten: ‚Was die hundert Reitkamele betrifft, so sind sie für seine Brüder, die er mit sich führt. Die zweihundert Lastkamele sind für Besucher aus anderen Städten und seine Gäste.‘ Wir waren darüber erstaunt! Sie sagten: ‚Wundert euch nicht darüber, denn Abdullâh ist ein reicher Mann, und er sieht es als seine Pflicht an, viel Proviant für diejenigen bereitzustellen, die bei ihm unterkommen.‘ Wir sagten: ‚Führt uns zu ihm.‘ Sie sagten: ‚Er befindet sich in der Harâm-Moschee.‘ So machten wir uns auf die Suche nach ihm, bis wir ihn hinter der Ka‘ba sitzend fanden, bekleidet mit zwei einfachen Tüchern und einem Turban, ohne Hemd, und seine Sandalen hatte er an seiner linken Seite aufgehängt.“ Mus‘ab ibn Thâbit sagte: „Bei Allâh, man berichtete, dass Hakîm ibn Hizâm am Tag von Arafa mit hundert Sklaven, hundert Kamelen, hundert Kühen und hundert Schafen eintraf und ausrief: ‚Dies alles ist für Allâh!‘ Er befreite die Sklaven und opferte die Tiere.“ Challâd ibn Abdurrahmân sagte: „Ich fragte Sa‘îd ibn Dschubair: ‚Wer gilt unter den Pilgern als der beste?‘ Er antwortete: ‚Derjenige, der Essen spendet und seine Zunge hütet.‘“ At-Thaurî sagte: „Wir hörten, dass dies zur Güte des Haddsch gehört.“ Ich möchte hinzufügen, dass dieser Hadîth in marfû-Form (Isnâd bis zum Propheten) überliefert wurde, aber nicht authentisch ist. Mâlik ibn Anas sagte: „Sa’îd ibn Al-Musayyib pilgerte gemeinsam mit Ibn Harmala. Während Sa‘îd einen Widder opferte, schlachtete Ibn Harmala ein Kamel (oder eine Kuh) für sechs Dinar. Verwundert fragte Sa‘îd ihn: ‚Warum hast du uns nicht nachgeeifert?‘ Ibn Harmala antwortete: ‚Allâh sagt: »Und die Opferkamele haben Wir euch zu Kultzeichen Allâhs gemacht. An ihnen habt ihr (etwas) Gutes« (Koran 22:36). Ich wollte den Segen dort suchen, wo Allâh ihn mir versprochen hat.‘ Sa‘îd war von dieser Antwort so beeindruckt, dass er sie oft erzählte.“ Sufyân ibn Uyaina sagte: „Safwân ibn Salîm vollzog den Haddsch und hatte sieben Dinar bei sich. Er kaufte damit ein Kamel. Man sagte zu ihm erstaunt: ‚Du hast nur sieben Dinar und kaufst damit ein Kamel!‘ Er sagte: ‚Ich hörte Allâh den Erhabenen sagen: ‚Und die Opferkamele haben Wir euch zu Kultzeichen Allâhs gemacht. An ihnen habt ihr (etwas) Gutes (Koran 22:36).‘“ Ibrâhîm An-Nachaî sagte: „Alqama und Al-Aswad pflegten den Haddsch mit Abdullâh ibn Al-Hârith, dem Bruder von Al-Aschtar, zu vollziehen. Er versorgte sie mit allem, was sie brauchten.“ Muhammad ibn Sîrîn sagte: „Die Gefährten von Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) unterstützten sich gegenseitig beim Haddsch und dies reichte ihnen aus.“ Alî ibn Al-Hasan ibn Schaqîq sagte: „Als die Pilgerzeit nahte, versammelten sich die Brüder von Abdullâh ibn Al-Mubârak aus Merv bei ihm und sagten: ‚Wir wollen dich begleiten, Abû Abdurrahmân.‘ Er entgegnete: ‚Bringt eure Reisegelder.‘ Er nahm ihre Reisegelder entgegen, verwahrte sie sicher in einer Truhe und mietete für sie Reittiere. Von Merv aus reisten sie nach Bagdad. Er verwöhnte sie mit den feinsten Speisen und Süßigkeiten. In Bagdad stattete er sie mit den schönsten Kleidern aus und führte sie schließlich in die Stadt des Gesandten Allâhs. In Medina erkundigte er sich bei jedem, welche Geschenke er für seine Angehörige mitbringen sollte und besorgte diese. Danach brachte er sie nach Mekka und tat dort das Gleiche. Nach der Pilgerfahrt in Mekka brachte er sie zurück nach Merv und versorgte sie weiterhin großzügig. Als sie in Merv ankamen, ließ er ihre Häuser renovieren und veranstaltete nach drei Tagen ein großes Festessen und schenkte ihnen Kleidung. Zum Schluss ließ er die Truhe bringen und öffnete sie. Er gab jedem seinen Reisegeldbeutel zurück, und auf jedem Beutel stand der Name des Besitzers drauf.