| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 21 06:40AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihre häufigen Pilgerfahrten http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247195 May 21st 2026, 06:06 Ibrâhîm An-Nachaî überliefert von Al-Aswad ibn Yazîd, dieser habe gesagt: „Abdullâh ibn Mas’ûd äußerte: ‚Ich ziehe es vor, dass jeder der Pilger in einem Zustand des Zerzaustseins und der Reise ist.’“ Al-Aswad unternahm achtzig Reisen, entweder zum Haddsch oder zur Umra, ohne beide gleichzeitig zu vollziehen. Auch Abdurrahmân ibn Al-Aswad pilgerte sechzig Mal, entweder zum Haddsch oder zur Umra, ohne beide Riten zu kombinieren. Abû Ishâq As-Subaiî berichtete: „Al-Aswad ibn Yazîd hat achtzig Mal sowohl den Haddsch als auch die Umra in einer Reise durchgeführt, und Amr ibn Maimûn hat dies sechzig Mal getan.“ Ibn Schaudhab erzählte: „Ich war bei der Beerdigung von Tâwûs ibn Kaisân in Mekka im Jahr 106 nach der Hidschra anwesend. Dort hörte ich die Menschen sagen: ‚Möge Allâh dir gnädig sein, Abû Abdurrahmân. Du hast den Haddsch vierzig Mal vollzogen.‘“ Ibn Abû Lailâ berichtete: „Als ich Atâ ibn Abû Rabâh besuchte, stellte er mir viele Fragen. Seine Gefährten waren darüber erstaunt. Da sagte er: ‚Warum seid ihr überrascht? Er besitzt mehr Wissen als ich!‘“ Ibn Abû Lailâ fügte hinzu: „Atâ hatte siebzig Mal den Haddsch vollzogen und erreichte ein Alter von hundert Jahren.“ Al-Hasan ibn Imrân, der Neffe von Sufyân ibn Uyaina, berichtete: „Ich begleitete meinen Onkel Sufyân bei seinem letzten Haddsch im Jahr 197 nach der Hidschra. Als wir in Muzdalifa waren, legte er sich nieder und sprach: ‚Seit siebzig Jahren komme ich an diesen Ort und habe jedes Jahr zu Allâh gebetet: »O Allâh, lass dies nicht meinen letzten Besuch sein.« Nun empfinde ich Scham vor Allâh, weil ich diese Bitte so oft wiederholt habe.‘ Er kehrte zurück und verstarb im folgenden Jahr, an einem Samstag, dem ersten Tag des Monats Radschab, im Jahr 198 nach der Hidschra. Seine Grabstätte befindet sich in Al-Hudschûn. Er erreichte ein Alter von einundneunzig Jahren.“ Alî ibn Al-Muwaffaq berichtete: „Ich habe sechzig Mal den Haddsch vollzogen. Danach saß ich am Schwarzen Stein und sinnierte über mein Leben und die zahlreichen Reisen an diesen Ort. Ich war unsicher, ob meine Pilgerreisen angenommen worden waren. Im Schlaf erschien mir jemand und fragte: ‚Lädst du in dein Haus etwa jemanden ein, den du nicht magst?‘ Als ich erwachte, waren meine Zweifel verflogen.“ Eine Magd von Zaid ibn Wahb erzählte: „Zaids Gesicht trug die Spuren der vielen Reisen zum Haddsch und zur Umra, die er auf dem Sattel verbracht hatte.“ Sahnûn Al-Faqîh berichtete: „Abdullâh ibn Wahb hatte sein Leben in drei Abschnitte geteilt: ein Drittel verbrachte er im Ribât (Bewachen der Grenzposten, AdÜ), ein Drittel widmete er dem Unterricht in Ägypten und ein Drittel dem Haddsch.“ Er erwähnte, dass er den Haddsch sechsunddreißig Mal vollzogen hatte. Von Muhammad ibn Sauqa wird überliefert, dass er sagte: „Man fragte Muhammad ibn Al-Munkadir: ‚Vollziehst du den Haddsch, obwohl du Schulden hast?‘ Er antwortete: ‚Der Haddsch wird meine Schulden tilgen.