- Artikel - Islamweb: Was bedeutet der Qurân für meinen Alltag? Sure Al Ichlâs: Tauhîd als Fundament des Alltags - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Sure 113 – Die Zuflucht vor der Dunkelheit der Schöpfung - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Gedanken zum Vers: „Und unter den Menschen gibt es manchen, der Allah nur am Rande dient“ - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Was bedeutet der Qurân für meinen Alltag? Die Sure Al-Asr – wahres Zeitmanagement - 1 Aktualisierung
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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Aug 31 08:38PM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Was bedeutet der Qurân für meinen Alltag? Sure Al Ichlâs: Tauhîd als Fundament des Alltags http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248080 Aug 31st 2026, 20:36 Die Sure Al-Ichlâs „die Aufrichtigkeit“ bzw. „die reine Hingabe“, ist eine der kürzesten, aber inhaltlich tiefgründigsten Suren des Korans. Der Prophet Muhammad (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) bezeichnete sie als ein Drittel des Korans, weil sie eine der drei Grundthemen des Qurâns enthält: die alleinige Verehrung Allahs. Diese vier kurzen Verse sind eine klare Erklärung der Kernbotschaft des Islams. Sie definiert, wer Allah ist, und korrigiert alle falschen Vorstellungen über Ihn. Ihre Botschaft ist nicht nur ein abstraktes theologisches Dogma, sondern das Fundament, auf dem ein Muslim sein gesamtes Leben – seinen Alltag, seine Entscheidungen, seine Beziehungen und seine Weltanschauung – aufbauen soll. Wer sie versteht und verinnerlicht, hat den Schlüssel zu einem Leben in völliger Ausrichtung auf den Einen Schöpfer gefunden. Die Sure beginnt mit der Aufforderung: „Sprich: Er ist Allah, der Einzige.“ Das Wort Ahad (Einziger, Absolute) ist einzigartig und drückt eine vollkommene, ungeteilte Einheit aus. In einer Welt, die von Polytheismus und der Verehrung von Geschöpfen und Idolen wie Reichtum, Macht oder Status geprägt ist, ist diese Sure die klare Absage an alles, was nicht Allah ist. Dieser Vers ist das Fundament des islamischen Glaubensbekenntnisses: Es gibt nichts Verehrungswürdiges außer Allah. Im Alltag bedeutet dieser Vers, dass der Muslim seine gesamte Loyalität und Hingabe auf Allah ausrichtet. Kein Mensch, kein System, keine Ideologie und kein materieller Besitz darf jemals den Platz einnehmen, der allein Allah gebührt. Wenn ein Muslim morgens aufwacht, sollte er sich mit diesen Worten klarmachen, dass die wahre Souveränität bei Allah liegt und dass sein Streben nach Erfolg, Glück und Zufriedenheit nur in der Ausrichtung auf Ihn erfüllt werden kann. Der zweite Vers lautet: „Allah, der Ewige, der Beständige.“ Das arabische Wort as-Samad ist unübersetzbar reich an Bedeutung. Es beschreibt den, der unabhängig ist und von dem alles abhängt. Er ist der absolute Herr, der keine Schwächen hat. Er ist die endgültige und einzige Quelle aller Existenz. Für den Alltag des Muslims ist dieser Vers von großer praktischer Relevanz. Er erinnert den Gläubigen daran, dass alle seine Bedürfnisse von Allah gestillt werden. Wenn er sich Sorgen um seine Versorgung macht, um seine Gesundheit oder seine Zukunft, so wird sein Herz an as-Samad erinnert, der für alle Seiner Diener sorgt. Dies führt zu tiefer innerer Ruhe und Gottvertrauen (Tawakkul). Der Muslim arbeitet und strebt, aber sein Herz hängt nicht an den Mitteln, sondern am Herrn der Mittel. Der dritte Vers, „Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden,“ ist eine entschiedene Zurückweisung aller Vorstellungen von Inkarnation oder Pantheismus, die Allah mit Seiner Schöpfung verwechseln oder Ihm menschliche Eigenschaften zuschreiben. Dies richtet sich gegen die christliche Lehre von der Sohnschaft Jesu, aber auch gegen jede Philosophie, die Gott als Teil des Universums oder als abhängig von der Schöpfung sieht. Im Leben eines Muslims hat dieser Vers tiefe Auswirkungen auf sein Selbstverständnis und seine Gottesbeziehung. Er weiß, dass Allah unabhängig von der Schöpfung ist und keine ‚Familie‘ hat. Diese Erkenntnis bewahrt den Gläubigen davor, Allah zu vermenschlichen oder Ihn falsch oder respektlos zu beschreiben. Die Beziehung zwischen Allah und Seinem Diener ist die des Schöpfers zum Geschöpf, des Königs zum Untertan, des Geliebten zum Liebenden – aber sie ist keine Verwandtschaft. Der vierte und letzte Vers fasst die Sure mit den Worten zusammen: „Und es ist keiner Ihm gleich.