- Artikel - Islamweb: Sure Al-Kâfirûn – Die klare Abgrenzung im Glauben - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Sure An-Nasr – Der Sieg als Aufruf zur Demut - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Der Vers „Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen“ Teil 1 - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Rang verschiedener Handlungen und die individuelle Situation des Handelnden Teil 1 - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Der Vers „Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen“ Teil 2 - 1 Aktualisierung
- Artikel - Islamweb: Rang verschiedener Handlungen und die individuelle Situation des Handelnden Teil 2 - 1 Aktualisierung
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Sep 17 05:46AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Sure Al-Kâfirûn – Die klare Abgrenzung im Glauben http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248227 Sep 17th 2026, 05:18 Sure Al-Kâfirûn, „Die Ungläubigen“, ist die 109. Sure des Korans und eine der grundlegendsten Suren, wenn es um die Definition der islamischen Identität und das Verhältnis zu Andersgläubigen geht. Sie ist eine Makkah-Sure, offenbart in einer Zeit, als die Muslime noch eine kleine, verfolgte Minderheit waren und die heidnischen Quraisch versuchten, den Propheten zu einem Kompromiss in Glaubensfragen zu bewegen. Die Sure ist eine absolute Absage an jeden Kompromiss im Kern des Glaubens. Sie ist kurz, nur sechs Verse, aber ihr Inhalt ist ein Fels in der Brandung des religiösen Relativismus und der spirituellen Beliebigkeit. Sie lehrt den Muslim, wer er ist und wofür er steht, und bietet ihm eine klare, unverwechselbare Identität in einer Welt voller unterschiedlicher Glaubensvorstellungen. Die Sure wurde als Antwort auf ein Angebot der polytheistischen Führer von Quraisch offenbart. Sie schlugen dem Propheten einen „fairen Tausch“ vor: Sie würden Allah für ein Jahr anbeten, wenn er im Gegenzug ihre Götzen für ein Jahr anbeten würde. Dies war ein scheinbar vernünftiger Vorschlag, der die Konflikte hätte beenden können. Doch der Prophet wies diesen Vorschlag entschieden zurück und wartete auf die göttliche Führung, die in Form dieser Sure kam. Die Sure beginnt mit dem Befehl: „Sag: O ihr Ungläubigen“ (Sure 109:1). Die Adressaten sind die „Kâfirûn“ – diejenigen, die die Wahrheit der Botschaft trotz ihrer Klarheit ablehnen. Die folgenden Verse wiederholen eine grundlegende Aussage in verschiedenen Variationen: „ich diene nicht dem, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Und ich werde (auch) nicht dem dienen, dem ihr gedient habt, Und ihr werdet nicht Dem dienen, Dem ich diene.“ (Sure 109:2-5). Diese Verse etablieren eine unüberbrückbare Kluft zwischen dem, was der Muslim anbetet, und dem, was die Ungläubigen anbeten. Es ist eine Erklärung der völligen und absoluten Verschiedenheit. Der Muslim betet den Einen, einzigartigen Gott an – Allah, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Die Ungläubigen beteten Götzen, Steine, Macht und weltliche Begierden. Es gibt keine Gemeinsamkeit in diesem grundlegendsten Aspekt des Lebens. Der letzte Vers, „Euch eure Religion und mir meine Religion.“ (Sure 109:6), ist einer der bekanntesten Verse des Korans. Er wird oft als Grundlage für die islamische Haltung der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens zitiert. Der Muslim wird angewiesen, die Andersgläubigen in Ruhe zu lassen und ihnen ihren Glauben zu lassen, während er selbst an seinem festhält. Dies bedeutet nicht, dass der Muslim die anderen Religionen als gleichwertig oder richtig akzeptiert. Es ist eine pragmatische Anweisung: Es gibt keine Zwang in der Religion, und jeder Mensch wird für seine eigenen Überzeugungen und Taten zur Rechenschaft gezogen. Diese Sure verhindert, dass Muslime in nutzlose und aufreibende theologische Debatten verfallen oder versuchen, Andersgläubige mit Gewalt zu bekehren. Gleichzeitig verbietet sie jegliche Form der Kompromissbereitschaft im Kern des Glaubens. Für den Alltag eines Muslims hat diese Sure mehrere tiefgreifende Auswirkungen: 1. Unverwechselbare Identität (Tamyîz): In einer globalisierten Welt, die oft nach Gleichmacherei strebt, erinnert die Sure den Muslim daran, dass er eine einzigartige Identität hat. Er ist kein „universaler“ Gläubiger, der allen Gottheiten huldigt, sondern ein Diener des einen, allmächtigen Allah. Diese Sure fordert ihn auf, stolz auf seine Religion zu sein und seinen Glauben nicht zu verwässern, nur um dazuzugehören. Der Prophet sagte über einen, der diese Sure rezitierte: „Er ist vor dem Schirk geschützt“. 2. Klare Grenzen in Beziehungen: Die Sure lehrt, dass die Toleranz gegenüber Andersgläubigen ihre Grenzen hat. Der Muslim kann mit Nicht-Muslimen in Frieden, Gerechtigkeit und Freundlichkeit zusammenleben, aber er darf ihre religiösen Praktiken nicht billigen oder daran teilnehmen. Die Liebe zu Allah und Seinem Gesandten muss über allem anderen stehen. Der Prophet selbst, der der beste Vorbild war, pflegte freundliche Beziehungen zu seinen nichtmuslimischen Nachbarn und Verwandten, weigerte sich aber, ihre Götzen anzuerkennen. 