‘“ Damit meinte er, dass Allâh seine Schulden tilgen würde, wenn er den Haddsch vollzöge.“ Zu denjenigen, die den Haddsch mehr als vierzig Mal vollzogen, zählen Persönlichkeiten wie Sa‘îd ibn Al-Musayyib, Muhammad ibn Sauqa, Bakîr ibn Atîq, Ibn Abû Umar Al-Adanî, Îd ibn Sulaimân, Dscha‘far Al-Chuldî, Al-Abbâs ibn Samura Abû Al-Fadl Al-Hâschimî, Ayyûb As-Sachtiyânî, Hammâm ibn Nâfi, Makkî ibn Ibrâhîm, um nur einige zu nennen. Unter den Zeitgenossen ist der ehrenwerte Schaich Abdulazîz ibn Bâz – möge Allâh ihm barmherzig sein und ihm einen würdigen Platz in Seinen Gärten gewähren – hervorzuheben. Eine Anekdote berichtet Ismâ‘îl ibn Umayya von einem Beduinen, den er unterrichtete. Ismâ‘îl ibn Umayya sagte: „Ich kehrte zu dem Beduinen zurück, um zu überprüfen, ob er gut auswendig gelernt hatte. Er erwiderte: ‚Mein Neffe, glaubst du etwa, ich hätte nicht auswendig gelernt? Ich habe sechzig oder siebzig Mal den Haddsch vollzogen und habe bei jeder Pilgerfahrt mein Reitkamel im Gedächtnis bewahrt!‘“ Fazit: Es ist wünschenswert, so häufig wie möglich Haddsch und Umra zu verrichten. Dies wird durch zahlreiche Texte belegt, darunter: Der Hadîth von Abdullâh ibn Mas’ûd: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Vollzieht den Haddsch und die Umra nacheinander, denn sie tilgen Armut und Sünden, so wie der Blasebalg die Unreinheiten von Eisen, Gold und Silber entfernt. Und der Lohn für eine angenommene Haddsch ist nichts anderes als das Paradies.‘“ Von Abû Huraira (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) wird überliefert: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Wer zu diesem Haus (Ka’ba) die Pilgerfahrt vollzieht und dabei weder Beischlaf noch Sünden begeht, der kehrt zurück wie am Tag, an dem seine Mutter ihn gebar.‘“ Von Abû Huraira (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) wird überliefert: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Die Umra bis zur nächsten Umra ist eine Sühne für die Sünden dazwischen, und der Lohn für einen angenommenen Haddsch ist nichts anderes als das Paradies.‘“ Von Abû Huraira wird überliefert: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) wurde gefragt: ‚Welche Tat ist die beste?‘ Er antwortete: ‚Der Glaube an Allâh.‘ Er wurde gefragt: ‚Und danach?‘ Er antwortete: ‚Der Einsatz auf dem Weg Allâhs.‘ Er wurde gefragt: ‚Und danach?‘ Er sagte: ‚Ein angenommener Haddsch.‘“ Von Âischa, der Mutter der Gläubigen (möge Allâh mit ihr zufrieden sein), wird überliefert, dass sie sagte: „Gesandter Allâhs, wir sehen den Kampf als die beste Tat an. Sollen wir nicht kämpfen?“ Er sagte: „Nein, aber der beste Kampf ist ein angenommener Haddsch.“ Von Ibn Schimâsa Al-Mahrî wird überliefert: „Wir waren bei Amr ibn Al-Âs anwesend, als er im Sterben lag. Er weinte bitterlich und wandte sein Gesicht zur Wand. Sein Sohn wiederholte immer wieder: ‚O Vater, hat der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) dir nicht dies und das versprochen?