“ Dies ist die logische und unvermeidliche Schlussfolgerung aus den vorhergehenden Versen. Wenn Allah absolut einzigartig ist, unabhängig und ewig, dann kann es keine Wesen geben, die Ihm ähnlich sind oder mit Ihm verglichen werden können. Er ist absolut transzendent, jenseits aller menschlichen Vorstellungen und Kategorien. Für den Alltag bedeutet dies, dass der Muslim keine falschen Vergleiche zwischen Allah und seinen Geschöpfen anstellt. Er vergöttert keine Menschen oder Dinge und erwartet nicht von ihnen, was nur Allah geben kann. Er weiß, dass die Macht Allahs unvergleichlich ist und dass keine noch so große irdische Autorität auch nur einen Bruchteil von Allahs Größe besitzt. Diese Erkenntnis befreit den Gläubigen von der Angst vor den Menschen und dem übertriebenen Klammern an Weltlichem. Er fürchtet sich vor nichts und niemandem außer vor Allah, und er hofft auf nichts und niemanden außer auf Ihn. Die Sure Al-Ichlâs ist die Essenz des Tawhid, die Kernbotschaft des Islams. Sie zu rezitieren ist nicht nur eine Anbetungshandlung, sondern eine tägliche Erneuerung des Bündnisses mit Allah. Wer sie mit Überzeugung spricht, stellt sein Denken, Fühlen und Handeln auf eine solide Grundlage. Er wird immun gegen die Verlockungen der Verehrung von Geschöpfen in all ihren Formen – sei es die Anbetung des Geldes, des Ruhmes oder der eigenen Begierden. Die täglichen Entscheidungen werden von der Überzeugung geleitet, dass Allah der Einzige ist, der wahrhaftig existiert, und dass alles andere vergänglich und von Ihm abhängig ist. Dies schenkt ihm eine unerschütterliche innere Stabilität und eine klare Vision für sein Leben. 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| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Aug 31 08:38PM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Sure 113 – Die Zuflucht vor der Dunkelheit der Schöpfung http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248077 Aug 31st 2026, 20:36 Die Sure al-Falaq “die Morgendämmerung“, ist die vorletzte Sure des Korans und bildet mit Sure 114 ein unzertrennliches Paar, die Schutzsuren. Während sich die Sure an-Nâs auf die inneren Einflüsterungen konzentriert, richtet sich Sure al-Falaq auf die äußeren, sichtbaren und unsichtbaren Übel, die den Menschen in seiner Umgebung bedrohen. Diese Sure mit ihren fünf Versen ist ein umfassendes Schutzgebet, das den Gläubigen befähigt, den Tag mit Vertrauen und Sicherheit zu beginnen und die Nacht ohne Furcht zu beenden. Ihre Botschaft lehrt den Muslim, dass Allah der Einzige ist, der vor allen Formen des Bösen schützen kann, und dass man sich aktiv an Ihn wenden muss, um in einer von Gefahren umgebenen Welt sicher zu sein. Die Sure beginnt mit der Aufforderung: „Sprich: Ich suche Zuflucht beim Herrn der Morgendämmerung.“ Der Begriff al-Falaq bedeutet wörtlich „das Spalten“ und bezieht sich auf das Aufbrechen der Dunkelheit der Nacht durch das Licht der Morgendämmerung. Es ist der Moment, in dem der Tag erwacht, die Dunkelheit vertrieben wird und die Welt neu belebt wird. Indem der Muslim Zuflucht beim „Herrn der Morgendämmerung“ sucht, appelliert er an den Gott, der das Licht aus der Dunkelheit hervorbringt und der die Macht hat, jede Art von Übel zu zerstreuen, so wie das Licht die Nacht vertreibt. Dies ist eine tägliche Erneuerung des Vertrauens. Wenn ein Gläubiger diese Worte am Morgen spricht, erkennt er an, dass der Tag, der vor ihm liegt, mit seinen Herausforderungen und Gefahren, nur unter dem Schutz des Schöpfers sicher bewältigt werden kann. Im zweiten Vers wird eine allgemeine Schutzbitte formuliert: „vor dem Bösen dessen, was Er erschaffen hat.“ Dies ist eine umfassende Formel, die alle möglichen Übel einschließt, die in der Schöpfung vorkommen können – von Naturkatastrophen und Unfällen bis hin zu körperlichen Leiden und dem Leid, das von anderen Menschen ausgeht. Der Islam betont, dass das Böse nicht absolut und unabhängig von Allah ist, sondern ein Teil der erschaffenen Welt, die Allah in Seiner Weisheit erschuf. Das Böse ist nicht eigenständig, es ist abhängig von Allah. Die Sure lehrt den Gläubigen, dass er sich nicht naiv über die Existenz des Übels in der Welt täuschen sollte, aber auch nicht in Angst und Verzweiflung verfallen darf. Er soll sich vielmehr bewusst an den Einzigen wenden, der die Macht hat, ihn vor all diesen Übeln zu schützen. Wenn dich der Schäferhund angreift, dann bitte den Schäfer um Hilfe. Diese allgemeine Bitte deckt alle sichtbaren Gefahren des Alltags ab: die Fahrt zur Arbeit, den Umgang mit fremden Menschen und die unberechenbaren Ereignisse des Lebens. Die folgenden Verse konkretisieren drei spezifische Arten von Übeln, vor denen der Gläubige häufig Schutz sucht. Vers 3 lautet: „und vor dem Böse der Dunkelheit, wenn sie sich ausbreitet.