3. Widerstand gegen Gruppenzwang: Die Sure lehrt den Muslim, Nein zu sagen, auch wenn es unpopulär oder unangenehm ist. Die Versuchung, Kompromisse einzugehen, um Konflikte zu vermeiden oder Akzeptanz zu finden, ist groß. Die Sure al-Kâfirûn gibt dem Muslim die geistige Stärke, standhaft zu bleiben und zu sagen: „Euch eure Religion und mir meine Religion.“ 4. Reiner Monotheismus: Die Sure enthält die Essenz der Tawhid, des reinen Monotheismus. Sie ist ein Akt der Loslösung von allem, was nicht Allah ist. Der Prophet rezitierte diese Sure oft zusammen mit Sure al-Ikhlas, um die beiden Aspekte des Glaubens zu betonen: die Bestätigung des Einen Gottes und die Ablehnung aller falschen Götter. Die Sure Al-Kâfirûn ist somit ein täglicher Akt der Erneuerung des eigenen Glaubens. Sie schützt den Muslim vor dem Schirk (der Verehrung anderer neben Allah) und verleiht ihm die innere Festigkeit, seinen Glauben in einer pluralistischen Gesellschaft zu leben. Sie ist ein Aufruf zu einer höflichen, aber entschiedenen Abgrenzung und ein Zeugnis dafür, dass der Islam eine klare, kompromisslose Botschaft des Monotheismus ist, die alle anderen Formen der Anbetung als falsch betrachtet. Möge Allah uns helfen, diese Sure zu verstehen und nach ihren Lehren zu leben. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Sep 17 05:46AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Sure An-Nasr – Der Sieg als Aufruf zur Demut http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248224 Sep 17th 2026, 05:17 Sure An-Nasr, „Die Hilfe“ oder „Der Beistand“, ist die 110. Sure des Korans und eine der letzten, die offenbart wurde. Mit nur drei Versen ist sie kurz, aber ihr Inhalt ist von einer Tiefe und Tragweite, die das gesamte Leben des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) und darüber hinaus die Botschaft für jeden Gläubigen zusammenfasst. Sie beschreibt das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen, indem sie den endgültigen Triumph des Islam über die heidnische Gesellschaft Arabiens vorhersagt. Doch anstatt zu einem Ausbruch von Selbstgefälligkeit oder Überlegenheitsgefühl aufzurufen, befiehlt die Sure Demut, Lobpreis und Reue. Diese Sure ist ein Meisterwerk der spirituellen Führung und lehrt den Muslim, wie er mit Erfolg und Sieg umgehen soll – eine Lektion, die in jeder Epoche und in jedem Bereich des Lebens von unschätzbarem Wert ist. Die Sure beginnt mit den Worten: „Wenn Allahs Hilfe kommt und der Sieg“ (Sure 110:1). Der „Sieg“ bezieht sich auf die Eroberung Mekkas, das bedeutendste Ereignis im Leben des Propheten nach der Hidschra. Diese Eroberung war nicht nur ein militärischer Sieg, sondern ein moralischer und spiritueller Triumph, der die Vorherrschaft des Islam in Arabien besiegelte. Vers 2 fährt fort: „und du die Menschen in Allahs Religion in Scharen eintreten siehst“ (Sure 110:2). Die Botschaft hatte sich durchgesetzt, und die Menschen strömten in Scharen zum Islam. Dies war der Höhepunkt von über zwanzig Jahren geduldiger Verkündigung, unermüdlichen Kampfes und unerschütterlichen Glaubens. Doch anstatt den Propheten anzuweisen, seinen Erfolg zu feiern, lautet der dritte und entscheidende Vers: „dann lobpreise deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung; gewiss, Er ist Reue-Annehmend.“ (Sure 110:3). Die Reaktion auf den größten Sieg ist nicht Stolz, sondern Demut; nicht Selbstfeier, sondern Lobpreis Allahs; nicht Selbstzufriedenheit, sondern das Bitten um Vergebung. Dies ist eine der tiefsinnigsten Lektionen des Islam: Wahre Größe und Erfolg führen den Gläubigen nicht von Allah weg, sondern zu Ihm hin. Der Prophet, der die Botschaft verstand, sagte nach der Offenbarung dieser Sure: „Mir wurde mein Tod angekündigt“. Für ihn war dieser Vers das Zeichen, dass seine Mission auf Erden vollendet war und seine Rückkehr zu seinem Herrn bevorstand. Aus diesem Grund intensivierte er seine gottesdienstlichen Handlungen, seine Reue und seine Lobpreisungen in den verbleibenden Monaten seines Lebens. Diese Botschaft ist für den Alltag eines jeden Muslims von entscheidender Bedeutung. Wir alle erleben Momente des Erfolgs – sei es das Bestehen einer Prüfung, eine berufliche Beförderung, die Gründung einer Familie oder ein anderes persönliches Ziel. Die Sure An-Nasr lehrt uns, wie wir auf diese Momente reagieren sollen. Der natürliche Impuls des Menschen ist Stolz, Selbstzufriedenheit und das Gefühl, alles aus eigener Kraft erreicht zu haben. Die Sure korrigiert diese Haltung und ruft uns zu drei Tugenden auf: 1. Lobpreis (Tasbîh): Wir sollen Allah lobpreisen und Ihm für den Erfolg danken. Jeder Erfolg ist letztlich ein Geschenk von Ihm, eine Manifestation Seiner Hilfe. Der erste Schritt nach einem Sieg sollte daher die demütige Anerkennung sein, dass allein Allah die Macht und den Willen dazu gab. 2. Bitte um Vergebung (Istighfâr): Dies ist eine der überraschendsten und tiefsinnigsten Anweisungen. Selbst in einem Moment des größten