‘ Amr wandte sich schließlich zu seinem Sohn und sagte: ‚Das Beste, was wir erhoffen können, ist das Glaubensbekenntnis, dass es keinen Gott außer Allâh gibt und dass Muhammad der Gesandte Allâhs ist. Ich habe drei Phasen durchlebt: Ich erinnere mich an die Zeit, als ich den Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) am meisten hasste und nichts mehr wollte, als ihn in meine Gewalt zu bekommen und ihn zu töten. Wäre ich damals gestorben, wäre ich in die Hölle gelangt. Doch als Allâh den Islâm in mein Herz legte, ging ich zum Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und sagte: ‚Strecke deine rechte Hand aus, damit ich dir den Treueid schwöre.‘ Er streckte seine rechte Hand aus, und ich zog meine Hand zurück. Er fragte mich: ‚Was ist los mit dir, Amr?‘ Ich sagte: ‚Ich möchte eine Bedingung stellen.‘ Er entgegnete: ‚Welche Bedingung?‘ Ich sagte: ‚Dass mir vergeben wird.‘ Daraufhin erklärte er: ‚Weißt du nicht, dass der Islâm alles zuvor Begangene tilgt, ebenso wie die Auswanderung (Hidschra) und die Pilgerfahrt (Haddsch)?‘“ Zwei wichtige Aspekte: 1. Selbst wenn es neben der Tatsache, dass der Haddsch eine der fünf Säulen des Islâm ist, keine weitere Überlieferung gäbe, die seinen besonderen Wert unterstreicht, wäre dies allein schon ausreichend. Allâh sagt im Qurân: „Und Allâh steht es den Menschen gegenüber zu, dass sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen – (diejenigen,) die dazu die Möglichkeit haben. Wer aber ungläubig ist, so ist Allâh der Weltenbewohner unbedürftig“ (Koran 3:97). Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Der Islâm beruht auf fünf Säulen: dem Glaubensbekenntnis, dass es keinen Gott außer Allâh gibt und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakâ, dem Haddsch zum Haus (Ka’ba) und dem Fasten im Ramadân.“ Auch als der Engel Gabriel (Dschibrîl) den Propheten über den Islâm befragte, zählte er die fünf Säulen auf, darunter ausdrücklich die Pilgerfahrt. 2. Eine Gruppe von Gelehrten, darunter Imâm Ibn Al-Mundhir, vertritt die Ansicht, dass ein angenommener Haddsch alle Sünden tilgt. Diese Auffassung stützen sie auf die oben genannten Überlieferungen. Es handelt sich hierbei um eine starke Meinung. Mein Bruder, lass dich bitte nur von einem zwingenden Grund davon abhalten, den Haddsch zu vollziehen, und scheue dich nicht davor, ihn bald anzutreten. Das Leben ist kurz, und die Gelegenheiten, diese Pflicht zu erfüllen, sind kostbar. Natürlich können bestimmte Umstände eine häufigere Pilgerfahrt erschweren. Doch nur Gelehrte, die den Qurân und die Sunna gründlich kennen, können beurteilen, ob solche Gründe wirklich stichhaltig sind. „Die Ständige Kommission für wissenschaftliche Forschung und Rechtsgutachten“ hat dazu klargestellt: „Allâh hat den Haddsch für jeden finanziell und gesundheitlich dazu befähigten Muslim einmal im Leben zur Pflicht gemacht. Alles darüber hinaus ist freiwillig und eine Möglichkeit, sich Allâh anzunähern. Es gibt keine feste Anzahl für zusätzliche Pilgerfahrten. Vielmehr hängt die Häufigkeit von verschiedenen Faktoren ab, wie der persönlichen finanziellen Situation, der Gesundheit, den Bedürfnissen der Familie und der Bedürftigen, den Interessen der muslimischen Gemeinschaft und dem persönlichen Beitrag des Einzelnen. Jeder Muslim sollte seine individuellen Umstände sorgfältig abwägen und das tun, was für ihn und die Gemeinschaft am besten ist.