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Hier werden Nachrichten über den Salafismus veröffentlicht.
Was sind Salafisten?
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(Alle Angaben ohne Gewähr)
Diese Seite richtet sich nicht gegen Muslime und den Islam.
Diese Seite soll über den Salafismus/Islamismus/Terrorismus informieren.
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Wir wollen in Europa mit allen Menschen friedlich zusammen leben,
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::: DOKUS :::
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Deshalb: Schaut euch die Accounts genau an!)

1.
[DOKU] Wie Salafisten zum Terror verleiten - 2013
https://www.youtube.com/watch?v=uM2x-vgdrKM

2.
Pulverfass Deutschland - Doku über Probleme zwischen Salafisten und Rechtsradikalen
https://www.youtube.com/watch?v=H5nOuzXJOmY

3.
Salafisten, ein finsterer Verein (heute-show)
https://www.youtube.com/watch?v=Myq48smApKs

4.
Deutsche Salafisten drangsalieren weltliche Hilfsorganisationen in Syrien | REPORT MAINZ
https://www.youtube.com/watch?v=lCext-9pu9I

5.
DIE SALAFISTEN KOMMEN
https://www.youtube.com/watch?v=uWARKJSKOP4

6.
Best of 2013 Peter Scholl Latour EZP Salafisten wird durch Saudisches Geld verbreitet!!!
https://www.youtube.com/watch?v=FmV3Z6f1BQQ

7.
Frauen im Islam
https://www.youtube.com/watch?v=mb4G6tUbkD0


8.
Gülen Bewegung
http://de.wikipedia.org/wiki/Fethullah_G%C3%BClen#Deutschland
Gefahr für Deutschland - Gülen Bewegung versucht die Unterwanderung
http://www.youtube.com/watch?v=E9Q1jS7Rw9M

9.
Islamisten oder Demokraten - Die Islamische Milli Görüs / Millî Görüş / Milli Görüş
http://www.youtube.com/watch?v=EtWjumM5G88

10.
Die türkischen Graue Wölfe (Rechtsextremismus/Islamismus)
http://www.youtube.com/watch?v=_Z9LEc4qM1I

11.
Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland
(türkisch Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF; kurz auch Türk Federasyon, dt. „Türkische Föderation“)
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland



http://de.wikipedia.org/wiki/Salafismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F

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::: DOKUS ENDE :::


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Ein Blick in die Realität
Die Pflicht zur Errichtung eines islamischen Staates
D...
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Aug 13th 2014, 22:02
 
Ein Blick in die Realität
Die Pflicht zur Errichtung eines islamischen Staates
Der Weg des Gesandten
A. Die Phase der Geheimhaltung und kon-zentrierten Ausbildung
B. Die Phase der offenen ideologischen Auseinandersetzung mit der mekkanischen Öffentlichkeit
B. Die Phase des Hilfegesuchs der islamischen Gruppierung um Schutz und Unterstützung bei anderen Stämmen der arabischen Halbinsel bis zur Erlangung der zweiten Baica
C. Die Errichtung des Staates
Schlußfolgerung
Quellenliteratur


Ein Blick in die Realität

Die gegenwärtige Realität der islamischen Welt präsentiert sich in einer meist bedrückenden und traurigen Weise. Der geistige Verfall unserer Völker, die wirtschaftliche Rückständigkeit der Länder der islamischen Welt, die bei Inbetrachtbeziehung ihres natürlichen Reichtums an wichtigen Rohstoffen aller Art besonders ins Auge fällt, das Elend oft großer Bevölkerungskreise, das aus falscher und ungerechter Umverteilung der vorhandenen Güter resultiert, all dies ist uns Muslimen keineswegs fremd. Dagegen rangieren etliche muslimische Länder an oberster Stelle, wenn es um die Anzahl der politischen Häftlinge geht - Häftlinge, die härtester physischer und psychischer Folter unterliegen und denen eine Behandlung widerfährt, die die Spitze der Grausamkeit erreicht.
Die islamische Welt ist heute in mehr als fünfzig kleine, politisch bedeutungslose Staatengebilde zersplittert, die einerseits in imperialistischer Art und Weise vom Westen (und dem früheren sog. Ostblock) bekämpft werden und andererseits einander gegenseitig blutige, kriegerische Auseinandersetzungen liefern, die zum Tod und zur Vertreibung von Millionen Muslimen geführt haben. Die Toten solcher Konflikte unter Muslimen betrachtet dann jede der beiden Konfliktparteien oft als Märtyrer, die ihr Leben für die Sache des Islam gelassen haben, während sie doch meistens Instrumente westlicher Außenpolitik waren, die häufig - ohne es selbst zu wissen - zu Stellvertreterkriegen und der Verteidigung von Großmachtinteressen eingesetzt wurden.
Die Liste des Versagens und der alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens umfassenden Ohnmacht der islamischen Welt seit Beginn des 20. Jh. ließe sich leider beliebig verlängern, doch dies soll nicht Ziel dieser Ausführungen sein. Ebenso soll an dieser Stelle nicht ergründet werden, welche Faktoren des Fehlverhaltens und der Unwissenheit der Muslime über viele Jahrhunderte hinweg zum Niedergang und zur allseits beobachteten Dekadenz der islamischen Welt geführt haben. Vielmehr soll der Weg aus dieser Misere gewiesen werden, jener Weg, den Allah im Qur'ân und der Tradition (Sunna) seines Gesandten (s) darlegte und dessen Befolgung Er uns zur Pflicht (Fard) machte. Dieser Weg soll die Art und Weise der Wiedererrichtung des islamischen Staates, des Kalifats bzw. Imâmats aufzeigen, dessen langsamen Verfall und folgenden Untergang der Gesandte (s) schon im siebten Jh. voraussagte, dessen Neugründung er aber ebenso prophezeite.
Bevor wir zur Beschreibung dieses Weges übergehen, soll jedoch erklärt werden, weshalb die Gründung eines nach den Gesetzen des Islam regierten Staates eine der wesentlichen islamischen Verpflichtungen darstellt.
Bis heute fällt es großen Kreisen der gegenwärtigen muslimischen Generation nicht leicht, sich mit der Idee eines islamischen Staates, der eines Tages die gesamte islamische Welt umfassen und über diese hinauswachsen soll, vertraut zu machen. Das Problem erwächst aus der Tatsache, daß wir nie im Schatten dieses islamischen Staates gelebt haben, sondern einerseits im Westen nur die Realität des kapitalistischen und demokratischen Regierungs- und Wirtschaftssystems kennengelernt und verspürt haben und andererseits auch die Monarchien und Diktaturen der heutigen islamischen Welt in das kapitalistische System eingebunden sind. Darüber hinaus war der westliche Imperialismus mit Hilfe seiner Vasallen und Sprachrohre im politischen und kulturellen Bereich der islamischen Welt äußerst erfolgreich, den Gedanken des islamischen Staates aus den Köpfen der Muslime für lange Zeit verdrängen zu können und sein Bild als eine grausame, unterdrückerische, dem Geiste des Islam widersprechende Gewaltherrschaft zu zeichnen. Zweifelsohne war das Kalifat in seinen letzten Jahrhunderten nicht mehr so ideal gestaltet, wie wir uns das wünschen würden, doch darf der Art und Weise, wie es (das Kalifat) von der Geschichtsschreibung nach dessen Zerstörung dargestellt wird, nur sehr beschränkt Glauben geschenkt werden. Denn die Geschichtsschreibung war stets ein von der herrschenden Macht eingesetztes Instrument zur Verunstaltung vorhergegangener Systeme und Mächte.
Schon seit mehr als siebzig Jahren, genauer gesagt seit dem 3. März des Jahres 1924, als Mustafa Kemal den kläglichen Rest des Kalifats in Istanbul abschaffte, fristen die Länder der islamischen Welt ihr armseliges Dasein in Abwesenheit eines sie einenden, islamischen Staates. Dies, obwohl es den Muslimen rechtlich betrachtet nicht gestattet ist, mehr als zwei Nächte ohne die Ernennung eines Kalifen oder Imams als Oberhaupt eines islamischen Staates zuzubringen. Hierauf soll in der Folge noch genauer eingegangen werden.