Triumphes soll der Mensch seine Fehler und Mängel erkennen und Allah um Vergebung bitten. Dies verhindert, dass der Erfolg den Menschen korrumpiert. Er wird daran erinnert, dass er trotz aller Erfolge ein Diener bleibt, der der Barmherzigkeit und Vergebung seines Herrn bedarf. Der Prophet selbst, der makelloseste Mensch, wurde aufgefordert, um Vergebung zu bitten – was bedeutet, dass dies für jeden von uns noch viel wichtiger ist. 3. Demut und Gottesbewusstsein (Taqwâ): Die gesamte Sure ist eine Übung in Demut. Sie lehrt, dass der wahre Lohn eines Sieges nicht in der Bestätigung durch die Welt liegt, sondern in der Nähe zu Allah. Wer Erfolg hat und dadurch seiner Familie und Gesellschaft nützt, hat die Botschaft von An-Nasr verstanden. Allah hilft denen, die Ihm dienen, und der Ausdruck der Dankbarkeit ist die Zunahme im Gehorsam. Diese Sure erinnert uns auch daran, dass jeder Erfolg in dieser Welt vergänglich ist. Der größte Sieg des Propheten – die Eroberung Mekkas – leitete nicht eine Ära des Wohlstands und der Ruhe ein, sondern war das Vorspiel zu seinem Tod. Dies ist eine wichtige Lektion für den Muslim: Wir sollten unseren Erfolg nie als etwas Endgültiges oder als unsere eigene Schöpfung betrachten. Jeder Erfolg ist ein Mittel, um Allah näher zu kommen, und eine Gelegenheit, Ihm zu dienen und um Seine Vergebung zu bitten. Wer diese Sure versteht, wird von der Furcht vor dem Scheitern befreit und von der Gefahr des Hochmuts bewahrt. Er wird Erfolg und Misserfolg gleichermaßen als Prüfungen betrachten, die ihn zu seinem Herrn führen sollen. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Sep 17 05:46AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Der Vers „Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen“ Teil 1 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248236 Sep 17th 2026, 05:18 Ein Vers aus dem edlen Buch Allahs gehört zu den umfassendsten Aussagen des Qur'an. Mit ihm wurde die Ermahnung durch die Ereignisse – ihre Vergangenheit und Gegenwart – beabsichtigt, sowie das Festhalten an dem, was Allah geboten hat, und das Unterlassen dessen, wovor Er, der Lobpreiswürdige, gewarnt hat. Der Vers lautet: „Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen wegen dessen, was die Hände der Menschen erworben haben, damit Er sie einiges von dem kosten lässt, was sie getan haben, auf dass sie umkehren mögen.“ (Sûra 30:41). Wir betrachten diesen Vers, um seine Botschaft zu entschlüsseln – und zwar durch die folgenden Betrachtungen: Erste Betrachtung: Das Wort zahara „erschien“, das heißt: Es wurde offenbar und deutlich. Erscheinen bedeutet, dass etwas, das bereits existiert, sichtbar wird, wir es aber nicht sehen. Wenn der lobenswerte Herr sagt: „Es ist das Unheil entstanden“, muss das Unheil bereits existiert haben – aber die Verursacher des Unheils haben es verborgen, bis es in der Gesellschaft reifte und sich ausbreitete. Das Unheil selbst erscheint nicht, sondern seine Wirkung erscheint. Das Unheil (Fasâd) erscheint, wenn der Mensch das Gesetz Allahs ignoriert, also das „Tu“ und „Tu nicht“. Die Rechtschaffenheit ist hingegen schon da und besitzt eine Immunität, mit der sie das Unheil bekämpft. Wenn jedoch die Flut des Unheils ansteigt und über die Rechtschaffenheit siegt und sie überwältigt, dann wird es den Menschen offenbar und sichtbar. Die zweite Betrachtung: Das Unheil ist der negative Zustand, es ist das Gegenteil des Guten und Nützlichen. Die Gelehrten deuten das Wort Fasâd „Unheil“ im Vers unterschiedlich. Die von Ibn ´Abbâs, möge Allah mit beiden zufrieden sein, überlieferte Auffassung besagt, dass es die Verminderung des Segens (Baraka) durch die Handlungen der Diener ist – damit sie bereuen. An-Nahhâs schreibt: „Dies ist die beste Aussage über den Vers.“ Die Worte: „auf dem Festland und im Meer“ bedeuten, dass das Unheil die Verschlechterung der Güter an Land und auf See betrifft, von denen die Menschen profitieren. So besteht das Unheil auf dem Land im Verlust des Nutzens und im Entstehen von Schaden – wie das Zurückhalten von Nahrungsmitteln wie Getreide, Früchte und Weidepflanzen, das Verenden der Nutztiere, das Abwandern des Wildes aufgrund von Dürre, und das Entstehen von Plagen wie Heuschrecken, Insekten und Krankheiten. Das Unheil im Meer zeigt sich daran, dass man es nicht mehr nutzen kann, wie etwa weniger Fische, Perlen und Korallen, die zu den größten Ressourcen der arabischen Länder gehörten, und in der Zunahme von Stürmen, die Seereisen behindern, sowie das Versiegen der Flüsse, durch die sich die Menschen mit Wasser versorgen. Die Erwähnung von „Land und Meer“ bezieht sich auf alle Richtungen, das heißt: Das Unheil ist überall auf dem Land und im Meer erschienen. Das „wegen“ in den Worten: „wegen dessen, was die Hände der Menschen erworben haben“ bedeutet Kausalität. Das „damit“ in: „damit Er sie einiges von dem kosten lässt, was sie getan haben“ bedeutet Konsequenz. Somit bedeutet der Satz: Also ließen Wir sie ein wenig von dem kosten, was sie getan haben. Die dritte Betrachtung: Die Worte: „Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen“ beziehen sich bereits auf die Zeit des Gesandten Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), um uns zu zeigen, dass die Gesandten nur entsandt wurden, um die Menschheit vor diesem Unheil zu retten. Aber da für dieses Unheil ein Grund genannt wird, ist es von dieser Ursache abhängig, ob diese existiert oder nicht. Immer wenn Unheil entsteht, kommt die Strafe. Dies ist ein universelles Gesetz Allahs, das bis bis zum Tag der Auferstehung gelten wird. Die Vergangenheitsform in „ist erschienen“ bezieht sich tatsächlich auf das Vergangene, daher ist das Unheil bereits erschienen und kommt nicht erst in der Zukunft. Demnach muss es sich um ein beobachtetes Unheil oder eines handeln, von dem sehr häufig berichtet wird (Mutawâtir). Die Vergangenheitsform kann im Arabischen aber auch bedeuten, dass man sicher damit rechnet, dass Unheil entstehen wird, sodass dies als Warnung davor gilt, als ob es bereits geschehen wäre. Ähnlich heißt es im Qurân: „Der Befehl Allahs (zur Auferstehung) ist gekommen.“ (Sûra 16:1). Wie dem auch sei, „Unheil“ schwören die Menschen durch Allahs Erlaubnis herauf. Dies zeigen die Worte: „wegen dessen, was die Hände der Menschen erworben haben.“ Allah legt derartige Ursachen auf besondere Weise fest, um diejenigen zu bestrafen, denen Er zürnt, weil sie schlechte Taten begehen. Dies ist mit „wegen dessen, was die Hände der Menschen erworben haben“ gemeint. Die vierte Betrachtung: „wegen dessen, was die Hände der Menschen erworben haben“ Damit sind kleine und große Sünden gemeint. So verbreitete sich das Unheil, und seine Ansteckung breitete sich aus, und es wurde von Generation zu Generation vererbt – wo immer sie sich niederließen und wo immer sie sich befanden. Die Zuschreibung des „Verdienens“ (Kasb) zu den Händen ist nach Art eines Gleichnisses für das Tun von Bösem und Schlechtem bei allen Handlungen – ohne dass damit speziell das gemeint wäre, was mit den Händen getan wird. Denn was die Menschen verdienen, geschieht durch alle äußeren Glieder und durch die inneren Sinne – von abweichenden Glaubensvorstellungen und Herzenskrankheiten. Die schlimmste aller schlechten Taten, die die Hände der Menschen verüben, ist die Verehrung anderer neben Allah – und dies ist hier gemeint, auch wenn die Aussage allgemein ist. Es ist bekannt, dass das das Unheil entsprechend dem Ausmaß der Sünden der Menschen ausfällt. Der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) wurde gefragt: „Welche Sünde ist die größte?“ Er sagte: „Dass du Allah einen Rivalen zur Seite stellst, obwohl Er dich erschaffen hat.“ Der Rivale ist der Gleiche und Ebenbürtige, doch heißt es im Qurân: „Und was immer euch an Unglück trifft, ist durch das, was eure Hände verdient haben.“ (Sûra 42:30). Und es heißt: „Und würden sie den rechten Weg einhalten, würden Wir ihnen reichlich Wasser zu trinken geben.“ (Sûra 72:16). You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Sep 17 05:46AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Rang verschiedener Handlungen und die individuelle Situation des Handelnden Teil 1 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248230 Sep 17th 2026, 05:18 Allah erschuf die Geschöpfe, damit sie Ihm dienen. Und Er machte zu den vornehmsten Zielen der Anbetungen das Aufsteigen in den Rangstufen der Gottesfurcht (Taqwâ) und des Glaubens (Îmân), die Verwirklichung der Stufe der Bewachung (Murâqaba) und der Vollkommenheit (Ihsân), das Erlangen der Wonne der Anbetung und die Verwirklichung ihrer Ziele. Und da sich die Naturen der Anbetenden in den Ursachen und Mitteln zur Verwirklichung dieses Ziels unterscheiden, unterschieden sich auch die Antworten des Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) auf dieselbe Frage – je nach dem unterschiedlichen Zustand des Fragestellers. Im „Ṣahîh Al-Buchârî“ wird von ´Abdullâh ibn Mas´ûd überliefert, dass er sagte: „Ich fragte den Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): ‘Welche Handlung ist Allah am liebsten?’ Er sagte: ‘Das Gebet zu seiner Zeit.’ Ich fragte: ‘Dann welche?’ Er sagte: ‘Dann die Güte zu den Eltern.’ Ich fragte: ‘Dann welche?’ Er sagte: ‘Der Dschihâd auf dem Weg Allahs.’ Er sagte: ‘Er erzählte mir diese, und wenn ich ihn um mehr gebeten hätte, hätte er mir mehr gegeben.’„ Und Abû Umâma stellte ihm dieselbe Frage: „Welche Handlung ist die vorzüglichste?“ Er sagte: „Halte dich an das Fasten, denn es hat keinen Gleichen.“ Überliefert von an-Nasâ`î. Was Abû Mûsâ Al-Asch´arî, möge Allah mit ihm zufrieden sein, betrifft, so überliefern Al-Buchârî und Muslim von ihm, dass er sagte: „Sie sagten: ‘O Gesandter Allahs, welcher Islam ist der beste?’ Er sagte: ‘Diejenige, bei der die Muslime vor seiner Zunge und seiner Hand sicher sind.’