“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 21 06:40AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihr Eifer, Gelehrte und Brüder während des Haddsch zu treffen: http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247231 May 21st 2026, 06:06 3 B. Die Rechtschaffenen und ihr Eifer, Gelehrte und Brüder während des Haddsch zu treffen: Ich möchte hinzufügen, dass die Hadîth-Gelehrten zu diesem Thema viele Berichte und Anekdoten überliefert haben, die es wert sind, gesammelt und separat behandelt zu werden. Sie zeigen: Die Sorgfalt, mit der Wissen erworben wurde, der Eifer, mit dem man nach Wissen strebte, und die Reisen, die man dafür unternahm, sind beispielhaft: Al-Fudail ibn Iyâd sagte: „Die Hadîth-Gelehrten werden keinen wirklichen Haddsch vollziehen, solange Sufyân ibn Uyaina lebt.“ Er meinte damit, dass die Hadîth-Gelehrten den Haddsch unter anderem mit der Absicht unternahmen, um von Sufyân Hadîthe zu hören, da Sufyân ibn Uyaina ein langes Leben führte und seine Überlieferungskette somit besonders zuverlässig war (Isnâd âlî – Kette hat wenige Überlieferer, AdÜ). Das Streben nach einem hohen Isnâd war unter den Hadîth-Gelehrten weit verbreitet. Ein Beispiel für Al-Fudails Aussage findet sich in einer Äußerung von Alî ibn Al-Madînî: „Ich vollzog den Haddsch, und mein einziges Ziel war es, von Sufyân Hadîthe zu hören, ob er in Bezug auf einen Hadîth ein bestimmtes Ereignis erwähnte. Schließlich hörte ich ihn sagen: ‚Amr ibn Dînâr erzählte uns.‘ Ich hatte diesen Hadîth bereits zuvor von Sufyân gehört, doch er hatte das Ereignis nicht erwähnt.“ D. h., er reiste zu Sufyân, um sich der genauen Formulierung zu vergewissern, die Sufyân bei der Überlieferung verwendete, und um seine eigene Überlieferung durch Sufyân bestätigen zu lassen!“ Die Entwicklung präziser Kriterien zur Bewertung der prophetischen Sunna im Zusammenhang mit der Pilgerfahrt: So stuften Gelehrte beispielsweise einen Überlieferer herab, wenn er von seinem Lehrer nur während der Pilgerfahrt gehört hatte und ihn daher nicht ausreichend kannte. Ibn Radschab bemerkte: „Einige Gefährten von Az-Zuhrî wurden speziell in Bezug auf ihre Überlieferungen von ihm als schwach eingestuft. Dazu zählt Sufyân ibn Husain. Ibn Ma‘în sagte: ‚Seine Überlieferungen von anderen sind verlässlicher als seine Überlieferungen von Az-Zuhrî. Denn er hörte von Az-Zuhrî nur während der Pilgerzeit, das heißt, er war nicht sein ständiger Begleiter und traf ihn lediglich während der Pilgerfahrt.‘“ Sie legten großen Wert darauf, festzuhalten, wie oft der Überlieferer pilgerte, in welchen Jahren, wen er dabei traf und wie er während der Pilgerfahrt überlieferte. Diese detaillierten Informationen waren von entscheidender Bedeutung für die Beurteilung der Treffen zwischen den Überlieferern und damit für die Zuverlässigkeit der Überlieferungen. Ahmad ibn Hanbal sagte: „Thaur ibn Yazîd As-Schâmî und Al-Auzâî pilgerten im Jahr 105 nach der Hidschra und die Menschen hörten während der Haddsch-Zeit von ihnen Hadîthe.“ Er fügte hinzu: „Hammâd ibn Salama reiste nicht nach Kufa, sondern pilgerte und hörte Hadîthe von Salama ibn Kuhail. Atâ und andere Gelehrte kamen jedoch zu ihm.