Die Pflicht zur Errichtung eines islamischen Staates

Die Aussprüche des Propheten (s), die sich mit dem Kalifat und der Notwendigkeit der Existenz eines islamischen Staates beschäftigen und von denen an dieser Stelle einige angeführt seien, sind zahlreich. So sagte der Gesandte Allahs: "Wer stirbt, ohne im Banne einer Baica zu stehen, stirbt den Tod der Gâhilîya!" Die hier angesprochene Baica stellt die arabische Bezeichnung für jenen Treueeid dar, der einer Person zu leisten ist, um sie in das Amt des Kalifen zu erheben - ein Gehorsamseid, an den die Gesamtheit der islamischen Umma gebunden ist, solange der Kalif nach den Gesetzen des Islam regiert. Der Prophet (s) vergleicht also jene Muslime, die sterben, ohne an eine Baica gebunden zu sein, mit jenen Menschen, die zur Zeit der Gâhilîya lebten. Das Wort Gâhilîya, das an sich soviel wie Unwissenheit bedeutet, wurde stets zur Bezeichnung der Epoche vor der Offenbarung des Islam an Muhammad (s) verwendet.
Der hier angeführte Ausspruch des Propheten wurde an Muslime gerichtet, die sehr wohl ihren rituellen, islamischen Verpflichtungen nachkommen, die Notwendigkeit der Wahl und Inkraftsetzung eines Kalifen durch die Baica jedoch bewußt oder unbewußt vernachlässigen.
Des weiteren sagte er (s): "Die Kinder Israels wurden von Propheten regiert. Wann immer ein Prophet verstarb, folgte ihm ein weiterer. Nach mir wird es jedoch keinen Propheten geben. Es wird Kalifen geben und sie werden zahlreich sein. "Sie sagten: "Was befiehlst du uns, o Gesandter Allahs?" Er sagte: "Haltet stets an der Baica des Ersten fest und gebt ihnen ihre Rechte, denn Allah wird sie nach dem fragen, was er in ihre Obhut gegeben hat."
Außerdem: "Wer an seinem Oberhaupt etwas mißbilligt, der soll standhaft sein, denn wer sich eine Handspanne von der Regierungsgewalt (Sultân) entfernt und stirbt, stirbt den Tod der Gâhilîya."
Die Sorge des Propheten um den Fortbestand und die Einheit des Kalifats geht jedoch viel weiter. In einer weiteren Aussage lesen wir: "Wer einem Imam (Oberhaupt des islamischen Staates) die Baica leistet, ihm mit dem Handschlag die Treue schwört, soll ihm gehorchen. Kommt ein anderer, der ihm das Kalifat streitig machen will, so enthauptet den anderen (den zweiten)." Er (s) sagt auch: "Wenn zwei Kalifen die Baica geleistet wird, so tötet den letzteren von ihnen." Es handelt sich also um zwei Aussprüche des Gesandten, die den Muslim verpflichten, selbst zur Waffe zu greifen, um das einheitliche Fortbestehen des islamischen Staates zu gewährleisten.
Darüber hinaus ersehen wir aus der Handlungsweise der Prophetengefährten nach Muhammads (s) Tod, welch wesentlichen Stellenwert der Islam der Wahl eines Kalifen beimißt. Nach dem Tode des Gesandten (s) begannen sich seine Gefährten mit der Wahl eines neuen Kalifen zu beschäftigen, noch bevor sie den Propheten bestattet hatten. Sie waren sich also in ihrer Gesamtheit darüber einig, daß die Ernennung eines Nachfolgers des Gesandten in den Regierungsangelegenheiten eine wichtigere Pflicht darstelle als das Begräbnis eines Toten. Nun ist unter den Muslimen bekannt, daß die sofortige Beschäftigung mit der Bestattung als eine nicht zu vernachlässigende islamische Pflicht gilt. Nichtsdestoweniger verzögerten die Gefährten seine Beerdigung zwei Nächte, bis Abû Bakr die Baica erhielt, ihm also jener Treueschwur geleistet wurde, der ihn zum ersten Kalifen der Muslime machte. Diese einstimmige Vorgehensweise bezeichnet man als Konsens der Prophetengefährten (Igmâc as-Sahâba), der neben dem Qur'ân und der Sunna die dritte verbindliche Quelle des islamischen Rechtes (der Šarîca) bildet, da ein solcher Konsens unter den Gefährten nur dann zustande kommen kann, wenn der Gesandte (s) zu Lebzeiten entsprechende Hinweise gegeben bzw. Aussprüche getätigt hat