“ Dies bezieht sich auf die Dunkelheit der Nacht, die Unfälle und Angriffe begünstigt, aber auch auf die seelische und emotionale Finsternis, die einen Menschen überkommen kann, wenn er sich verwirrt, ängstlich oder verlassen fühlt. Im übertragenen Sinne ist es die Dunkelheit der Unwissenheit, des Zweifels und der Verzweiflung. Die Sure lehrt uns, dass wir Zuflucht bei Allah suchen sollen, wenn uns eine Situation oder ein Gefühl völlig zu überwältigen droht. Ein Muslim, der sich in einer schweren Krise befindet, sollte diese Worte rezitieren und sich daran erinnern, dass Allah das Licht ist, das jede Dunkelheit erhellen kann. Er ist der „Herr der Morgendämmerung“, des Endes jeder Finsternis, „Allah ist das Licht der Himmel und der Erde“ (Sure 24:35). Vers 4 warnt dann: „und vor dem Böse der Knotenbläserinnen.“ Dies ist ein Verweis auf die Praktiken der Magie und des Aberglaubens. Dies ist auch heute noch aktuell. Es geht um die zerstörerische Macht von Neid, der Menschen dazu treibt, Dschinn zu instrumentalisieren, um anderen zu schaden. Diese können psychische und sogar körperliche Leiden verursachen. Die Sure lehrt uns, dass die bösen Absichten anderer Menschen real sind und ernst genommen werden müssen. Der Muslim soll jedoch nicht in Paranoia verfallen, sondern sich aktiv im Schutz Allahs bergen, denn niemand kann ihm schaden, außer Allah will es zulassen. Der letzte Vers, Vers 5, nennt den vielleicht alltäglichsten und gefährlichsten Feind: „und vor dem Übel eines Neiders, wenn er neidet.“ Der Neid (Hasad) ist eine der zerstörerischsten Eigenschaften der menschlichen Seele. Er ist die Wurzel vieler zwischenmenschlicher Konflikte und ein Motor für Hass, Verleumdung und Ungerechtigkeit. Der Neider wünscht seinem Opfer nichts Gutes, und seine schlechten Gedanken können dem Beneideten schaden. Die Sure Al-Falaq lehrt uns, dass wir uns nicht nur vor aktiven Angriffen, sondern auch vor den negativen Gefühlen anderer schützen müssen. Das beste Mittel gegen Neid ist, sich Allah zuzuwenden, indem man die Morgen- und Abendgebete spricht, sich in Demut vor Ihm übt und Ihn um Schutz vor den Übeln der Menschen bittet. Sure al-Falaq ist daher weit mehr als ein einfaches Schutzgebet. Sie ist eine Anleitung zu einem Leben in Bewusstheit und Gottvertrauen. Sie lehrt den Muslim, die Realität der Gefahren in der Welt zu sehen, aber sich von ihr nicht lähmen zu lassen. Stattdessen wendet er sich aktiv an den Herrn der Morgendämmerung, der das Licht aus der Dunkelheit hervorbringt, und bittet Ihn um Schutz vor allem Bösen. Dieses Gebet schenkt dem Gläubigen innere Ruhe und die Gewissheit, dass er, egal welche Dunkelheit ihn umgibt, in Allahs Obhut sicher ist. Im Alltag kann und sollte diese Sure vor dem Schlafengehen rezitiert werden, um die Nacht vor den Gefahren der Dunkelheit zu schützen, und am Morgen, um den Tag unter Allahs Schutz zu stellen. Sie ist der tägliche Ausdruck der Demut und des Vertrauens, dass alle Macht und alles Gute allein von Allah kommt. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Aug 31 08:38PM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Gedanken zum Vers: „Und unter den Menschen gibt es manchen, der Allah nur am Rande dient“ http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248101 Aug 31st 2026, 20:36 Die Glaubenslehre, mit der der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) kam, wird um ihrer selbst willen angenommen, nicht um Gewinn und Nutzen zu erzielen – anders als die Händler mit ihrem Handel, die Handwerker mit ihrem Handwerk und andere. Der Händler betreibt den Handel, um Gewinn zu erzielen. Wenn ihm sein Handel Geld einbringt, bleibt er dabei und bekräftigt ihn. Wenn nicht, lässt er davon ab und wendet sich anderem zu. Ebenso verhalten sich Handwerker, Bauern etc. Die Glaubenslehre jedoch wird nicht angenommen, um Gewinn und Geld zu erzielen, sondern um ihrer selbst willen – als Glaube an Allah, den Erhabenen, als Befolgung Seines