“ Ibn Bakîr überlieferte: „Al-Laith ibn Sa‘d pilgerte im Jahr 113 nach der Hidschra und hörte Hadîthe von Ibn Schihâb in Mekka. Außerdem hörte er Hadîthe von Abû Malîka, Atâ, Abû Az-Zubair, Nâfi, Imrân ibn Anas und vielen weiteren Gelehrten.“ Amr ibn Dînâr sagte: „Im Jahr 70 nach der Hidschra hörte ich von Mudschâlid bei den Stufen von Zamzam während der Pilgerzeit von Mus‘ab ibn Az-Zubair über Amr ibn Aus und Dschâbir ibn Zaid.“ Hamîd At-Tawîl berichtete: „Al-Hasan pilgerte lediglich zweimal, einmal in seiner Jugend und einmal im Alter.“ Dazu gehörte auch die genaue Kenntnis des Ansehens, des Status und der Bedeutung der Hadîth-Gelehrten während der Pilgerfahrt. Je bedeutender ein Hadîth-Gelehrter war, desto größer war das Interesse, ihn zu treffen und von ihm zu lernen. Einige Hadîth-Gelehrte waren sogar betrübt, wenn sie von ihren Schülern nicht aufgesucht wurden. Bischr ibn As-Sarî berichtete: „Abdurrazzâq ibn Hammâm erzählte mir: ‚Als ich einmal nach Mekka kam, suchten mich die Hadîth-Gelehrten auf. Doch nach zwei oder drei Tagen blieben sie aus, und ich fragte mich: O Herr, was habe ich nur getan? Habe ich etwas Falsches gesagt oder getan?‘“ In einer anderen Überlieferung sagte Abdurrazzâq: „Ich kam nach Mekka und wartete drei Tage lang vergeblich auf die Hadîth-Gelehrten. Schließlich umrundete ich die Ka‘ba und flehte Allâh an: ‚O Herr, was ist mit mir geschehen? Habe ich gelogen oder gefälscht?‘ Danach kehrte ich in meine Unterkunft zurück, und sie kamen zu mir.“ Die vorstehende Zusammenfassung verdeutlicht, dass die Hadîth-Gelehrten bei ihrer Arbeit auf einer soliden methodischen Grundlage aufbauten, die auf sorgfältiger Prüfung, logischem Schlussfolgern und intensiver Recherche beruhte. Ihre Vorgehensweise war stets von Aufrichtigkeit und dem Streben nach Wahrheit geprägt – eine Tatsache, die im Widerspruch zu den Behauptungen der Gegner der Sunna steht. Fazit: Du hast nun von den Erzählungen unserer frommen Vorfahren gehört, die während ihrer Pilgerfahrt eifrig danach strebten, gelehrte und rechtschaffene Menschen zu treffen. Sie waren sich bewusst, dass ein zentrales Ziel des Haddsch darin besteht, Muslime aus aller Welt zu vereinen, ein Gefühl der Bruderschaft zu fördern und den Austausch zu ermöglichen. Diese Zusammenkunft sollte die Einheit der muslimischen Gemeinschaft stärken und sowohl im religiösen als auch im weltlichen Leben von Nutzen sein. Alle Rituale des Haddsch unterstreichen diese Idee der Einheit. Die Pilger tragen einheitliche Kleidung, richten ihre Gebete an denselben Gott und sprechen die gleiche Talbiya. Sie umrunden ein einziges Haus und vollziehen dieselben Rituale. Der Haddsch ist ein großes Treffen, das Pilger aus den verschiedensten Ländern und Kulturen zusammenbringt. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft vereint sie ein gemeinsamer Glaube und ein gemeinsames Ziel. Der ehrenwerte Gelehrte Ibn Bâz (Allâh erbarme sich seiner) sagte: „Allâh der Erhabene hat die Haddsch-Zeit zu einem Treffen für Seine Diener gemacht, bei dem sie sich aus allen Teilen der Welt und aus allen Völkern der Menschheit versammeln. Sie wollen sich Allâh nähern, Ihn bitten und Ihn anflehen. Sie wollen, dass ihre Sünden vergeben und ihre schlechten Taten getilgt werden. Sie legen Ihm all ihre