Igmâc as-Sahâba ist auch der Beweis für die Tatsache, daß es den Muslimen nicht gestattet ist, mehr als zwei Nächte ohne Kalifen oder Imam zuzubringen. So wird überliefert, daßcOmar ibn al-Hattâb, der zweite Kalif, als er während des Morgengebetes durch einen Anschlag auf sein Leben tödlich verletzt wurde, von den Muslimen bevollmächtigt wurde, jemanden zu nennen, der für das Kalifenamt geeignet sei. Daraufhin ernannte er eine Gruppe von sechs Personen die untereinander den nächsten Kalifen ermitteln sollten. Gleichzeitig setzte er für die gestellte Aufgabe eine Frist von zwei Nächten und drei Tagen fest und beauftragte fünfzig Männer der Muslime, nach der abgelaufenen Frist einer etwaigen, gegen die Ansicht der Mehrheit gerichteten Opposition mit dem Schwerte zu begegnen. D. h., wenn sich nach drei Tagen die Mehrheit der sechs Kandidaten auf einen Nachfolger von ihnen geeinigt, sich einer von ihnen aber mit diesem Beschluß nicht abgefunden hätte, so wäre dieser zu töten gewesen. In diesem Falle hätte der Befehl cOmars den Vollzug der Todesstrafe an einem oder mehreren der sechs bedeutendsten Prophetengefährten und Mitglied der Ratsversammlung bedeutet. Die stillschweigende Billigung dieser Forderung cOmars seitens der Gefährten weist wiederum auf ihren Konsens, der seinen Ursprung sicherlich in einem Gebot des Gesandten hat.
Sollten die Muslime jedoch um die Wahl eines Kalifen bemüht sein und ihre gemeinsamen Anstrengungen auf die Realisierung dieses Zieles ausrichten, ohne es aufgrund zwingender Umstände innerhalb zweier Nächte erreichen zu können, so hebt ihr unermüdlicher Einsatz die Sünde der Nichtexistenz des Kalifats von ihren Schultern. Denn der Gesandte sagte:"Meine Umma ist in folgendem von der Strafe befreit worden: im Fehler, im Vergessen und in dem, wozu sie gezwungen wurde." Jene die dieser wesentlichen Verpflichtung, von der die Anwendung des Großteils der Šarîca abhängt, nicht nachkommen, müssen sich am Jüngsten Tage für die Vernachlässigung dieser Pflicht verantworten und die schmerzvolle Strafe ertragen, die Allah ihnen im Qur'ân und in der Sunna androht.
Die Notwendigkeit der Errichtung eines islamischen Staates ergibt sich auch aus der Verpflichtung, das islamische Wirtschafts-, Gesellschafts- und Strafrecht zu implementieren. Denn die für diesen Bereich geltenden Gesetze lassen sich ausschließlich im Rahmen eines Staates anwenden.
Des weiteren befiehlt uns ein qur'ânischer Vers:

"O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und jenen, die Regierungsgewalt unter euch besitzen." (4:59)
Dieser Vers beinhaltet die Verpflichtung, einen Kalifen als Staatsoberhaupt zu haben, denn Allah ist darüber erhaben, den Menschen den Gehorsam gegen eine nichtexistente Person aufzuerlegen.
Zahlreiche weitere Verse des Qur'ân machen es den Muslimen zur Pflicht, in allen Bereichen des Lebens nach den Gesetzen des Islam zu regieren und zu richten. So lesen wir z. B.:

"Und so richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat und folge nicht ihren Neigungen. Und hüte dich vor ihnen, daß sie dich nicht verführen, von einem Teil dessen abzulassen, was Allah zu dir herabgesandt hat!" (5:49)
Als im Jahre 1924 der Untergang des Kalifats besiegelt wurde, erkannte die islamische Nation das existenzbedrohende Ausmaß dieser Katastrophe nicht. Sie verstand nicht, daß ihr Fortbestand als einheitliche Nation somit zu einem weit in die Ferne gerückten Wunsch wurde. Die kolonialen Mächte Europas hingegen, die unermüdlich an der Zerstörung des Kalifats gearbeitet und aufgrund der ungeheuren Unwissenheit und geistigen Dekadenz der Muslime leichtes Spiel hatten, waren sich der Tragweite dieses Ereignisses sehr wohl bewußt. So erklärte der damalige britische Außenminister Curzon nach der Unterzeichnung des Abkommens von Lausanne am 24. 7. 1923: "Faktum ist, daß die Türkei erledigt ist und auch in Zukunft keine maßgebende Rolle mehr einnehmen wird, da wir ihr die spirituelle Kraft geraubt haben, nämlich das Kalifat und den Islam!"
Die gegenwärtige Generation der Muslime wird sich zunehmend der islamischen Pflicht zur Wiedererrichtung dieses islamischen Staates bewußt. So haben sich in den letzten Jahren immer mehr Bewegungen in der islamischen Welt diesem Ziel verschrieben. Diese Gruppierungen, von denen sich viele in Aufrichtigkeit die Erlangung dieses Zieles und somit die Erfüllung eines göttlichen Gebotes auferlegt haben, unterscheiden sich sehr stark in ihren Vorstellungen, wie die Realisierung dieser Idee, also die Gründung des ersehnten, auf der islamischen Šarîca basierenden Staates erreicht werden kann. Darüber hinaus können sie nur selten ein ausgereiftes, den Umständen der Zeit entsprechendes islamisches Konzept zur Lösung der sozio-ökonomischen und politischen Probleme bieten. Auf die erste dieser beiden Problematiken, d. h. wie der Staat zu gründen ist, soll nun im Folgenden genauer eingegangen werden.
Allah sagt in einem der Verse des Qur'ân:

"Und wir haben dir das Buch zur Erklärung aller Dinge herniedergesandt" (16:89),
an einer anderen Stelle lesen wir:

"Nichts haben wir in dem Buch ausgelassen." (6:38)
Es sind zwei Verse, die uns, wie andere auch, darauf hinweisen, daß der Mensch nie mit einem individuellen oder gesellschaftlichen Problem konfrontiert sein wird, dessen Lösung er in der Offenbarung nicht vorzufinden vermag. Hierbei ist es wesentlich anzumerken, daß die Sunna des Gesandten, d. h. der Inhalt seiner Aussprüche und Handlungen sowie seine stillschweigende Billigung mancher Taten seiner Gefährten ebenso wie der Qur'ân als göttliche Offenbarung gilt, die wir Muslime zu befolgen haben. So sagt Allah in Seinem Buch:

"Sprich: Wenn ihr Allah liebt so folgt mir (Muhammad). Lieben wird euch Allah und euch eure Sünden vergeben; denn Allah ist Allvergebend, Barmherzig." (3:31)
Weiter befiehlt uns Allah:

"Und was euch der Gesandte gab, das nehmt an; und was er euch untersagte, dessen enthaltet euch." (59:7)
Des weiteren teilt Allah uns mit:

"Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt." (33:21)
All diese Verse verweisen uns mit klarer Deutlichkeit auf die Verpflichtung, dem Propheten zu gehorchen, ihm als Vorbild nachzueifern und alle Handlungen, ganz gleich als wie wichtig oder unwichtig wir sie erachten, nach den Geboten des Qur'ân und der
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Aug 13th 2014, 22:02
 
Ein Blick in die Realität
Die Pflicht zur Errichtung eines islamischen Staates
Der Weg des Gesandten
A. Die Phase der Geheimhaltung und kon-zentrierten Ausbildung
B. Die Phase der offenen ideologischen Auseinandersetzung mit der mekkanischen Öffentlichkeit
B. Die Phase des Hilfegesuchs der islamischen Gruppierung um Schutz und Unterstützung bei anderen Stämmen der arabischen Halbinsel bis zur Erlangung der zweiten Baica
C. Die Errichtung des Staates
Schlußfolgerung
Quellenliteratur


Ein Blick in die Realität

Die gegenwärtige Realität der islamischen Welt präsentiert sich in einer meist bedrückenden und traurigen Weise. Der geistige Verfall unserer Völker, die wirtschaftliche Rückständigkeit der Länder der islamischen Welt, die bei Inbetrachtbeziehung ihres natürlichen Reichtums an wichtigen Rohstoffen aller Art besonders ins Auge fällt, das Elend oft großer Bevölkerungskreise, das aus falscher und ungerechter Umverteilung der vorhandenen Güter resultiert, all dies ist uns Muslimen keineswegs fremd. Dagegen rangieren etliche muslimische Länder an oberster Stelle, wenn es um die Anzahl der politischen Häftlinge geht - Häftlinge, die härtester physischer und psychischer Folter unterliegen und denen eine Behandlung widerfährt, die die Spitze der Grausamkeit erreicht.
Die islamische Welt ist heute in mehr als fünfzig kleine, politisch bedeutungslose Staatengebilde zersplittert, die einerseits in imperialistischer Art und Weise vom Westen (und dem früheren sog. Ostblock) bekämpft werden und andererseits einander gegenseitig blutige, kriegerische Auseinandersetzungen liefern, die zum Tod und zur Vertreibung von Millionen Muslimen geführt haben. Die Toten solcher Konflikte unter Muslimen betrachtet dann jede der beiden Konfliktparteien oft als Märtyrer, die ihr Leben für die Sache des Islam gelassen haben, während sie doch meistens Instrumente westlicher Außenpolitik waren, die häufig - ohne es selbst zu wissen - zu Stellvertreterkriegen und der Verteidigung von Großmachtinteressen eingesetzt wurden.
Die Liste des Versagens und der alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens umfassenden Ohnmacht der islamischen Welt seit Beginn des 20. Jh. ließe sich leider beliebig verlängern, doch dies soll nicht Ziel dieser Ausführungen sein. Ebenso soll an dieser Stelle nicht ergründet werden, welche Faktoren des Fehlverhaltens und der Unwissenheit der Muslime über viele Jahrhunderte hinweg zum Niedergang und zur allseits beobachteten Dekadenz der islamischen Welt geführt haben. Vielmehr soll der Weg aus dieser Misere gewiesen werden, jener Weg, den Allah im Qur'ân und der Tradition (Sunna) seines Gesandten (s) darlegte und dessen Befolgung Er uns zur Pflicht (Fard) machte. Dieser Weg soll die Art und Weise der Wiedererrichtung des islamischen Staates, des Kalifats bzw. Imâmats aufzeigen, dessen langsamen Verfall und folgenden Untergang der Gesandte (s) schon im siebten Jh. voraussagte, dessen Neugründung er aber ebenso prophezeite.
Bevor wir zur Beschreibung dieses Weges übergehen, soll jedoch erklärt werden, weshalb die Gründung eines nach den Gesetzen des Islam regierten Staates eine der wesentlichen islamischen Verpflichtungen darstellt.
Bis heute fällt es großen Kreisen der gegenwärtigen muslimischen Generation nicht leicht, sich mit der Idee eines islamischen Staates, der eines Tages die gesamte islamische Welt umfassen und über diese hinauswachsen soll, vertraut zu machen. Das Problem erwächst aus der Tatsache, daß wir nie im Schatten dieses islamischen Staates gelebt haben, sondern einerseits im Westen nur die Realität des kapitalistischen und demokratischen Regierungs- und Wirtschaftssystems kennengelernt und verspürt haben und andererseits auch die Monarchien und Diktaturen der heutigen islamischen Welt in das kapitalistische System eingebunden sind. Darüber hinaus war der westliche Imperialismus mit Hilfe seiner Vasallen und Sprachrohre im politischen und kulturellen Bereich der islamischen Welt äußerst erfolgreich, den Gedanken des islamischen Staates aus den Köpfen der Muslime für lange Zeit verdrängen zu können und sein Bild als eine grausame, unterdrückerische, dem Geiste des Islam widersprechende Gewaltherrschaft zu zeichnen. Zweifelsohne war das Kalifat in seinen letzten Jahrhunderten nicht mehr so ideal gestaltet, wie wir uns das wünschen würden, doch darf der Art und Weise, wie es (das Kalifat) von der Geschichtsschreibung nach dessen Zerstörung dargestellt wird, nur sehr beschränkt Glauben geschenkt werden. Denn die Geschichtsschreibung war stets ein von der herrschenden Macht eingesetztes Instrument zur Verunstaltung vorhergegangener Systeme und Mächte.
Schon seit mehr als siebzig Jahren, genauer gesagt seit dem 3. März des Jahres 1924, als Mustafa Kemal den kläglichen Rest des Kalifats in Istanbul abschaffte, fristen die Länder der islamischen Welt ihr armseliges Dasein in Abwesenheit eines sie einenden, islamischen Staates. Dies, obwohl es den Muslimen rechtlich betrachtet nicht gestattet ist, mehr als zwei Nächte ohne die Ernennung eines Kalifen oder Imams als Oberhaupt eines islamischen Staates zuzubringen. Hierauf soll in der Folge noch genauer eingegangen werden.