“ (Einigkeit über die Überlieferung). Und dies ist ein weites Feld für denjenigen, der es verfolgen und seine Aspekte sammeln möchte. Es ist auch von großer Bedeutung für jeden, der sich für die Fatwâ und die Einladung (Da´wa) hervortun möchte und sich der Erziehung der Menschen, ihrer Belehrung und Anleitung sowie der Beantwortung ihrer Fragen widmet. Denn die Seelen sind unterschiedlich, und was für den einen heilsam ist, mag für den anderen nicht heilsam sein. Und was den einen zur Ruhe der Seele, ihrer Stabilität, Beruhigung und Wonne an der Anbetung ohne Überdruss und Langeweile bringt, mag mit den Seelen anderer nicht übereinstimmen. Es ist bekannt, dass die Rangstufen der Anbetungen und ihre Stellungen bei Allah sich danach unterscheiden, welche Frucht sie im Herzen des Anbetenden hervorbringen und welchen Grad der Gottesfurcht (Taqwâ) und Vollkommenheit (Ihsân) er damit erreicht. Daher ist es sehr wichtig, dass derjenige, der zu Allah unterwegs ist, weiß, dass es ein Irrtum ist zu meinen, dass die Gehorsamshandlungen eine angesammelte Menge oder ein Zähler sind, der Bewegungen und Ruhezustände erfasst. Vielmehr ist die Wahrheit, dass die Handlung bei Allah eine Waage ist, nicht eine Zählung, und eine Qualität, nicht eine Quantität. So manches „subhân Allâh“ inmitten der Nacht mit gegenwärtigem Herzen hat in der Waage manches Durchlesen des Qurân mit abwesendem Herzen überholt. Und eine Träne in der Einsamkeit bewahrt ihren Verrichter vor der Hitze des Feuers. Und die heimliche Almosen (Ṣadaqa) löscht den Zorn des Herrn. Und eine geringe, leichte Handlung in Aufrichtigkeit (Ichlâṣ) lässt ihren Verrichter am Tag der Auferstehung im Schatten Allahs weilen. Und das Mitleid mit einem Tier um Allahs willen lässt die Sünden einer Hure vergeben werden, die ihr Leben im Schlamm der Unzucht verbrachte. Von hier aus kommt die Kenntnis der Rangstufen der Handlungen (Fiqh Marâtib Al-A´mâl) und wird zum Kompass, der den Muslim davor bewahrt, das Meer zu pflügen oder ein Schloss in der Luft zu bauen. Und dies ist der Unterschied zwischen dem zählenden Anbeter und dem erkennenden, schauenden (Wissenden). Handlungen: Vorzügliche und weniger vorzügliche Der Schlüssel zur Abhandlung in diesem Kapitel ist, dass einige Anbetungshandlungen vorzüglich sind und andere weniger vorzüglich; dies gilt im Allgemeinen. Was jedoch die Einzelheiten betrifft, so kann das, was zu einer Zeit vorzüglich ist, zu einer anderen Zeit weniger vorzüglich sein. Und noch wichtiger als dies ist, dass die vorzügliche Handlung für einen Menschen geringer ausfallen kann für einen anderen Menschen – je nach dem, was mit ihr an Zielen der Anbetung selbst und dem, was Allah von ihr will, verbunden ist, und was sich im Diener davon verwirklicht. Dieses Thema gehört zu den subtilen Wissensbereichen. Wem darin Verständnis gegeben wird, dem wird viel Gutes gegeben. Wenn er für sich selbst handelt, nützt es ihm selbst und er steigt im Zustand und im Lohn auf. Und wenn er ein wissender Lehrer für andere ist, so nützt Allah durch ihn den Geschöpfen und öffnet den Menschen die Tore des Guten, und er verkehrt mit jedem Menschen so, wie es ihm entspricht und ihm in seiner Religion, seinem Diesseits und seinem Jenseits nützt – so wie es der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) mit seinen Gefährten tat. Der Unterschied der Vorzüglichkeit nach Zeiten und Zuständen Der Scheich Al-Islâm (Ibn Taymiyya) hat in seiner Darlegung zu diesem Kapitel eine meisterhafte Leistung vollbracht und Worte geäußert, die so treffend, schön und nützlich sind. Und zu seinem vortrefflichen Verständnis in diesem Kapitel gehört, dass die Beurteilung des Vorzüglichen und des weniger Vorzüglichen sich auf die Zeit und die Epoche beziehen kann, oder von der Fähigkeit des Angesprochenen zur Handlung abhängen kann, oder auf den Nutzen zurückgehen kann, den sein Verrichter daraus zieht. Die Vorzüglichkeit hängt für ihn nicht nur vom Grundsatz ab, sondern auch von dem, was die Handlung umgibt – an Zeit, Fähigkeit und Wirkung. Er, möge Allah sich seiner erbarmen, sagte zur Bestätigung dieser Bedeutung: „Und hier gibt es einen Grundsatz, den wir kennen sollten: Wenn eine Sache im Allgemeinen vorzüglich ist, muss sie nicht in jedem Zustand und nicht für jeden vorzüglich sein. Vielmehr ist das weniger Vorzüglich in seiner Stellung, für die es vorgeschrieben wurde, vorzüglicher als das absolut Vorzügliche.“ (Madschmû´ Al-Fatâwâ 24/237) Und er sagte: „Und es kann sein, dass das weniger Vorzüglich zu einer Zeit vorzüglicher ist als das Vorzügliche, und es kann sein, dass das weniger Vorzüglich für denjenigen, der es vermag und davon Nutzen hat, vorzüglicher ist als das Vorzügliche für denjenigen, der nicht so ist.“ (Madschmû´ Al-Fatâwâ 11/399) Und er sagte: „Und das Vorzügliche variiert je nach den verschiedenen Zuständen der Menschen. Es gibt Handlungen, deren Art an sich vorzüglich ist, die dann aber zurückgesetzt oder sogar verboten sein können.“ (Madschmû´ Al-Fatâwâ 22/309) Und diesen Grundsatz erwähnte er oft verstreut in der „Madschmû´ Al-Fatâwâ“ und in anderen Werken und wiederholte ihn mit Nachdruck, um auf seine Wichtigkeit hinzuweisen. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Sep 17 05:46AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Der Vers „Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen“ Teil 2 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248242 Sep 17th 2026, 05:18 Die fünfte Betrachtung: Seine Aussage, des Mächtigen und Erhabenen: „damit Er sie ein wenig von dem kosten lasse, was sie getan haben“ – gemeint ist ein Teil der Bestrafung für die gesamte Handlung, nicht die Bestrafung für einen Teil der Handlung. Das heißt: Das, was Er sie an Strafe kosten lässt, ist nur ein Teil dessen, was sie verdient haben. Und darin liegt eine Drohung, wenn sie nicht von ihren üblen Taten ablassen – wie Sein Ausspruch, des Erhabenen: „Und würde Allah die Menschen für das, was sie verdient haben, belangen, Er würde auf ihrer (Oberfläche) kein sich bewegendes Wesen zurücklassen.“ (Sûra 35:45). Anschließend folgt die Strafe des Jenseits, wie Er, der Erhabene, sagte: „Aber die Strafe des Jenseits ist härter und beständiger.“ (Sûra 20:127). Ibn Kathîr sagte: „Seine Aussage: 'damit Er sie ein wenig von dem kosten lasse, was sie getan haben' – das heißt: Er prüft sie durch die Verminderung von Besitz, Leben und Früchten – als Prüfung von Ihm und als Vergeltung für ihr Tun.“ Die sechste Betrachtung: Die Worte: „auf dass sie (zu Ihm) umkehren mögen“ bedeuten: Sie kehren von den Sünden um und lassen von ihren Sünden und Fehltritten ab. Qatâda sagte: „Auf dass ein Umkehrender umkehrt, auf dass ein Reuiger bereut, auf dass ein um Verzeihung Bittender um Verzeihung bittet.“ Das heißt: Allah bestraft sie mit dem Unheil nur für einen Teil ihrer Sünden, damit sie reumütig zur Wahrheit umkehren, wie es im Qurân heißt: „Und Wir prüften sie mit Gutem und Bösem, auf dass sie umkehren mögen.“ (Sûra 7:168). Die Hoffnung, die dem Wort la´alla „auf dass“ zu entnehmen ist, zeigt, dass das geschehene Unheil ausreicht, um sie von der Sünde abzubringen, die sie begangen haben, und dass in ihrer Lage noch Hoffnung auf Umkehr besteht. Sollten sie jedoch nicht umkehren, haben sie ihre Widerspenstigkeit bewiesen, sodass die Ermahnung bei ihnen nicht gewirkt hat. Hierzu heißt es im Qurân: „Sehen sie denn nicht, dass sie jedes Jahr einmal oder zweimal der Versuchung ausgesetzt werden? Aber dann bereuen sie nicht und bedenken sie nicht.“ (Sûra 9:126). Die siebte Betrachtung: In der reinen Sunna finden sich im Lichte dieses Verses Hadithe, wie etwa ein von al-Hâkim und at-Tabarânî mit einer authentischen Überliefererkette von Ibn ´Abbâs, möge Allah mit beiden zufrieden sein, vom Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) überlieferten Hadith: „Wenn außerehelicher Geschlechtsverkehr und Zins in einem Ort öffentlich werden, dann haben sie sich selbst der Strafe Allahs ausgesetzt.“ Und Ibn Mâdschah, al-Bazzâr und al-Bayhaqî überlieferten mit einer guten Überliefererkette von ´Abdullâh ibn ´Umar, dass er sagte: „Der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) wandte sich uns zu und sagte: ‚O ihr Auswanderer! Fünf Dinge – wenn ihr ihnen ausgesetzt seid, und ich suche Zuflucht bei Allah davor, dass ihr sie erlebt: Wenn in einem Volk die Schandtat jemals offen zutage, wird sie sich stets unter ihnen die Seuche und Leiden ausbreiteten, die ihre Vorfahren nicht kannten. Wenn sie Maße und Gewichte fälschen, werden sie stets mit Dürrejahren, schwerer Not und der Tyrannei der Herrscher heimgesucht. Und wenn sie die Zakât auf ihr Vermögen verweigern, wird ihnen stets der Regen vom Himmel vorenthalten. Wären da nicht die Tiere, würde es bei ihnen gar nicht regnen. Und sobald sie den Bund Allahs und Seines Gesandten brechen, wird Allah einen Feind von außen Macht über sie gewähren, der ihnen einen Teil ihres Vermögens nimmt. Und wenn ihre Herrscher nicht nach dem Buch Allahs und der Offenbarung Allah urteilen, wird Allah Gewalt unter ihnen verbreiten.‘“ Ibn Mâdschah überlieferte mit einer authentischen Überliefererkette von Abû Mâlik al-Asch´arî, dass der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Leute von meiner Umma werden sicher Wein trinken und ihn mit einem anderen Namen benennen. Für sie werden mit Musikinstrumenten (Ma´âzif) Sängerinnen spielen. Allah wird sie von der Erde verschlucken lassen und aus ihnen Affen und Schweine machen.“ Die achte Betrachtung: Abû l-´Âliya sagte: „Wer sich Allah auf Erden widersetzt, der hat auf der Erde Unheil gestiftet. Denn das Wohlergehen auf Erden und im Himmel liegt im Gehorsam gegenüber Allah.“ Aus diesem Grund heißt es in einem Hadith: „Eine im Islam festgelegte Strafe, die auf der Erde vollstreckt wird, ist für die Bewohner der Erde besser, als wenn es vierzig Morgen lang regnet.“ (Überliefert von Ibn Mâdschah mit einer guten Überliefererkette). Wenn nämlich die Strafen vollstreckt werden, schrecken viele Menschen davor zurück, Verbotenes zu begehen. Und wenn Sünden begangen werden, sind sie die Ursache für das Schwinden des Segens des Himmel und der Erde. Wenn einst ´Îsâ (Friede sei mit ihm) am Ende der Zeit herabkommt und nach dem islamischen Gesetz richtet, indem er das Schwein tötet, das Kreuz zerbricht und die Kopfsteuer (Dschizya) abschafft, weil nur noch der Islam angenommen wird, und wenn Allah dann zu seiner Zeit den Daddschâl und seine Anhänger sowie Ya`dschûdsch und Ma`dschûdsch (Gog und Magog) vernichtet, dann wird zur Erde gesagt: „Gib deinen Segen preis!