Bedürfnisse vor und bitten Ihn, den Erhabenen, um Seine Huld. Sie bereuen ihre Nachlässigkeiten und Sünden, lernen sich kennen, beraten sich, ermahnen sich gegenseitig, gebieten das Gute und verbieten das Schlechte. Dies gehört zu den Vorteilen, auf die Allâh der Erhabene in Seinen Worten hingewiesen hat: ‚Und rufe unter den Menschen die Pilgerfahrt aus, so werden sie zu dir kommen zu Fuß und auf vielen hageren (Reittieren), die aus jedem tiefen Passweg daherkommen, damit sie (allerlei) Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über dem aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat’ (Koran 22:27-28).“ Gelehrte und Rechtschaffene sollten die einzigartige Gelegenheit nutzen, Pilgern an diesen heiligen Stätten zu begegnen. Sie können ihnen die Riten und Vorschriften des Haddsch gemäß dem Qurân und der Sunna vermitteln und sie gleichzeitig an die grundlegende Lehre des Islâm erinnern – den Tauhîd, das Einssein Allâhs. Denn genau dafür wurden die Propheten gesandt und die himmlischen Schriften offenbart. Die große Anzahl von Pilgern mag eine Herausforderung darstellen, doch hier kommen sie von selbst zu dir, um zu lernen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, ihnen die Bedeutung des Tauhîd auf einfache und verständliche Weise näherzubringen. Wie viele Pilger sind nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer nicht bereits zu Verfechtern des Tauhîd geworden und haben den Schirk abgelehnt, nachdem sie während des Haddsch die wahre Bedeutung des Tauhîd erkannt haben? You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 21 06:40AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Rechtschaffenen und ihr Eifer, Gelehrte und Brüder während des Haddsch zu treffen: http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247198 May 21st 2026, 06:06 Ayyûb As-Sachtiyânî sagte: „Einer der Gründe, warum ich mich so sehr nach dem Haddsch sehne und ihn immer wieder antrete, ist die Möglichkeit, dort Brüder zu treffen, die ich sonst nicht sehe.“Er sagte auch: „Man pflegte den Haddsch zu vollziehen, um sich dort zu treffen.“ Ayyûb ibn Sulaimân ibn Bilâl sagte: „Ich sagte zu Ubaidullâh ibn Umar: ‚Ich sehe, dass du dich bemühst, die Iraker während der Haddsch-Saison zu treffen?‘ Er antwortete: ‚Bei Allâh, ich freue mich das ganze Jahr über nur auf die Tage des Haddsch. Denn dort treffe ich Menschen, deren Herzen Allâh mit dem Glauben erleuchtet hat. Sobald ich sie sehe, finde ich Ruhe. Zu ihnen gehört auch Ayyûb ‘“ Abû Sachr Al-Ailî pflegte jedes Jahr gemeinsam mit Muhammad ibn Al-Munkadir, Safwân ibn Salîm, Yazîd ibn Chusîfa, Sulaimân ibn Suhaim und Abû Hâzim zum Haddsch zu reisen. Sie trafen sich dort regelmäßig mit Umar ibn Dhirr, der ihnen Geschichten erzählte und sie an das Jenseits erinnerte. So verbrachten sie jedes Jahr die Haddsch-Saison miteinander und freuten sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Muhammad ibn Al-Fadl Al-Bazzâz sagte: „Ich hörte meinen Vater sagen: ‚Ich vollzog den Haddsch mit Ahmad ibn Hanbal, und wir wohnten am selben Ort. Als ich das Morgengebet verrichtet hatte, ging ich durch die Moschee und kam zum Sitzkreis von Sufyân ibn Uyaina. Ich ging von einem Sitzkreis zum anderen, um Ahmad ibn Hanbal zu suchen, bis ich ihn bei einem jungen Beduinen fand, der eine Dschamma (Kopfbedeckung) trug. Ich drängte mich zu ihm, bis ich neben Ahmad ibn Hanbal saß, und sagte: ‚Abû Abdullâh, du hast Ibn Uyaina verlassen, obwohl Az-Zuhrî, Amr ibn Dînâr, Ziyâd ibn Alâqa und viele andere von den Tâbi‘ûn bei ihm waren, die Allâh kennt!