Gesandten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und als Bestätigung der Botschaft, die Allah, der Erhabene, offenbarte. Wer die Glaubenslehre um ihrer selbst willen annimmt, dem verleiht sie in Zeiten der Bedrängnisse Standhaftigkeit und Festigkeit in seiner Religion und beruhigt und stärkt sein Herz. Denn die Glaubenslehre lehrt ihn, dass jede Prüfung und jedes Leid nur durch die Bestimmung Allahs, des Erhabenen, geschieht und aus einem tieferen Sinn, denn allein Allah kennt. Daher erträgt er dies standhaft und hält an seiner Religion fest. Wer jedoch die Glaubenslehre aus weltlichen Motiven annimmt, dem beschert sie in schweren Zeiten Feigheit und Schwäche, er wird sich von der Religion distanzieren oder ganz von ihr abfallen, wenn die Person wahrnimmt, dass diese Glaubenslehre sie in jenes Leid gebracht hat. Der Qurân nennt jene Art von Menschen, die den Glauben nur um Glaubenslehre suchen. Er erklärt: „Und unter den Menschen gibt es manchen, der Allah nur am Rande dient. Wenn ihn etwas Gutes trifft, ist er damit beruhigt, doch wenn ihn eine Versuchung trifft, macht er eine Kehrtwende. Er verliert das Diesseits und das Jenseits. Das ist der deutliche Verlust.“ (Sure 22:11). Al-Wâhidî schreibt in seinem Werk Asbâb an-Nuzûl über diesen Vers: „Die Qurân-Ausleger sagen, der Vers wurde über Beduinen offenbart, die zum Gesandten Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) nach Medina kamen, weil sie aus ihrer Wüste auswanderten. Wenn einer von ihnen nach Medina kam und sein Körper dort gesund blieb, seine Stute ein schönes Fohlen gebar, seine Frau einen Jungen gebar und sein Vermögen und seine Herden zunahmen, dann war er zufrieden und beruhigt und sagte: ‚Seit ich dieser meiner Religion beigetreten bin, habe ich nur Gutes erfahren.‘ Wenn ihn jedoch das Fieber von Medina befiel, seine Frau ein Mädchen gebar, seine Stuten eine Fehlgeburt hatten, sein Vermögen dahinschwand und die Almosen für ihn ausblieben, dann suchte der Satan ihn auf und sagte: ‚Bei Allah, seit du dieser deiner Religion angehörst, ist dir nur Schlechtes widerfahren.‘ Dann wendet er sich von seiner Religion ab. Daraufhin offenbarte Allah, der Erhabene: ‚ Und unter den Menschen gibt es manchen, der Allah nur am Rande dient […]‘.“ Mudschâhid und Qatâda sagten: „‚Am Rande‘ bedeutet: in Zweifel.“ Andere meinen „am Rande“ sei ein Vergleich mit dem Bergrat, also seinem äußersten Ende. Das heißt, die Person tritt der Religion am Rande bei. Wenn er findet, was ihm gefällt, bleibt er, und wenn nicht, zieht er sich zurück. Az-Zamachšarî schreibt: „Wie einer, der am Rande einer Heeresschar steht – wenn er einen Sieg oder eine Beute spürt, bleibt er und fühlt sich sicher, wenn nicht, flieht er und stürzt davon.“ So ergeht des dem, der in diese Religion eintritt und diese Glaubenslehre annimmt, doch daran zweifelt und zugleich verwirrt und unruhig ist. Es ist sein Zustand, dass „Wenn ihn etwas Gutes trifft, er damit beruhigt [ist]“, das heißt: Wenn es ihm und seinem Vermögen gut geht, findet er Ruhe in dieser Religion und bleibt ihr treu. „Doch wenn ihn eine Versuchung trifft, macht er eine Kehrtwende.“ Dies bedeutet: Wenn er wegen seiner Religion geprüft wird oder er deswegen Verluste erleidet oder sein Glauben dazu führt, dass ihn Menschen anfeinden, dann macht er eine Kehrtwende und kehrt als Ungläubiger zurück. „Er verliert das Diesseits und das Jenseits“, weil er durch den Glauben nicht das gewinnt, was er sich im Diesseits erhofft, und er verliert das Jenseits, indem er nach seinem Abfall von der Religion für immer in der Hölle bleibt. „Das ist der deutliche Verlust“ – das heißt der offensichtliche Verlust, der niemandem verborgen bleibt: der Verlust beider Welten zugleich. Wer am Rande einer Sache steht, fällt beim ersten Stoß, wie es eben Heuchlern ergeht. Wenn solche Leute zur Zeit des Gesandten Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) mit ihm in die Schlacht zogen und es ihnen schlecht erging, fielen sie, und ihr brüchiger Glaube zeigte sich, und der dünne Schleier, mit dem sie sich vor den Menschen versteckten, wurde gelüftet. Ein Beispiel dafür ist die Reaktion der Heuchler am Tag der Grabenschlacht. Kaum sahen sie die Parteien, die Medina belagerten, sagten sie: „Allah und Sein Gesandter haben uns nur Täuschung versprochen.