Die Pflicht zur Errichtung eines islamischen Staates

Die Aussprüche des Propheten (s), die sich mit dem Kalifat und der Notwendigkeit der Existenz eines islamischen Staates beschäftigen und von denen an dieser Stelle einige angeführt seien, sind zahlreich. So sagte der Gesandte Allahs: "Wer stirbt, ohne im Banne einer Baica zu stehen, stirbt den Tod der Gâhilîya!" Die hier angesprochene Baica stellt die arabische Bezeichnung für jenen Treueeid dar, der einer Person zu leisten ist, um sie in das Amt des Kalifen zu erheben - ein Gehorsamseid, an den die Gesamtheit der islamischen Umma gebunden ist, solange der Kalif nach den Gesetzen des Islam regiert. Der Prophet (s) vergleicht also jene Muslime, die sterben, ohne an eine Baica gebunden zu sein, mit jenen Menschen, die zur Zeit der Gâhilîya lebten. Das Wort Gâhilîya, das an sich soviel wie Unwissenheit bedeutet, wurde stets zur Bezeichnung der Epoche vor der Offenbarung des Islam an Muhammad (s) verwendet.
Der hier angeführte Ausspruch des Propheten wurde an Muslime gerichtet, die sehr wohl ihren rituellen, islamischen Verpflichtungen nachkommen, die Notwendigkeit der Wahl und Inkraftsetzung eines Kalifen durch die Baica jedoch bewußt oder unbewußt vernachlässigen.
Des weiteren sagte er (s): "Die Kinder Israels wurden von Propheten regiert. Wann immer ein Prophet verstarb, folgte ihm ein weiterer. Nach mir wird es jedoch keinen Propheten geben. Es wird Kalifen geben und sie werden zahlreich sein. "Sie sagten: "Was befiehlst du uns, o Gesandter Allahs?" Er sagte: "Haltet stets an der Baica des Ersten fest und gebt ihnen ihre Rechte, denn Allah wird sie nach dem fragen, was er in ihre Obhut gegeben hat."
Außerdem: "Wer an seinem Oberhaupt etwas mißbilligt, der soll standhaft sein, denn wer sich eine Handspanne von der Regierungsgewalt (Sultân) entfernt und stirbt, stirbt den Tod der Gâhilîya."
Die Sorge des Propheten um den Fortbestand und die Einheit des Kalifats geht jedoch viel weiter. In einer weiteren Aussage lesen wir: "Wer einem Imam (Oberhaupt des islamischen Staates) die Baica leistet, ihm mit dem Handschlag die Treue schwört, soll ihm gehorchen. Kommt ein anderer, der ihm das Kalifat streitig machen will, so enthauptet den anderen (den zweiten)." Er (s) sagt auch: "Wenn zwei Kalifen die Baica geleistet wird, so tötet den letzteren von ihnen." Es handelt sich also um zwei Aussprüche des Gesandten, die den Muslim verpflichten, selbst zur Waffe zu greifen, um das einheitliche Fortbestehen des islamischen Staates zu gewährleisten.
Darüber hinaus ersehen wir aus der Handlungsweise der Prophetengefährten nach Muhammads (s) Tod, welch wesentlichen Stellenwert der Islam der Wahl eines Kalifen beimißt. Nach dem Tode des Gesandten (s) begannen sich seine Gefährten mit der Wahl eines neuen Kalifen zu beschäftigen, noch bevor sie den Propheten bestattet hatten. Sie waren sich also in ihrer Gesamtheit darüber einig, daß die Ernennung eines Nachfolgers des Gesandten in den Regierungsangelegenheiten eine wichtigere Pflicht darstelle als das Begräbnis eines Toten. Nun ist unter den Muslimen bekannt, daß die sofortige Beschäftigung mit der Bestattung als eine nicht zu vernachlässigende islamische Pflicht gilt. Nichtsdestoweniger verzögerten die Gefährten seine Beerdigung zwei Nächte, bis Abû Bakr die Baica erhielt, ihm also jener Treueschwur geleistet wurde, der ihn zum ersten Kalifen der Muslime machte. Diese einstimmige Vorgehensweise bezeichnet man als Konsens der Prophetengefährten (Igmâc as-Sahâba), der neben dem Qur'ân und der Sunna die dritte verbindliche Quelle des islamischen Rechtes (der Šarîca) bildet, da ein solcher Konsens unter den Gefährten nur dann zustande kommen kann, wenn der Gesandte (s) zu Lebzeiten entsprechende Hinweise gegeben bzw. Aussprüche getätigt hat