‘ Er sagte zu mir: ‚Sei still! Entgeht dir ein Hadîth mit einem erhabenen Isnâd (Überlieferungskette mit wenigen Überlieferern, AdÜ), so wirst du ihn mit einem etwas niederen Isnâd (Überlieferungskette mit mehr Überlieferern) finden. Dies schadet weder deiner Religion noch deinem Verstand. Entgeht dir aber der Verstand dieses jungen Mannes, so fürchte ich, dass du ihn bis zum Tag der Auferstehung nicht mehr finden wirst. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der im Buch Allâhs gelehrter ist als dieser junge Quraischî.‘ Ich fragte: ‚Wer ist das?‘ Er sagte: ‚Muhammad ibn Idrîs As-Schâfiî.‘“ Sufyân At-Thaurî sagte: „Ich vollzog den Haddsch, um Ibn Lahîa zu treffen.“ Al-Auzâî sagte: „Ich vollzog den Haddsch und traf Abda ibn Abû Lubâba in Minâ. Er fragte mich: ‚Hast du Al-Hakam getroffen?‘ Ich entgegnete: ‚Nein.‘ Er sagte: ‚Dann geh und triff ihn, denn es gibt zwischen den beiden Grenzen des verwehrten Bezirks keinen gelehrteren als ihn!‘ Ich traf ihn, und er war ein gutaussehender Mann mit einem Schleier.“ Abû Dscha‘far Muhammad ibn Alî Al-Bâqir sagte: „Meine Sehnsucht nach dem Haddsch wird verstärkt durch die Hoffnung, Amr ibn Dînâr zu treffen, denn er liebte und lehrte uns.“ Sufyân ibn Uyaina sagte: „Ibn Dschuraidsch sagte zu mir: ‚Zeige mir die Gelehrten, wenn sie zum Haddsch kommen, und ich werde dir andere Gelehrte zeigen.‘ Yahyâ ibn Yahyâ Al-Ghassânî kam, und ich hörte ihm zu (vernahm Hadîthe von ihm, AdÜ), ohne ihn zu kennen. Als die Haddsch-Zeit vorüber war, trafen wir uns und tauschten uns über die Gelehrten aus, die wir während der Pilgerfahrt getroffen hatten. Ich erwähnte Yahyâ ibn Yahyâ Al-Ghassânî, und er fragte: ‚Wann hast du ihm denn zugehört?‘ Ich antwortete: ‚Er war während der Pilgerzeit da.‘ Ibn Dschuraidsch sagte: ‚Soundso hat mir Folgendes berichtet: ‚Wer Yahyâ ibn Yahyâ verpasst, der hat Gelehrte von einem so hohen Rang verpasst!‘“ Abû Abdullâh Al-Fâkihî widmete in seinem berühmten Buch „Achbâr Makka“ ein Kapitel dem Thema „Das Treffen der Brüder während des Haddsch in Mekka und Minâ und was darüber überliefert wurde“. Er erwähnte einige der oben genannten Überlieferungen. Der rechtgeleitete Kalif Umar ibn Al-Chattâb nutzte den Haddsch als Gelegenheit, seine Statthalter zu treffen und sie zur Rechenschaft zu ziehen. Atâ ibn Abû Rabâh sagte: „Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) schrieb an seine Statthalter, sie sollten ihn während der Pilgerfahrt treffen. Als sie versammelt waren, erhob er sich und sprach: ‚O ihr Menschen, ich habe euch diese Statthalter eingesetzt, nicht damit sie von euch, eurem Vermögen oder eurer Würde schaden, sondern damit sie zwischen euch richten ...‘ Und so fuhr er fort, bis er alles gesagt hatte.“ You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
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