“ (Sure 33:12). Die aufrichtigen Gläubigen, die diesen Glauben um seiner selbst willen angenommen haben und nicht auf weltliche Vorteile hoffen, stärkt der Glaube bei Prüfungen. Dazu gehört auch ihre Haltung am Tag der Parteien. Allah, der Erhabene, beschreibt den Moment, als sie die gegnerischen Parteien erblickten: „Und als die Gläubigen die Parteien sahen, sagten sie: ‚Das ist, was Allah und Sein Gesandter uns versprochen haben. Allah und Sein Gesandter haben die Wahrheit gesagt.‘ Und es mehrte ihnen nur den Glauben und die Ergebenheit.“ (Sure 33:22). Sie sagten: Dies ist das Zeichen, das Allah uns verhieß, dass wir vor dem Eintritt ins Paradies unbedingt geprüft und erschüttert werden müssen. Sie meinten damit die Worte: „Oder meint ihr etwa, dass ihr in den (Paradies)garten eingehen werdet, noch bevor Gleiches über euch gekommen ist, wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden erschüttert, bis dass der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: ‚Wann kommt Allahs Sieg? Aber wahrlich, Allahs Sieg ist nahe.‘“ (Sure 2:214). Dies veranlasst den Gläubigen, seine eigene Seele und seine Absicht in Bezug auf seine Glaubenslehre zu überprüfen und Allah, den Erhabenen, darum zu bitten, ihn zu festigen, und ihn stets um Aufrichtigkeit zu bitten. Der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegte zu sagen: „O Wender der Herzen, festige mein Herz in Deiner Religion.“ (Überliefert von At-Tirmidhî). Und zu seinen Bittgebeten gehörte: „Und ich bitte Dich um Furcht vor Dir im Verborgenen und im Offenkundigen, und um das aufrichtige Wort in guten wie in schlechten Zeiten.“ (Überliefert von Ibn Abî Schaiba.) You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Aug 31 08:38PM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Was bedeutet der Qurân für meinen Alltag? Die Sure Al-Asr – wahres Zeitmanagement http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248098 Aug 31st 2026, 20:36 Die Sure Al-Asr „die Zeit“, ist eine der kürzesten Suren des Korans, doch ihre wenigen Worte tragen eine der tiefgründigsten und umfassendsten Botschaften für das menschliche Leben in sich. Der Prophet Muhammad (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) soll gesagt haben, dass diese Sure allein ausreicht, um die Menschheit zu leiten. In nur drei Versen entfaltet sie eine vollständige Weltanschauung, eine Lebensphilosophie und einen praktischen Fahrplan für den Erfolg des Menschen im Diesseits und im Jenseits. Sie ist ein Weckruf, der den Menschen aus seiner Lethargie reißt und ihn an die unausweichliche Realität der Zeit und seine Verantwortung darin erinnert. Jeder Muslim sollte diese Sure täglich lesen, über ihre Bedeutung nachdenken und ihre Lehren in jeder Minute seines Lebens anwenden. Der Imam As-Schâfi`î sagte: „Hätte Allah nur diese Sure offenbart, hätte dies bereits genügt.“ Die Sure beginnt mit einem Schwur: „Bei der Zeit.“ Allah schwört bei der Zeit – einer der wertvollsten und gleichzeitig am meisten verschwendeten Ressourcen des Menschen. Die Zeit ist das Medium, in dem sich das gesamte menschliche Leben abspielt. Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist ein unwiederbringlicher Teil unserer Lebensspanne, und sie wird eines Tages enden, wenn der Tod eintritt. Der Schwur bei der Zeit ist eine dringliche Aufforderung an den Menschen, innezuhalten und über den Sinn seines Daseins nachzudenken. In einer Welt, die von Geschäftigkeit, Ablenkung und Zeitvertreib geprägt ist, erinnert diese Sure den Gläubigen daran, dass seine Zeit kostbar ist und dass jeder Augenblick eine Gelegenheit darstellt, die er nutzen oder verlieren kann. Der Muslim, der diese Worte rezitiert, sollte sich bewusst machen, dass sein Leben ein einziger, großer Countdown ist, und dass jeder ungenutzte Moment eine verlorene Chance ist, die nie wiederkehrt. Der zweite Vers ist die zentrale Feststellung der gesamten Sure: „Wahrlich, der Mensch ist im Verlust.“ Dies ist ein ernüchterndes, aber realistisches Urteil über den Zustand der Menschheit. Der Begriff Chusr (Verlust) beschreibt einen Zustand des Scheiterns, der Minderwertigkeit und des Unheils. Der Mensch, wie er im Allgemeinen ist, neigt dazu, in die Irre zu gehen, seine Zeit zu verschwenden, seine Beziehungen zu vernachlässigen und sein Leben mit unbedeutenden Dingen zu füllen, die ihn nicht näher zu Allah bringen. Diese Aussage ist kein Ausdruck von Menschenverachtung, sondern eine notwendige Diagnose, die den Weg zur Heilung weist. Wenn der Mensch von Natur aus dem Verlust preisgegeben ist, dann braucht er eine klare Anleitung, um diesem Verlust zu entkommen. Diese Anleitung liefert der dritte und letzte Vers der Sure, der die Ausnahme von der Regel beschreibt. Der dritte Vers lautet: „Außer jenen, die glauben, rechtschaffene Werke tun, einander die Wahrheit empfehlen und einander die Geduld empfehlen.