“ Dann wird von einem Granatapfel eine große Menge Menschen essen und sie werden unter seiner Schale Schatten finden. Und die Milch einer Kamelstute wird für eine Gruppe von Menschen ausreichen. Dies geschieht nur durch den Segen der Umsetzung der islamischen Gesetzgebung. Immer wenn die Gerechtigkeit verwirklicht wird, mehren sich die Segnungen und das Gute. Aus diesem Grund ist in den Ṣahîh-Werken belegt, dass der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) an einem Totengeleit vorbeiging und sagte: „Dieser ist zur Ruhe gekommen und vor diesem haben wir nun unsere Ruhe.“ Die Leute fragten: „O Gesandter Allahs! Was bedeutet ‚zur Ruhe gekommen‘ und ‚vor diesem haben wir unsere Ruhe‘?“ Er antwortete: „Der gläubige Diener entkommt dem Mühsal und den Leiden des Diesseits und gelangt zur Barmherzigkeit Allahs, des Mächtigen und Erhabenen. Und vor dem sündhaften Diener haben die Menschen, die Länder, die Bäume und die Tiere ihre Ruhe.“ (Überliefert von al-Buchârî). Das Fazit zum Vers: Jedes Unheil, das auf Erden geschieht, hat seine Ursache in der Abweichung von Allahs Geboten, der Grund dafür ist die Verehrung anderer neben Allah (Schirk) und der Unglaube (Kufr). Das Unheil ist eine Strafe, die Allah verhängt, damit der Mensch seinen Fehler erkennt, wenn er ohne Rechtleitung von Allah neben Ihm andere Dinge verehrt. Wer das Leiden unserer Welt kennt, der erkennt die Notwendigkeit des Menschen für den Islam – und dass die Verehrung anderer neben Allah und die Sünden manch verheerendes Unheil für die Menschen nach sich ziehen und dass damit die Menschen bestraft werden. Zudem verdient der Mensch durch die Verehrung anderer und die Sünden die Strafe Allahs. Die Verbreitung von Schandtaten und Sünden wirkt sich auf ihre Bewohner aus, indem es ihnen schlechter als zuvor geht. Sie sind dann dazu aufgefordert, das Gute zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten, damit Allah dadurch den Schaden von ihnen abwendet, der sie überkam. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
| Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Sep 17 05:46AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Rang verschiedener Handlungen und die individuelle Situation des Handelnden Teil 2 http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=248233 Sep 17th 2026, 05:18 In Teil 1 ging es darum, dass es Angelegenheiten und Anbetungen gibt, die ihrem Wesen nach vorzüglicher sind als andere – wie das Lesen des Qurân im Bereich des Dhikr (Gedenken an Allah) und Aussagen, denn dies sind die besten Taten der Zunge. Und wie das Gebet im Kapitel der Anbetungen des Körpers und Ähnliches, denn „das Gebet ist das Beste, was es gibt“ und „Wisst, dass das Beste eurer Handlungen das Gebet ist“. Aber es kann Umstände geben, die es aus einem anderen Grund oder einer anderen Richtung weniger vorzüglich machen als andere Taten. Erstens: In Bezug auf die Berücksichtigung von Zeit und Ort Der Grundsatz hier ist, dass das Vorzügliche zu jeder Zeit „die Pflicht der Zeit (Wâdschib Al-Waqt)“ ist – das, was Allah und Sein Gesandter zu tun befohlen haben. Denn es ist, auch wenn es zu einer anderen Zeit weniger vorzüglich ist, in dieser Zeit vorzüglich. Wie das Wiederholen des Gebetsrufs (Adhân) hinter dem Mu`aḏḏin, die Morgen- und Abend-Dhikr zu ihrer Zeit, die Schlaf-Dhikr und andere festgelegte Dhikr und Bittgebete – sie werden zu ihrer Zeit vorgezogen und sind vorzüglicher als das Lesen des Qur’an. Ebenso ist der Lobpreis (Tasbîh) im Verbeugen (Rukû´) und in der Niederwerfung (Sudschûd) größer als das Lesen des Qurân darin, denn es ist darin sogar verboten. Und das Gebet an sich ist vorzüglicher als andere Handlungen, aber zu den verbotenen Zeiten ist es weniger vorzüglich. Und das Gebieten des Rechten und Verbieten des Verwerflichen zum Zeitpunkt seines Auftretens ist größer als das Lesen des Qurân und das Unterlassen des Gebietens und Verbietens. Hierauf weist der Scheich Al-Islâm, möge Allah sich seiner erbarmen, bereits hin. Und er sagte auch: „Das weniger Vorzügliche zur rechten Zeit und am rechten Ort ist vorzüglicher als das Vorzügliche.“ Und er sagte: „Das weniger Vorzügliche am rechten Ort vorzüglicher und ist vorzüglicher für denjenigen, für den das Vorzügliche nicht geeignet ist.“ Man kann dies auch damit veranschaulichen, dass das freiwillige Gebet im Allgemeinen vor anderen Handlungen vorgezogen wird – „das Gebet ist das Beste, was es gibt“, „Wisst, dass das Beste eurer Handlungen das Gebet ist“. Und dennoch: „Das Lesen, der Dhikr und das Bittgebet zu den Zeiten, in denen das Gebet verboten ist – wie die fünf Zeiten und die Zeit der Predigt – sind vorzüglicher als das Gebet. Und der Lobpreis (Tasbîh) im Verbeugen (Rukû´) und in der Niederwerfung (Sudschûd) ist vorzüglicher als das Lesen, und der letzte Taschahhud ist vorzüglicher als der Dhikr.