“ Abdurrahmân ibn Umar sagte: „Abdurrahmân ibn Mahdî pflegte jedes Jahr den Haddsch zu vollziehen. Ich hörte ihn sagen: ‚Ich mag es nicht, die Haddsch-Zeit zu verpassen.‘ Abdurrahmân ibn Umar sagte: „Ich glaube, er pflegte während des Haddsch Vorräte zu beschaffen und Almosen zu geben.“ Amr ibn Qais sagte: „Chaithama ibn Abdurrahmân pilgerte in Begleitung einiger Gefährten. In der Nacht von Muzdalifa hörte er, wie ein Mann klagte, dass ein Mitglied des Stammes der Dscha‘far seine Reisemittel verloren hatte. Chaithama erkundigte sich nach dem genauen Aufenthaltsort des Betroffenen und ließ sich diesen zeigen. Am Nachmittag des Opferfestes begab er sich zu der angegebenen Stelle und erkundigte sich nach dem Mann. Es stellte sich heraus, dass er ihn nicht kannte. Nachdem er ihn gefunden hatte, fragte er ihn, was er verloren hatte. Dieser erzählte es ihm. Er überreichte ihm einen Beutel mit dreißig Dinar und Kleidung und sagte: ‚Bereite dich damit auf die Reise zu deiner Familie vor.‘“ Ibrâhîm Al-Harawî sagte: „Sa‘îd Al-Dschauharî vollzog den Haddsch und nahm vierhundert Pilger mit, abgesehen von seinem eigenen Gefolge. Er pilgerte mit ihnen. Zu den Pilgern zählten unter anderem Ismâ‘îl ibn Ayyâsch und Huschaim ibn Baschîr. Ich selbst nahm an dieser Pilgerfahrt während der Herrschaft von Hârûn Ar-Raschîd teil.“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und das Wasser von Zamzam- Teil 2 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247276 May 25th 2026, 05:22 Fazit: Im Sahîh Muslim wird von der Annahme des Islâm durch Abû Dharr folgendermaßen berichtet: Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) fragte Abû Dharr: „Wie lange hältst du dich bereits hier auf?“ Dieser antwortete: ‚Seit dreißig Tagen und Nächten bin ich hier.‘ Der Prophet fragte weiter: „Wovon hast du dich ernährt?“ Abû Dharr erwiderte: „Ich habe nichts anderes zu mir genommen als Zamzam-Wasser. Dabei habe ich so sehr zugenommen, dass sich mein Bauch in Falten legte und ich keinerlei Hunger verspüre.“ Der Prophet bemerkte daraufhin: „Wahrlich, es ist gesegnet. Es ist eine nahrhafte Speise.“ Abû Bakr ibn Al-Arabî sagte: „Abû Dharr ernährte sich davon während der Nächte, die er in Mekka verbrachte, um den Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu treffen und von ihm zu hören. Er sagte: ‚Dabei habe ich so sehr zugenommen, dass sich mein Bauch in Falten legte.‘ Er wagte es nicht zu fragen und konnte sich weder zeigen noch offenbaren. Da versorgte ihn Allâh mit dem Zamzam-Wasser anstelle von Nahrung. Der Prophet teilte ihm mit, dass dies (dieser Segen, AdÜ) bis zu jenem Tag so geblieben sei und so bis zum Tag der Auferstehung für den sein werde, dessen Absicht rein und dessen Herz aufrichtig ist, der es nicht leugnet und es nicht aus reiner Neugier trinkt, denn Allâh ist mit denen, die sich auf Ihn verlassen, und Er entlarvt jene, die es nur ausprobieren wollen.“ Ibn Al-Qayyim sagte: „Das Zamzam-Wasser ist das beste Wasser, das edelste und wertvollste, das beliebteste und teuerste bei den Menschen. Es ist die Quelle, die Dschibrîl (Gabriel) freilegte, und Allâh gab es Ismâ‘îl zu trinken. Dschâbir ibn Abdullâh überlieferte vom Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), dass er sagte: ‚Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird‘ (Ibn Mâdscha). Dieser Hadîth wurde von einigen Gelehrten aufgrund von Abdullâh ibn Al-Mu‘ammal – dem Überlieferer von Muhammad ibn Al-Munkadir – für schwach befunden. Wir überliefern jedoch von Abdullâh ibn Al-Mubârak, dass er bei seiner Pilgerfahrt zum Zamzam-Brunnen kam und sprach: ‚O Allâh, Ibn Abû Al-Mawâlî überlieferte uns von Muhammad ibn Al-Munkadir, und der von Dschâbir, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« Ich trinke es, um am Tag der Auferstehung nicht zu durstig zu sein.