“ Diese vier Prinzipien – Glaube, gute Werke, Empfehlung der Wahrheit und Empfehlung der Standhaftigkeit – sind das vollständige Programm, das den Menschen vor dem Verlust rettet. Sie lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: die persönliche Läuterung und die soziale Verantwortung. Der Glaube und die rechtschaffenen Werke Dies ist die persönliche, individuelle Säule des Erfolgs. Der Glaube ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern ein überzeugtes Herz, das sich an Allah und Seine Botschaft klammert. Er ist die Wurzel, aus der alle guten Taten wachsen. Die rechtschaffenen Werke sind die Früchte dieses Glaubens. Sie sind die praktische Umsetzung der islamischen Lehren im Alltag, von den Pflichtgebeten und der Zakat bis hin zur Ehrlichkeit im Geschäft, der Freundlichkeit gegenüber der Familie und der Hilfe für die Bedürftigen. Die Sure verknüpft Glaube und Tat untrennbar miteinander. Ein Glaube ohne Taten ist leblos, und Taten ohne Glauben sind ohne spirituellen Wert. Der Muslim wird daran erinnert, dass seine Existenz einen Zweck hat: Allah zu dienen und Gutes zu tun. Die Empfehlung der Wahrheit und die Empfehlung der Geduld Dies ist die soziale Säule, die die individuelle Läuterung ergänzt. Die Empfehlung der Wahrheit bedeutet, dass der Gläubige nicht nur selbst für sich die Wahrheit lebt, sondern sie auch anderen weitergibt. Er ruft zum Guten auf und warnt vor dem Schlechten. Er ist ein Zeuge der Wahrheit in seiner Familie, in seiner Gemeinschaft und in der Gesellschaft. Er fürchtet sich nicht davor, die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie unangenehm ist. Die Empfehlung der Geduld ist die natürliche Ergänzung dazu, denn der Weg der Wahrheit ist mit Härten und Prüfungen verbunden. Wer zum Guten aufruft, wird Widerstand erfahren. Wer das Falsche bekämpft, wird Feinde haben. Wer die Wahrheit lebt, wird möglicherweise von der Gesellschaft ausgegrenzt. Die Geduld befähigt den Gläubigen, standhaft zu bleiben, nicht aufzugeben und die Früchte seiner Arbeit zu ernten. Im Alltag ist die Sure Al-Asr ein Kompass für den Alltag. Sie hilft dem Muslim, seine Prioritäten zu setzen. Wenn er am Abend über seinen Tag nachdenkt, kann er sich fragen: Habe ich heute meinen Glauben gestärkt? Habe ich gute Werke vollbracht? Habe ich andere an die Wahrheit erinnert? Habe ich Geduld gezeigt? Sie ist auch ein Mittel der gegenseitigen Ermahnung unter Muslimen. Sie erinnert uns daran, dass wir in derselben Situation des Verlustes sind und dass wir einander nur helfen können, wenn wir uns gegenseitig an diese vier Prinzipien erinnern. Kurz gesagt, die Sure Al-Asr ist die Formel für den wahren Erfolg. Wer die Zeit mit Glauben, guten Taten, dem Aufruf zur Wahrheit und der Geduld füllt, wird nicht verlieren, sondern gewinnen – im Diesseits und im Jenseits. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Aug 31 08:38PM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Gedanken zum Vers: „Wann kommt der Sieg Allahs?“ http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248104 Aug 31st 2026, 20:37 Im Schatten der weltweiten Übermacht und Ausbreitung des Falschen und angesichts der Tatsache, dass die muslimische Umma schwach ist, richtet sich jede gläubige Seele auf jenen strahlenden Tag aus, an dem der Tawhîd (die alleinige Verehrung Allahs) wieder auf Ehren herrschen wird und die Lichter der Wahrheit sich ausbreiten, um die Welt zu erleuchten, die von den Fesseln des Unglaubens und der Tyrannei eingeengt wird. Damit diese Hoffnungen Wirklichkeit werden, müssen wir den Weg zum Erfolg und zur Erlösung aus dieser düsteren Wirklichkeit suchen. Dies geschieht nur durch die Rückkehr zum Buch Allahs, des Erhabenen, um daraus die universellen und seelischen Gesetzmäßigkeiten für die Verwirklichung der ersehnten Hoffnung zu entnehmen. Aus diesem Grund haben wir einen großartigen Vers aus dem Buch Allahs ausgewählt, der den Zustand der gläubigen Gemeinschaft in Zeiten der Not und Krisen schildert – und zwar: „Wann kommt der Sieg Allahs?