Igmâc as-Sahâba ist auch der Beweis für die Tatsache, daß es den Muslimen nicht gestattet ist, mehr als zwei Nächte ohne Kalifen oder Imam zuzubringen. So wird überliefert, daßcOmar ibn al-Hattâb, der zweite Kalif, als er während des Morgengebetes durch einen Anschlag auf sein Leben tödlich verletzt wurde, von den Muslimen bevollmächtigt wurde, jemanden zu nennen, der für das Kalifenamt geeignet sei. Daraufhin ernannte er eine Gruppe von sechs Personen die untereinander den nächsten Kalifen ermitteln sollten. Gleichzeitig setzte er für die gestellte Aufgabe eine Frist von zwei Nächten und drei Tagen fest und beauftragte fünfzig Männer der Muslime, nach der abgelaufenen Frist einer etwaigen, gegen die Ansicht der Mehrheit gerichteten Opposition mit dem Schwerte zu begegnen. D. h., wenn sich nach drei Tagen die Mehrheit der sechs Kandidaten auf einen Nachfolger von ihnen geeinigt, sich einer von ihnen aber mit diesem Beschluß nicht abgefunden hätte, so wäre dieser zu töten gewesen. In diesem Falle hätte der Befehl cOmars den Vollzug der Todesstrafe an einem oder mehreren der sechs bedeutendsten Prophetengefährten und Mitglied der Ratsversammlung bedeutet. Die stillschweigende Billigung dieser Forderung cOmars seitens der Gefährten weist wiederum auf ihren Konsens, der seinen Ursprung sicherlich in einem Gebot des Gesandten hat.
Sollten die Muslime jedoch um die Wahl eines Kalifen bemüht sein und ihre gemeinsamen Anstrengungen auf die Realisierung dieses Zieles ausrichten, ohne es aufgrund zwingender Umstände innerhalb zweier Nächte erreichen zu können, so hebt ihr unermüdlicher Einsatz die Sünde der Nichtexistenz des Kalifats von ihren Schultern. Denn der Gesandte sagte:"Meine Umma ist in folgendem von der Strafe befreit worden: im Fehler, im Vergessen und in dem, wozu sie gezwungen wurde." Jene die dieser wesentlichen Verpflichtung, von der die Anwendung des Großteils der Šarîca abhängt, nicht nachkommen, müssen sich am Jüngsten Tage für die Vernachlässigung dieser Pflicht verantworten und die schmerzvolle Strafe ertragen, die Allah ihnen im Qur'ân und in der Sunna androht.
Die Notwendigkeit der Errichtung eines islamischen Staates ergibt sich auch aus der Verpflichtung, das islamische Wirtschafts-, Gesellschafts- und Strafrecht zu implementieren. Denn die für diesen Bereich geltenden Gesetze lassen sich ausschließlich im Rahmen eines Staates anwenden.
Des weiteren befiehlt uns ein qur'ânischer Vers:

"O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und jenen, die Regierungsgewalt unter euch besitzen." (4:59)
Dieser Vers beinhaltet die Verpflichtung, einen Kalifen als Staatsoberhaupt zu haben, denn Allah ist darüber erhaben, den Menschen den Gehorsam gegen eine nichtexistente Person aufzuerlegen.
Zahlreiche weitere Verse des Qur'ân machen es den Muslimen zur Pflicht, in allen Bereichen des Lebens nach den Gesetzen des Islam zu regieren und zu richten. So lesen wir z. B.:

"Und so richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat und folge nicht ihren Neigungen. Und hüte dich vor ihnen, daß sie dich nicht verführen, von einem Teil dessen abzulassen, was Allah zu dir herabgesandt hat!" (5:49)
Als im Jahre 1924 der Untergang des Kalifats besiegelt wurde, erkannte die islamische Nation das existenzbedrohende Ausmaß dieser Katastrophe nicht. Sie verstand nicht, daß ihr Fortbestand als einheitliche Nation somit zu einem weit in die Ferne gerückten Wunsch wurde. Die kolonialen Mächte Europas hingegen, die unermüdlich an der Zerstörung des Kalifats gearbeitet und aufgrund der ungeheuren Unwissenheit und geistigen Dekadenz der Muslime leichtes Spiel hatten, waren sich der Tragweite dieses Ereignisses sehr wohl bewußt. So erklärte der damalige britische Außenminister Curzon nach der Unterzeichnung des Abkommens von Lausanne am 24. 7. 1923: "Faktum ist, daß die Türkei erledigt ist und auch in Zukunft keine maßgebende Rolle mehr einnehmen wird, da wir ihr die spirituelle Kraft geraubt haben, nämlich das Kalifat und den Islam!"
Die gegenwärtige Generation der Muslime wird sich zunehmend der islamischen Pflicht zur Wiedererrichtung dieses islamischen Staates bewußt. So haben sich in den letzten Jahren immer mehr Bewegungen in der islamischen Welt diesem Ziel verschrieben. Diese Gruppierungen, von denen sich viele in Aufrichtigkeit die Erlangung dieses Zieles und somit die Erfüllung eines göttlichen Gebotes auferlegt haben, unterscheiden sich sehr stark in ihren Vorstellungen, wie die Realisierung dieser Idee, also die Gründung des ersehnten, auf der islamischen Šarîca basierenden Staates erreicht werden kann. Darüber hinaus können sie nur selten ein ausgereiftes, den Umständen der Zeit entsprechendes islamisches Konzept zur Lösung der sozio-ökonomischen und politischen Probleme bieten. Auf die erste dieser beiden Problematiken, d. h. wie der Staat zu gründen ist, soll nun im Folgenden genauer eingegangen werden.
Allah sagt in einem der Verse des Qur'ân:

"Und wir haben dir das Buch zur Erklärung aller Dinge herniedergesandt" (16:89),
an einer anderen Stelle lesen wir:

"Nichts haben wir in dem Buch ausgelassen." (6:38)
Es sind zwei Verse, die uns, wie andere auch, darauf hinweisen, daß der Mensch nie mit einem individuellen oder gesellschaftlichen Problem konfrontiert sein wird, dessen Lösung er in der Offenbarung nicht vorzufinden vermag. Hierbei ist es wesentlich anzumerken, daß die Sunna des Gesandten, d. h. der Inhalt seiner Aussprüche und Handlungen sowie seine stillschweigende Billigung mancher Taten seiner Gefährten ebenso wie der Qur'ân als göttliche Offenbarung gilt, die wir Muslime zu befolgen haben. So sagt Allah in Seinem Buch:

"Sprich: Wenn ihr Allah liebt so folgt mir (Muhammad). Lieben wird euch Allah und euch eure Sünden vergeben; denn Allah ist Allvergebend, Barmherzig." (3:31)
Weiter befiehlt uns Allah:

"Und was euch der Gesandte gab, das nehmt an; und was er euch untersagte, dessen enthaltet euch." (59:7)
Des weiteren teilt Allah uns mit:

"Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt." (33:21)
All diese Verse verweisen uns mit klarer Deutlichkeit auf die Verpflichtung, dem Propheten zu gehorchen, ihm als Vorbild nachzueifern und alle Handlungen, ganz gleich als wie wichtig oder unwichtig wir sie erachten, nach den Geboten des Qur'ân und der
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wen die Tränen der kleinen fallen, und dein Herz immer noch nicht getroffen wurd...
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Aug 13th 2014, 22:20
 
wen die Tränen der kleinen fallen, und dein Herz immer noch nicht getroffen wurde...., dann ist dein Herz ausgestorben...°°°
 
 
 
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Unsere Geschwister in Palästina, Syrien und überall auf der Welt wollen nicht, dass wir bloß Tränen vergießen, vielleicht Spenden und nur Dua machen....

Sie wollen vorallem ihre Ehre und Würde als Muslime zurück. Sie wollen einen Kalifen der eine islamische Armee hat und sie losschicket sobald er Ungerechtigkeit sieht und sie beschützt selbst wenn es sein Leben kosten könnte !
 
 
 
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Unsere Geschwister in Palästina, Syrien und überall auf der Welt wollen nicht, dass wir bloß Tränen vergießen, vielleicht Spenden und nur Dua machen....

Sie wollen vorallem ihre Ehre und Würde als Muslime zurück. Sie wollen einen Kalifen der eine islamische Armee hat und sie losschicket sobald er Ungerechtigkeit sieht und sie beschützt selbst wenn es sein Leben kosten könnte !
 
 
 
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Eine kleine Freude für einige Flüchtlingskinder in einer UN Sc...
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Eine kleine Freude für einige Flüchtlingskinder in einer UN Schule.
 
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Teamwork Hilfsorganisation Kindertränen
 
Update Gaza Hilfe Eine kleine Freude für einige Flüchtlingskinder in einer UN Schule.Mit ein wenig Spielzeug, konnten man zahlreichen Kinder sofort ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Es ist unvorstellbar, dass selbst die kleinsten unter Ihnen die schrecklichsten Erlebnisse machen mussten.Und dennoch sind sie sofort am Strahlen, als wir ihnen Spielzeug schenkten. Insgesamt 34 Familien konnten wir gestern finanziell mit 150 $ helfen. Wir haben hierbei die härtesten Fälle berücksichtigt. Bitte spendet weiter ... Eure Spende erreicht diese Menschen auf direktem Weg. Spendenkonto:Kindertränen e.V.Frankfurter SparkasseKonto: 200 55 41 66BLZ: 500 502 01IBAN: DE74 5005 0201 0200 5541 66BIC: HELADEF1822Verwendungszweck: Kindertränen in Gaza
 
 
 
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Stärke bedeutet nicht in der Lage zu sein, jemanden zu unterdrücken.
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Aug 13th 2014, 21:41
 
Stärke bedeutet nicht in der Lage zu sein, jemanden zu unterdrücken.
 