‘ Ibn Abû Al-Mawâlî ist vertrauenswürdig, daher ist der Hadîth hasan (gut). Einige Gelehrte haben ihn sogar für sahîh befunden, andere wiederum als maudû (erfunden). Beide Meinungen sind übertrieben. Ich selbst und andere haben das Zamzam-Wasser zur Heilung bei verschiedenen Krankheiten ausprobiert und erstaunliche Ergebnisse erlebt. Ich habe es zur Heilung mehrerer Krankheiten verwendet und bin mit Allâhs Erlaubnis gesund geworden. Ich habe auch Menschen beobachtet, die sich mehrere Tage, fast bis zu einem halben Monat oder länger, nur vom Zamzam-Wasser ernährt haben, ohne Hunger zu verspüren. Sie haben mit den Menschen zusammen den Tawâf durchgeführt wie jeder andere auch. Einer von ihnen berichtete mir, dass er manchmal bis zu vierzig Tage nur von Zamzam gelebt habe und dabei genug Kraft hatte, um mit seiner Frau Beischlaf zu üben, zu fasten und mehrfach den Tawâf durchzuführen.“ Ibn Qayyim sagte auch: „Während meines Aufenthalts in Mekka wurde ich von mehreren Krankheiten geplagt. Da es dort weder Ärzte noch Medikamente gab, wie ich sie aus anderen Städten kannte, behandelte ich mich mit Honig und Zamzam-Wasser. Erstaunlicherweise führte diese Behandlung zu einer vollständigen Genesung.“ Ibn Hadschar sagte zu Al-Buchârîs Überschrift „Kapitel: Was über Zamzam überliefert wurde“: „Seine Worte ‚Kapitel: Was über Zamzam überliefert wurde‘ scheint er andeuten zu wollen, dass ihm kein Hadîth über die Vorzüge von Zamzam vorlag, der seinen strengen Kriterien vollständig entsprach. In Muslim wird jedoch im Hadîth von Abû Dharr erwähnt, dass Zamzam als nahrhaftes Essen dient. At-Tayâlisî fügt in seiner Überlieferung, die Muslim ebenfalls verzeichnet hat, hinzu: ‚Und Heilung für Krankheiten.‘ In Al-Mustadrak wird von Ibn Abbâs ein marfû-Hadîth (Kette bis zum Propheten) überliefert: ‚Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.‘ Die Überlieferer sind vertrauenswürdig, aber Uneinigkeit gibt es in der mursal- und mausûl-Form des Hadîth, wobei die mursal-Form authentischer ist. Es gibt einen unterstützenden Hadîth von Dschâbir, der bekannter ist. Dieser wurde von As-Schâfiî und Ibn Mâdscha verzeichnet. Mit Ausnahme von Abdullâh ibn Al-Mu‘ammal Al-Makkî sind die Überlieferer vertrauenswürdig. Al-Uqailî erwähnte, dass er der einzige Überlieferer dieses Hadîth ist. Aber er wurde auch von anderen überliefert: bei Al-Baihaqî von Ibrâhîm ibn Tahmân und von Hamza Az-Zayyât, beide von Abû Az-Zubair und dieser von Dschâbir. In den Fawâ‘id von Ibn Al-Muqrî wird er von Suwaid ibn Sa‘îd, von Ibn Al-Mubârak, von Ibn Abû Al-Mawâlî, von Ibn Al-Munkadir, von Dschâbir überliefert. Ad-Dimyâtî behauptete, dass er den Bedingungen eines Sahîh entspricht, was in Bezug auf die Überlieferer auch stimmt. Doch Suwaid – obwohl Imâm Muslim Hadîthe von ihm überlieferte – vermischte Hadîthe und wurde kritisiert. Mit ihm im Isnâd ist die Überlieferung schâdh. Die von Ibn Al-Mubârak überlieferte Version von Ibn Al-Mu‘ammal ist die zuverlässigere. Ich habe darüber eine eigene Abhandlung geschrieben. Allâh weiß es am besten.