“ (Sure 2:214) –, um von diesem Hintergrund über diese wichtige Angelegenheit zu sprechen. Allah, der Lobpreiswürdige, sagt in Seinem edlen Buch: „Oder meint ihr etwa, dass ihr in den (Paradies)garten eingehen werdet, noch bevor Gleiches über euch gekommen ist, wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden erschüttert, bis dass der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: ‚Wann kommt Allahs Sieg? Aber wahrlich, Allahs Sieg ist nahe.‘“ (Sure 2:214). Dieser edle Vers wurde am Tag der Grabenschlacht offenbart, als die Muslime die schwersten Momente seelischer und körperlicher Qual erlitten – durch die Kälte, die Not und weil sich die Glaubensfeinde gegen die Muslime verbündeten, um ihre Existenz auszulöschen. Es gibt keine treffendere Beschreibung ihres Zustands als diese Worte des Erhabenen: „Als sie von oben und von unten zu euch kamen, und als die Blicke schweiften und die Herzen die Kehlen erreichten und ihr über Allah verschiedene Vermutungen anstelltet. Dort wurden die Gläubigen geprüft und heftig erschüttert.“ (Sure 33:10-11). Und trotz all dieses Schreckens, dem die Muslime ausgesetzt waren, blieben sie angesichts der Not standhaft und hielten an Allahs Gebot fest, bis ihnen der offenkundige Sieg zuteilwurde und die feindlichen Heere geschlagen wurden, die in Schmach und Schande unterlagen. Dieses Ereignis war eine große Lehre für die muslimische Umma, es zeigt, wie sie allen Widrigkeiten standhalten und erstarken kann. Mit dieser Lehre können wir jene Fragen beantworten, die von Zeit zu Zeit laut werden und fragen: „Ist es nicht an der Zeit, dass die Ungerechtigkeit besiegt wird? Ist es nicht an der Zeit, dass die Fessel zerbrochen wird? Wann kommt jener Tag, an dem die Morgendämmerung des Islams aufleuchtet und die Nacht der Ungerechtigkeit und Tyrannei vergeht?“ Viele Fragen kreisen in den Gedanken; die Antwort darauf lautet, dass Allah, der Erhabene, in Seiner Weisheit bestimmt hat, dass die Auseinandersetzung zwischen Lüge und Wahrheit ein universelles Gesetz des Lebens ist, seit der Zeit unseres Vaters Adam, Friede sei auf ihm, bis Allah die Erde und alle, die auf ihr sind, einberufen wird. Doch zu guter Letzt werden die Gottesfürchtigen gewinnen, und Allah, Seinem Gesandter und den Gläubigen gebührt die Oberhand. Darüber sagt Allah, der Erhabene: „Allah hat vorgeschrieben: ‚Ich werde siegen, Ich und Meine Gesandten.‘ Gewiss, Allah ist Stark und Allmächtig.“ (Sure 58:21). Und es heißt: „Und bereits erging Unser Wort an Unsere gesandten Diener, dass sie ja die Sieger sein werden, und dass Unser Heer die Oberhand behalten wird.“ (Sure 37:171-173). Und der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) verkündete seiner Umma dies, wie von Tamîm ad-Dârî (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überliefert wird. Er sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagen: ‚Diese Angelegenheit (der Islam) wird gewiss so weit reichen, wie die Nacht und der Tag reichen. Und Allah wird kein Haus aus Lehm und kein Zelt aus Ziegenhaar übergehen, das nicht von dieser Religion erfahren wird, entweder durch die Macht eines Mächtigen oder die Niederlage eines Schwachen. Eine Ehre, durch die Allah den Islam ehrt, und eine Erniedrigung, durch die Allah den Unglauben erniedrigt.‘“ (Überliefert von Ahmad in seinem Musnad und von al-Baihaqî in seinem Sunna-Werk.) Und dieser Sieg, den Allah Seinen gläubigen Dienern versprochen hat, ist nicht nur auf das Diesseits beschränkt, wie Sein Ausspruch, des Erhabenen, belegt: „Wir werden gewiss Unsere Gesandten und diejenigen, die glauben, im diesseitigen Leben unterstützen und am Tag, da die Zeugen auftreten.“ (Sure 40:51). Manche mögen fragen: „Es ist bekannt, dass einige Propheten von ihrem Volk getötet wurden, wie Yahyâ und Zakariyyâ (Friede sei mit ihnen). Und einige von ihnen verließen ihr Volk, wie Ibrâhîm, Friede sei auf ihm. Widerspricht dies nicht dem, was im vorherigen Vers steht?“ Die naheliegende und schnelle Antwort darauf ist zu sagen, dass hier überhaupt keinen Widerspruch besteht. Denn der Sieg für jene Propheten fand nach ihrem Tod statt – so wie Allah mit den Mördern von Yahyâ und Zakariyyâ, Friede sei auf ihnen, verfuhr, indem Er ihre Feinde gegen sie schickte, die sie erniedrigten und ihr Blut vergossen. Was Namrûd betrifft, so raffte ihn Allah in Seiner Allmacht dahin, und Er verhalf Seinem Propheten Ibrâhîm, Friede sei auf ihm, zum Sieg. Damit erfüllte sich das Versprechen Allahs, des Segensreichen und Erhabenen. Im Sahîh-Werk Al-Buchârîs ist von Abû Huraira (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Allah, der Segensreiche und Erhabene, sagt: ‚Wer sich mit einem meiner Nahestehenden (Walî) anfeindet, dem habe ich den Krieg erklärt.