 
 
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Aug 13th 2014, 21:26
 
 
Herzenssache: Robin Williams (und viele andere…)
hijabiblog.com
Auf meiner privaten Facebook-Seite habe ich einen Artikel geteilt, der darauf eingeht, warum gerade Comedians sich oft das Leben nehmen. Unter diesem Link entstand eine rege Diskussion zum Thema Depressionen und Suchterkrankung. Ich kenne den persönlichen Background der Diskutanten im Groben und verstehe dadurch auch die Herangehensweisen an das Thema in etwa. Es ist meiner Meinung nach nicht möglich diese Diskussion emotionslos zu führen. Wie auch? Sind es doch die Emotionen, die all dies auslösen. Ich weiß noch nicht wohin dieser Artikel führen wird, aber ich weiß, ich muss zu diesem Thema etwas schreiben. Vielleicht fange ich einfach bei mir selbst an. Ich habe euch nicht viel aus meinem Leben vor dem Islam erzählt und das ist vielleicht auch besser so. Dennoch muss ich ehrlich zugeben, dass mich die Hinwendung zum Islam selbst aus einer Depression befreit hat. Der Glaube hat mir geholfen meine selbstzerstörerischen Tendenzen ad acta zu legen und komplett neu anzufangen. Auch, wenn es nie offiziell diagnostiziert wurde, weiß ich, dass viele meiner Probleme, wie eine Essstörung und Alkoholmissbrauch, Folge einer Depression waren. Gerade jetzt, da ich diese Zeilen tippe, merke ich wieder, wie sehr mich der Gedanke an die Zeit vor meinem Glauben noch immer berührt und traurig macht. Aber ich habe der Amal von damals mittlerweile so gut es geht vergeben. Sie konnte nichts dafür, dass sie so wurde, wie sie war. Aber sie hat sich befreit und fühlt sich jetzt besser. Ich habe das große Glück, dass ich den Islam für mich entdeckt habe und er mir geholfen hat eine neue Sichtweise auf mein Leben zu finden. Aber ich weiß, dass es viele viele Menschen gibt, auch in meinem engsten Umfeld, die noch keine Heilung für ihre Herzen gefunden haben und ich weiß, dass Glaube für die meisten Menschen eben keine Rolle spielt. Und ich verstehe das. Auch wenn du es vielleicht gerade unmöglich findest das zu lesen: Islam ist nicht alles, was es auf der Welt gibt. Er ist einer von vielen Lifestyles. Dass wir Muslime ihn für uns gewählt haben und als das non plus ultra sehen, bedeutet nicht, dass wir stolz auf andere herab blicken dürfen, als seien wir besser als sie. Ich wünsche jedem einzelnen, der an Depressionen und den damit einhergehenden Folgen leidet, dass er fühlt, was ich fühle. Dass er Freiheit in den Gedanken und im Herzen findet und voller Hoffnung in eine Zukunft blicken kann, die ihn zufrieden macht. Und ich weiß, dass das vielleicht nicht durch den Islam sein wird. Aber ich wünsche es jedem. Ich selbst habe bereits zwei Mal erleben müssen, dass Freunde und Bekannte keinen anderen Ausweg sahen, als ihr Leben selbst zu beenden. Ich weiß von mir sehr lieben Menschen, dass sie oft darüber nachgedacht haben und es noch immer tun. Und es schmerzt in der Seele nicht helfen zu können. Ich kann nur da sein und zuhören und hoffen und beten, dass sie eine andere Lösung für ihre Probleme finden. Ich kann nur beten, dass sie Menschen finden, die sie annehmen, wie sie sind, und den Schmerz in ihrer Seele etwas lindern, auch wenn er vielleicht niemals vergehen wird. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Menschen an dieser Krankheit leiden. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Menschen die Krankheit als "Spinnerei" und "Humbug" abtun, weil sie sie nicht verstehen. Vielleicht erscheint dir eine Situation als einfacher zu ertragen, als jemand anderes sie vielleicht ertragen kann. Aber wer sind wir das Leid eines anderen bewerten zu wollen?? Was für den einen schlimm ist, kann für den anderen unbedeutend sein und umgekehrt. Und doch muss jede Person mit ihren Problemen ernst genommen werden. Depressionen sind eine Krankheit. Punkt um. Und wir müssen lernen den Menschen gegenüber respektvoller zu werden, zumal, wenn sie uns ihre Sorgen anvertrauen. Denn jeden Morgen aufzustehen und versuchen sein Leben zu Leben ist für einen Kranken ein ungeheurer Kraftakt. Robin Williams hat nun sein Leben beendet. Die Nachricht hat mich schockiert. Er war ein wunderbarer Mensch, ich habe ihm gern zugesehen. Jetzt im Nachhinein erinnere ich mich an den oft traurigen Gesichtsausdruck, der einem Witz folgte. An die Ernsthaftigkeit, mit der er Szenen gespielt hat, die mitten ins Herz treffen. Ich fühle mit seiner Familie, die einen großen Verlust zu verkraften hat. Und ich bitte dich: sei achtsam. Achte auf dich und die Menschen um dich herum. Manchmal möchte ein lauter Mensch einfach nur gehört werden. Achte auf die leisen Töne. Achte auf deine Worte. Hör zu. Und vielleicht bist du eines Tages dadurch sogar derjenige, der durch eine kleine Geste des Verständnis ein Leben rettet.
 
 
 
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Das Kleid ist so richtig schön *-* wisst ihr wo ich das finden kann !!
 
Ruveyda
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Aug 13th 2014, 22:18
 
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Ruveyda
 
 
 
 
 
 
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Muslim Muhammad Salih auf einer Demo von Yesiden gegen den ISIS-Terror im Irak. :)
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Lage im Irak + Debatte um Waffenlieferungen an die Kurden
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Lage im Irak + Debatte um Waffenlieferungen an die Kurden
 
 
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Gaza
Waffenstillstand wird erneut verlängert.
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Gaza
Waffenstillstand wird erneut verlängert.
 
 
Gaza ceasefire extended - officials
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Agreement is reached to extend the three-day Gaza ceasefire, Hamas and Egyptian officials say, but Israel is yet to comment.
 
 
 
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Wir fügen in der Religion keine Pflicht hinzu, die keine Pflicht ist!
 
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Wir fügen in der Religion keine Pflicht hinzu, die keine Pflicht ist!

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"When you see a female dressed in a manner that is unacceptable Islamically, do not for a moment think that she is lower than you spiritually. If you do that, you are lower than her. Believe me, that is the teaching of your religion. She might have a link with her creator that you do not know about. She might have a heart that is tons better than yours. She might have one weakness that is outward, and you have 50 weaknesses that are hidden."
- Mufti Ismail Menk
 
 
 
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