“ Der Hadîth von Dschâbir ibn Abdullâh ist der längste Hadîth über die Beschreibung des Haddsch des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und zugleich eine Grundlage in diesem Kapitel. Darin heißt es: „Dann ritt der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und eilte zum Haus (Ka’ba). Er betete das Mittagsgebet in Mekka und ging dann zu den Banû Abdulmuttalib, die Wasser von Zamzam schöpften. Er sagte: ‚Macht Platz, Banû Abdulmuttalib! Wenn die Menschen euch nicht das Wasserschöpfen streitig machen würden, würde ich mit euch schöpfen.‘ Sie reichten ihm einen Eimer, und er trank daraus.“ Der Segen des Zamzam-Wassers beschränkt sich nicht auf das Trinken, sondern umfasst auch das Waschen damit zur Heilung. In einem Hadîth von Al-Buchârî heißt es, dass Abû Dschamra Ad-Dabî sagte: „Ich saß mit Ibn Abbâs in Mekka zusammen und bekam Fieber. Ibn Abbâs sagte: ‚Ich werde das Fieber mit dem Zamzam-Wasser abkühlen, denn der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Fieber ist ein Hauch der Hölle. So kühlt es mit Wasser.« Oder er sagte: »Mit Zamzam-Wasser.« Hammâm war sich nicht sicher.“ Abdullâh ibn Ahmad ibn Hanbal sagte: „Ich sah ihn (seinen Vater Ahmad ibn Hanbal) mehrmals vom Zamzam-Wasser trinken, um sich damit zu heilen, und er wusch sich damit die Hände und das Gesicht. Er beschränkte sich dabei auf das, was vom Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und den rechtschaffenen Salaf überliefert wurde.“ Hierzu eine Anekdote: Al-Humaîdî berichtete: „Wir saßen bei Sufyân ibn Uyaina, während er uns den Hadîth ‚Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird‘ erzählte. Ein Mann stand vom Sitzkreis auf, kam zurück und fragte: ‚O Abû Muhammad, ist der Hadîth, den du uns über Zamzam erzählt hast, authentisch?‘ Sufyân erwiderte: ‚Ja.‘ Der Mann sagte: ‚Ich habe gerade einen Eimer voll Zamzam getrunken, damit du mir hundert Hadîthe erzählst!‘ Sufyân sagte: ‚Setz dich.‘ Der Mann setzte sich und Sufyân erzählte ihm hundert Hadîthe.“ Manche behaupten, die segensreiche Wirkung des Zamzam-Wassers sei auf seinen Ursprungsort beschränkt und verändere sich beim Transport. Diese Annahme ist jedoch unbegründet. Zahlreiche Überlieferungen von rechtschaffenen Vorfahren belegen den Transport von Zamzam-Wasser. Was die marfû-Hadîthe betrifft, so gilt keiner davon als authentisch. Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Wer etwas vom Zamzam-Wasser transportiert, dem ist dies erlaubt. Die Salaf pflegten es zu transportieren.“ Zum Abschluss noch eine nützliche Information: Folgender Hadîth ist nicht authentisch: Ibn Mâdscha (Nr. 2061), Abdurrazzâq (Nr. 9111), At-Tabarânî in „Al-Kabîr“ (Nr. 11246) und Ad-Dâraqutnî (Nr. 2736, mit einem Tahqîq von At-Turkî) und andere überlieferten von Muhammad ibn Abdurrahmân ibn Abû Bakr, dass er sagte: „Ich saß bei Ibn Abbâs. Ein Mann kam zu ihm und Ibn Abbâs fragte: ‚Woher kommst du?‘ Der Mann antwortete: ‚Von Zamzam.‘ Ibn Abbâs fragte: ‚Hast du davon getrunken, wie es sich gehört?‘ Der Mann fragte: ‚Wie?‘ Er entgegnete: ‚Wenn du davon trinkst, so wende dich der Ka’ba zu, erwähne den Namen Allâhs, atme dreimal tief ein und trinke dich satt. Sobald du fertig bist, preise Allâh den Erhabenen. Denn der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Ein Zeichen, das zwischen uns und den Heuchlern unterscheidet, ist, dass sie sich nicht an Zamzam satt trinken.«‘“ Dieser Hadîth ist nicht authentisch, da er Widersprüche und Unstimmigkeiten enthält. Wer ihn für authentisch befunden hat, irrt sich leider. Allâh weiß es am besten. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und der Tag von Arafa Teil 2 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247282 May 25th 2026, 05:22 Unser Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand am Tag von Arafa vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und flehte zu Allâh dem Erhabenen. Er widmete sich dem Gedenken Allâhs, dem Flehen um Vergebung, der Demut und erhob seine Hände in Gebeten. Sogar die Zügel seines Reittiers entglitten ihm zeitweise, doch er ließ sich davon nicht ablenken und hielt sie mit einer Hand fest, während er die andere erhob. Keine Müdigkeit konnte ihn von seinem langen Stehen und Beten abhalten. Diese Ausdauer und Hingabe zeigen die Kraft der wahren Anbetung und die Freude, die sie bereitet. Von Dschâbir (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) wird überliefert, dass er sagte: „Dann ritt der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und kam zum Ort des Verweilens (in Arafa). Er richtete den Rücken seines Kamels Al-Qaswâ zu den Felsen, ließ den Weg von denen nehmen, die zu Fuß gingen und wandte sich der Qibla (Gebetsrichtung) zu. Er stand dort, bis die Sonne untergegangen war; das Abendrot verblasste etwas und die Sonne verschwand schließlich vollständig.“ Im Hadîth von Usâma ibn Zaid heißt es: „Ich ritt hinter dem Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) in Arafa. Er erhob seine Hände zum Bittgebet. Sein Kamel wurde unruhig, sodass die Zügel herunterfielen. Er nahm die Zügel mit einer Hand, während er die andere zum Bittgebet erhoben hielt.“ Das Fasten hat am Tag von Arafa einen besonderen Vorzug und tilgt zwei Jahre an Sünden, wie es im Sahîh Muslim von Abû Qatâda Al-Ansârî (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) überliefert wird: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) wurde über das Fasten am Tag von Arafa gefragt und sagte: ‚Es tilgt die Sünden des vergangenen Jahres und des kommenden Jahres.‘“ Für Pilger ist es jedoch nicht Sunna, an diesem Tag zu fasten, damit er Kraft für das Bittgebet hat. As-Schâfiî (möge Allâh ihm barmherzig sein) sagte: „Es ist mir lieber, wenn der Pilger am Tag von Arafa nicht fastet. Denn der Gesandte Allâhs fastete am Tag von Arafa nicht. Das Gute liegt in allem, was der Gesandte Allâhs tat. Wer daher nicht fastet, hat mehr Kraft für das Bittgebet als der Fastende, und das beste Bittgebet ist am Tag von Arafa.“ Ibn Abdulbarr sagte: „Das Wort von As-Schâfiî ist das beste in dieser Angelegenheit.“ In den beiden Sahîh-Sammlungen wird von Umm Al-Fadl bint Al-Hârith überliefert, dass die Menschen am Tag von Arafa uneins darüber waren, ob der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) fastete. Einige sagten: „Er fastet.“ Andere sagten: „Er fastet nicht.“ Sie schickte ihm einen Becher Milch, während er auf seinem Kamel saß, und er trank sie. Mein Bruder, du siehst, in welch tiefster Ehrfurcht und Demut der Prophet an diesem Tag war. Die Berichte der Rechtschaffenen erzählen dir von diesem erhabenen Ereignis. Stell dir vor: Demut und Unterwerfung, Bittgebete und Bedürftigkeit, Tränen der Gottesfurcht und aufrichtiges Flehen erfüllten die Herzen der Gläubigen. Allâh selbst rühmt sich vor den Engeln mit Seinen Dienern in Arafa: „Seht euch Meine Diener an, zerzaust und staubbedeckt. Was wollen diese?“ Allâhu akbar! Welchen Anteil hast du an diesem großen Segen? Wo sind deine Demut und dein Bittgebet? Wo sind deine Tränen der Reue, dein Gottesbewusstsein und deine Unterwerfung vor Allâh dem Erhabenen? Was ist das für eine Hartherzigkeit bei einigen Pilgern, die es wagen, Allâh an diesen erhabenen Tagen ungehorsam zu sein? Wie viele Handlungen sehen wir während des Haddsch, die wir im Alltag bei anderen verurteilen würden? Und wie viel schwerer wiegt es, wenn diese Handlungen während der Pilgerfahrt begangen werden? Dazu gehören: - Das Besteigen des Berges Arafa, das Beten darauf, die Segnungssuche (Tabarruk) daran und das Anbringen von Stoffen oder Zetteln als Beweis für den Besuch – all diese Praktiken sind unerlaubte Neuerungen. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hat dergleichen nicht getan. In religiösen Angelegenheiten gilt der Grundsatz, dass wir uns ausschließlich auf das beschränken, was uns überliefert wurde, und zwar solange wir keinen eindeutigen Beweis für die Erlaubtheit einer Handlung haben. - Rauchen. Leider ist dies unter den Pilgern weit verbreitet. - Betteln und Bitten der Menschen um Almosen. Im Sahîh Al-Buchârî wird von Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass er sagte: „Die Bewohner des Jemen pflegten den Haddsch zu vollziehen, ohne Proviant mitzunehmen. Sie sagten: ‚Wir verlassen uns auf Allâh.‘ In Mekka aber bettelten sie die Menschen an. Daher offenbarte Allâh den Vers: ‚Und versorgt euch mit Reisevorrat, doch der beste Vorrat ist die Gottesfurcht’ (Koran 2:197).“ Wir haben bereits erwähnt, dass Al-Fudail ibn Iyâd einen Mann sah, der in Arafa (die Menschen) um etwas bat, und zu ihm sagte: „Wen ersuchst du an diesem Ort um Hilfe außer Allâh?“ O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und ehrt die Riten Allâhs. Erkennt den Wert und die Bedeutung dieses Tages an und vermehrt darin das Gedenken Allâhs, die Bittgebete und die Reue. Hütet euch vor nutzlosem Gerede. Nutze diese wenigen Stunden, die bald vergehen werden und dann nie wiederkehren. So beeilt euch! Eine schöne Bemerkung: Der Gelehrte und Schriftsteller Alî At-Tantâwî sagte: „Wenn Nichtmuslime an dieser Veranstaltung teilnehmen dürften, würde ich den Vereinten Nationen vorschlagen, Vertreter einzuladen, die sich für Gleichheit und gegen Rassismus einsetzen. Sie sollten dieses einzigartige Ereignis mit eigenen Augen sehen! Es ist ein einzigartiger Anblick, der seinesgleichen sucht und der nie wieder zu sehen sein wird. Von hier aus verkündete der Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) die universellen Menschenrechte, mehr als ein Jahrtausend bevor die Französische Revolution sie formulierte. Seine Taten gingen seinen Worten voraus, während die Verfechter der Französischen Revolution ihre Ideale eher verkündeten als lebten. Als er während der Abschieds-Haddsch vor der größten muslimischen Versammlung seiner Zeit (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand, bekräftigte er den Schutz von Leben, Vermögen und Ehre und das Verbot, sie zu verletzen. Er sagte, dass die Menschen gleich seien: ‚Ihr alle stammt von Adam ab, und Adam wurde aus Erde erschaffen.‘ Niemand darf sich über andere erheben, denn Allâh hat nicht den einen aus Gold und den anderen aus Erde erschaffen, sondern alle Menschen wurden aus derselben Erde erschaffen und Er wird sie dorthin zurückführen, dann zum Ort der Abrechnung, dann zur Belohnung oder Bestrafung. Er lehnte die Vorstellung ab, dass Adel von Abstammung, Reichtum oder ererbtem Status abhängt. Wahrer Adel entsteht durch eigene Tugenden und Taten, nicht durch Familie, Stamm, Reichtum oder Vermögen: ‚Gewiss, der geehrteste von euch bei Allâh ist der gottesfürchtigste von euch‘ (Koran 49:13).“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und der Tag von Arafa Teil 1 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247279 May 25th 2026, 05:22 Im Hadîth von Sâlim ibn Abdullâh heißt es: „Abdulmalik schrieb an Al-Haddschâdsch, dass er Ibn Umar während des Haddsch nicht widersprechen solle. Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) kam mit mir (seinem Sohn Sâlim, AdÜ) am Tag von Arafa, als die Sonne ihren Zenit überschritten hatte, zum Zelt von Al-Haddschâdsch und rief nach ihm. Al-Haddschâdsch kam heraus, bekleidet mit einem gelblichen Umhang, und fragte: ‚Was ist los, Abû Abdurrahmân?‘ Ibn Umar sagte: ‚Wir müssen aufbrechen, wenn du die Sunna befolgen willst.‘ Al-Haddschâdsch fragte: ‚Zu dieser Stunde?‘ Ibn Umar antwortete: ‚Ja.‘ Al-Haddschâdsch sagte: ‚So warte auf mich, bis ich Wasser über meinen Kopf gegossen (ein Bad genommen, AdÜ) habe und herauskomme.‘ Ibn Umar stieg ab, bis Al-Haddschâdsch herauskam und zwischen mir und meinem Vater (Ibn Umar) ging. Ich sagte: ‚Wenn du die Sunna befolgen willst, dann halte die Chutba (Predigt) kurz und beeile dich mit dem Verweilen (in Arafa)!' Al-Haddschâdsch blickte Abdullâh ibn Umar an. Als Abdullâh ibn Umar dies bemerkte, sagte er: ‚Er hat Recht.‘“ Dâwûd ibn Abû Âsim sagte: „Ich stand mit Sâlim ibn Abdullâh in Arafa und beobachtete, was er tat. Er war mit Dhikr und Bittgebeten beschäftigt, bis die Menschen aufbrachen.“ Ibn Al-Mubârak sagte: „Ich kam am Abend von Arafa zu Sufyân At-Thaurî. Er kniete da, die Augen voller Tränen. Als er mich sah, fragte ich ihn: ‚Wer von den Anwesenden befindet sich in der größten Not?‘ Sufyân antwortete: ‚Wer die Hoffnung auf Allâhs Vergebung aufgegeben hat.‘“ Von Al-Fudail ibn Iyâd wird überliefert, dass er das Schluchzen und Weinen der Menschen am Abend von Arafa sah und fragte: „Stellt euch vor, um die Not zu lindern würden diese Menschen zu einem Mann gehen und ihn um einen Danq (ein Sechstel Dirham) bitten, würde er sie abweisen?“ Sie sagten: „Nein.“ Er sagte: „Bei Allâh, die Vergebung bei Allâh ist leichter zu erlangen als die Erfüllung einer Bitte eines Mannes um ein Danq.“ Umar ibn Al-Ward berichtete: „Atâ ibn Abû Rabâh sagte zu mir: ‚Wenn du es schaffst, dich am Abend von Arafa zurückzuziehen, dann tu es.‘“ Hakîm ibn Hizâm (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte in Arafa zu stehen. Er hatte hundert Kamele und hundert Sklaven bei sich. Er befreite seine Sklaven, und die Menschen weinten und beteten laut und sagten: „O unser Herr, dies ist Dein Diener, der seine Sklaven befreit hat, und wir sind Deine Sklaven. So befreie uns.“ Einmal geschah Ähnliches mit den Menschen bei Ar-Raschîd. Ya‘lâ ibn Harmala sagte: „Al-Haddschâdsch hielt am Tag von Arafa eine Rede in Arafa und sprach lange. Abdullâh ibn Umar sagte: ‚Wahrlich, dieser Tag ist ein Tag des Gedenkens (Dhikr).‘ Al-Haddschâdsch fuhr fort. Abdullâh wiederholte dies zwei- oder dreimal und sagte dann: ‚Nâfi, rufe zum Gebet!‘ Al-Haddschâdsch stieg ab.“ Von Sâlim wird überliefert, dass Sa‘îd ibn Dschubair am Tag von Arafa das Fasten brach, um Kraft für das Bittgebet zu haben. Abdullâh ibn Bakr Al-Muzanî sagte: „Ich verließ Arafa mit meinem Vater. Er sagte zu mir: ‚Mein Sohn, wenn ich nicht unter ihnen wäre, würde ich hoffen, dass ihnen vergeben wird.‘“ Ad-Dhahabî sagte äußerte sich dazu wie folgt: „So sollte der Diener sein eigenes Ego betrachten und es geringschätzen.“ Bischr ibn Al-Hârith sagte: „Al-Fudail ibn Iyâd sah einen Mann, der in Arafa (die Menschen) um etwas bat, und sagte zu ihm: ‚Wen ersuchst du an diesem Ort um Hilfe außer Allâh?“ Sâlim ibn Abdullâh ibn Umar sah einen Bettler, der die Menschen in Arafa um Almosen bat. Sâlim sagte zu ihm: „O Schwacher, bittest du heute wirklich von jemandem außer Allâh den Allmächtigen?“ Ibn Radschab sagte: „Die Zustände der Wahrhaftigen in Arafa waren unterschiedlich. Manche von ihnen wurden von Angst oder Scham überwältigt: Mutarrif ibn Abdullâh und Bakr Al-Muzanî standen in Arafa. Einer von ihnen sagte: ‚O Allâh, weise die Menschen in Arafa nicht meinetwegen ab.