‘“ (Überliefert von Al-Buchârî.) Und so verhalf Allah Seinen Propheten gegen jene zum Sieg, die sie bekämpften und sie der Lüge bezichtigten, und Er verhalf Seinem Wort zum Durchbruch und brachte die Glaubensfeinde zum Schweigen. Und Allah rettete die Gläubigen aus der Mitte ihrer Feinde und verhalf ihnen zum Sieg über jene. Das war eine schnelle und naheliegende Antwort, die jeder geben kann. Aber darin liegt nicht der eigentliche Kern der Sache. Allah, der Mächtige und Erhabene, erzählt uns im Qurân von der Geschichte der Gläubigen in der Feuergrube: „Gewiss, diejenigen, die die gläubigen Männer und Frauen der Peinigung aussetzten und dann nicht bereuten – für sie ist die Strafe der Hölle, und für sie ist die Strafe des brennenden Feuers.“ (Sure 85:10). Es ist ein schmerzliches Ende, das das Herz jedes Gläubigen zerreißt und ihn weinen lässt, wenn er sich dieses Ereignis vor Augen führt. Und trotz alledem hat uns Allah nicht berichtet, dass Er Heerscharen vom Himmel gegen jene verbrecherischen Mörder entsandte hat. Er hat uns auch nicht berichtet, dass Er die Erde mit ihnen versinken ließ oder einen Sandsturm gegen sie schickte. All dies hat uns Allah nicht berichtet. Wo bleibt da der Sieg?! Allah, der Mächtige und Erhabene, will der Umma eine große Lehre und eine gewaltige Angelegenheit vermitteln: Der Sieg besteht nicht nur in den äußeren Ursachen und den sofortigen Strafen, vielmehr ist der wahre Sieg das Festhalten an den Prinzipien. Jene gläubigen Märtyrer haben in Wahrheit gesiegt, denn sie vermochten es, angesichts all dieser gewaltigen Schicksalsschläge und großen Qualen an ihrem Glaubensgrundsatz festzuhalten. Das ist der wahre Sieg, den die Umma lernen und gut verstehen muss. Dieser äußere Sieg kann später eintreffen, und die Gläubigen mögen ihn als fern empfinden – aus einer Weisheit, die Allah will, und aus Gründen, die nur derjenige begreift, dem Allah einen scharfen Blick und ein tiefes Verständnis verliehen hat. Zu diesen Gründen gehört, dass die islamische Umma nicht bereit ist, den Islam in Ehren zu halten – denn wenn sie den Sieg erränge, würde sie ihn schnell wieder verlieren, weil sie nicht in der Lage ist, ihn lange zu bewahren. Der Sieg kann sich auch deshalb verzögern, weil Allah, der Lobpreiswürdige, von den Gläubigen will, dass sie ihre Verbindung zu Allah vertiefen und ihre Absichten von allem reinigen, was sie trüben könnte – wie die Liebe zur öffentlichen Anerkennung oder das Streben nach weltlichen Gewinnen oder persönlichen Zielen. Wenn die Voraussetzungen für den Sieg bei der Umma gegeben sind, dann ist sie würdig, dass Allah, der Erhabene, ihr den Sieg gewährt. Auf der anderen Seite kann sich der Sieg auch deshalb verzögern, weil das Falsche, das die gläubige Gemeinschaft bekämpft, den einfachen Menschen noch nicht in seiner wahren Natur offenbar geworden ist und sie daher noch nicht von seiner Verderbtheit und der Notwendigkeit seines Verschwindens überzeugt sind. Die Angelegenheit erfordert daher mehr Zeit und Mühe, um seine Falschheit aufzudecken und seine Nichtigkeit zu erklären, damit die Menschen diesen Sieg annehmen können und er die größte Wirkung in ihren Seelen hinterlässt, nachdem ihnen die wahre Natur des Falschen und seine schlimmen Auswirkungen auf ihre Religion und ihr Diesseits klar geworden sind. Wenn die Gläubigen es dann besiegen, findet sich niemand, der Tränen darüber vergießt und um ihm nachtrauert. Die Quintessenz lautet: Allah, der Lobpreiswürdige und Erhabene, wird gewiss Seiner Religion zum Sieg verhelfen. Dies wird jedoch nur geschehen, wenn die Umma das tut, was nötig ist, um diesen Sieg zu verwirklichen. Und so lange die Nacht der Niederlage auch sein mag – die Morgendämmerung des Sieges wird mit Allahs Erlaubnis anbrechen. Dann werden die Gläubigen sich über den Sieg Allahs freuen, und Allah wird die Angelegenheit für sie vollenden, und die Einladung zum Islam wird sich überall auf Erden ausbreiten. Wir bitten Allah, den Erhabenen, dass Er uns jenen Tag sehen lässt – und das ist für Allah nicht schwer! You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
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