‘ Der andere sagte: ‚Welch ein ehrwürdiger Ort und welch eine Hoffnung auf Allâh! Wenn ich nur nicht unter ihnen wäre!‘ Al-Fudail stand in Arafa und die Menschen beteten. Er weinte wie eine Mutter, die ihr Kind verloren hat. Das Weinen hinderte ihn am Beten. Als die Sonne fast untergegangen war, erhob er seinen Kopf zum Himmel und sagte: ‚Wie schlecht bin ich doch, auch wenn Du mir verzeihst.‘ Einige der Wissenden klammerten sich in Arafa an die Hoffnung. Ibn Al-Mubârak sagte: ‚Ich kam am Abend von Arafa zu Sufyân At-Thaurî. Er kniete da, die Augen voller Tränen. Als er mich sah, fragte ich ihn: »Wer von den Anwesenden befindet sich in der größten Not?« Sufyân antwortete: »Wer die Hoffnung auf Allâhs Vergebung aufgegeben hat.«‘“ Fazit: Der Tag von Arafa ist ein ehrfurchtgebietender Tag, ein großartiges Ereignis und eine edle Gelegenheit. Es gibt keinen größeren Anblick auf der Welt als diesen. Âischa überlieferte, dass der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Es gibt keinen Tag, an dem Allâh mehr Menschen aus dem Höllenfeuer befreit als am Tag von Arafa. Er kommt (den Menschen) nahe und rühmt sich vor den Engeln mit ihnen und sagt: ‚Was wollen diese?‘“ An-Nawawî sagte: „Dieser Hadîth weist deutlich auf den Vorzug des Tages von Arafa hin, und so ist es auch.“ An diesem Tag und an diesem Ort offenbarte Allâh der Erhabene den Vers: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islâm als Religion für euch zufrieden“ (Koran 5:3). In den beiden Sahîh-Sammlungen (Al-Buchârî und Muslim) wird von Umar ibn Al-Chattâb überliefert, dass ein Jude zu ihm sagte: „Befehlshaber der Gläubigen, es gibt einen Vers in eurem Buch, den ihr rezitiert. Wäre er uns Juden offenbart, hätten wir diesen Tag zu einem Feiertag gemacht.“ Umar fragte: „Welcher Vers?“ Er erwiderte: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islâm als Religion für euch zufrieden.“ Umar sagte: „Wir wissen, an welchem Tag und an welchem Ort diese Verse dem Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) offenbart wurden, und zwar als er an einem Freitag in Arafa stand.“ An diesem Tag und an diesem Ort hielt der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) eine eindringliche Predigt, die die wichtigsten Grundsätze und Ziele des Islâm zusammenfasste. Es waren Worte des Abschieds in ihrer Formulierung, Bedeutung, Vollständigkeit und Prägnanz. Die Menschen waren tief beeindruckt von seiner Redekunst. Er betonte zuallererst das Verbot des Götzendienstes, der vor dem Islâm weit verbreitet war. Sein zentraler Gedanke war das Einssein Allâh: „Lâ ilâha illallâh – „Es gibt keinen Gott außer Allâh.“ Dieses Glaubensbekenntnis ist das Herzstück des Islâm und lehnt alle anderen Götter ab. Nur ein Haddsch, der auf dem reinen Glauben an die Einheit Gottes (Tauhîd) basiert und jede Form von Götzendienst (Schirk) ablehnt, hat wahren Wert. Wer also während des Haddsch – einer der zentralen religiösen Handlungen des Islâm – sagt: „Hilf, o Gesandter Allâhs!“ oder „Hilf, o Alî!“ oder für etwas anderes als Allâh schlachtet und verstorbene Allâh Nahestehende und rechtschaffene Menschen zum Vermittler nimmt und sie neben Allâh anruft, der hat nicht begriffen, dass der Haddsch ursprünglich dazu bestimmt ist, das Einssein Allâhs zu bekräftigen. Allâh sagt: „Und als Wir Ibrâhîm (Abraham) die Stelle des Hauses zuwiesen: ‚Geselle Mir nichts bei und reinige Mein Haus für die den Umlauf Vollziehenden, die aufrecht Stehenden, sich Verbeugenden und die sich Niederwerfenden‘“ (Koran 22:26). 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