“ Zweitens: In Bezug auf die Fähigkeit und das Unvermögen Das allgemein Vorzügliche kann für denjenigen, der es nicht vermag oder dem es schwerfällt, es auszuführen – entweder wegen einer Schwäche in ihm oder wegen einer Eigenschaft, die ihn daran hindert – weniger vorzüglch sein. Ibn Taymiyya sagte: „Und es kann sein, dass das weniger Vorzüglich für denjenigen, der es vermag und davon Nutzen hat, vorzüglicher ist als das Vorzügliche für denjenigen, der nicht so ist.“ (Madschmû´ Al-Fatâwâ 11/399). Und er sagte: „Und es kann sein, dass der Mann unfähig ist zum Vorzüglichen, sodass das, was er vermag, für ihn vorzüglicher ist – und Allah weiß es am besten.“ (Madschmû´ Al-Fatâwâ 14/433). Und er sagte: „Die meisten Menschen sind unfähig zu den vorzüglichsten Handlungen. Wenn sie ihnen befohlen würden, würden sie sie auf eine Weise tun, von der sie keinen Nutzen haben oder nur einen geringen Nutzen. So kann für einen dieser Menschen die Handlung, die ihm entspricht und von der er Nutzen hat, vorzüglicher sein als das, was nicht so ist.“ (Was für jeden Menschen vorgeschrieben ist, ist, das Gute zu tun, was er vermag, wie Allah, der Erhabene, sagte: “So fürchtet Allah, so viel ihr könnt.“ (Sûra 64:16). Und wenn sich die Zweige des Glaubens (Schu´ab Al-Îmân) überhäufen, dann gibt er dem den Vorzug, was Allah am wohlgefälligsten ist und wozu er am ehesten fähig ist. Denn es kann sein, dass er zum weniger Vorzüglichen fähiger ist als zum Vorzüglichen, und er erlangt dadurch etwas Vorzüglicheres, als er durch das Vorzügliche erlangen würde.) (Madschmû´ Al-Fatâwâ 7/651-652) Drittens: In Bezug auf den Nutzen aus der Handlung Das Vorzügliche variiert je nach den verschiedenen Zuständen der Menschen und dem, was sie an Zielen der Religion, Nutzen des Herzens und Zuständen des Glaubens verwirklichen. „Es kann sein, dass die Religion eines Menschen durch die geringere Handlung heilsamer wird als durch die vorzügliche, sodass sie für ihn vorzüglicher wird. Ja, es kann sogar sein, dass das Tun der geringere Handlung für ihn nützlicher ist. ... Welche Handlung auch immer nützlicher und für Allah gehorsamer ist, die ist für ihn vorzüglicher als das Aufbürden einer Handlung, die er nicht in der richtigen Weise ausführt.“ (Madschmû´ Al-Fatâwâ 7/652) Ibn Taymiyya sagte: „Die Anbetung, von der er Nutzen hat, bei der sein Herz anwesend ist, zu der er Neigung hat und die er liebt, ist vorzüglicher als eine Anbetung, die er in Unachtsamkeit und ohne Neigung verrichtet.“ Und zu seinen Worten in diesem Kapitel gehört auch seine Aussage: „Und es kann sein, dass der Nutzen mancher Menschen aus der geringen Handlung größer ist – je nach seinem Zustand – entweder weil sein Herz dabei versammelt ist und seine Brust sich dafür öffnet und seine Kraft dafür vorhanden ist – wie derjenige, der dies manchmal beim Dhikr findet, nicht aber beim Lesen (Qirâ`a) –, sodass die Handlung, die er in vollkommener Weise verrichtet, für ihn vorzüglicher ist als die Handlung, die er in unvollkommener Weise verrichtet, selbst wenn die Art dieser vorzüglicher ist. Und es kann sein, dass der Mann unfähig zum Vorzüglichen ist, sodass das, was er vermag, für ihn vorzüglicher ist – und Allah weiß es am besten.“ Und zu den Dingen, die man wissen sollte, gehört, dass die Vorzüglichkeit des Lesens, des Dhikr, des Bittgebets (Du´â`), des Gebets und anderem sich je nach dem Zustand des Mannes unterscheiden kann. Das nachdenkliche Lesen ist vorzüglicher als das Lesen ohne Nachdenken. Und das Gebet in Demut (Chuschû´) und Anwesenheit des Herzens ist vorzüglicher als das Gebet ohne dies. Und es kann sein, dass die geringe Handlung entsprechend dem Zustand der bestimmten Person vorzüglicher ist – entweder weil sie unfähig zum Vorzüglichen ist oder weil ihre Liebe, ihr Verlangen, ihre Sorge und ihr Nutzen aus der geringen Handlung größer sind – sodass sie für ihn vorzüglicher ist, wegen des, was damit an vermehrter Handlung, Liebe, Willenskraft und Nutzen verbunden ist. Aus diesem Kapitel wird der Dhikr für manche Menschen zu manchen Zeiten besser als das Lesen, und das Lesen für manche von ihnen zu manchen Zeiten besser als das Gebet und Ähnliches – wegen der Vollkommenheit ihres Nutzens daraus, nicht weil es in seiner Art vorzüglicher ist. Und wenn sich die Aspekte frommen Handelns überlappen, dann gibt man dem den Vorzug, was Allah am wohlgefälligsten ist und wozu er am ehesten fähig ist. Denn es kann sein, dass er zum weniger Vorzüglichen fähiger ist als zum Vorzüglichen, und er erlangt dadurch etwas Vorzüglicheres, als er durch das Vorzügliche erlangen würde. ... Das Vorzüglichste für diesen ist, dass er das sucht, was für ihn nützlicher ist – und das ist für ihn vorzüglicher – und dass er nicht das sucht, was absolut vorzüglich ist, wenn es für ihn unmöglich oder schwierig ist und ihm das entgeht, was für ihn vorzüglicher und nützlicher ist. Abschließende Bemerkung Die Handlungen umfassen Vorzügliches und weniger Vorzügliches. Aber es kann etwas eintreten, das das weniger Vorzüglich zum Vorzüglichen macht. Daher ist es notwendig, diese Angelegenheit zu betrachten und zu kennen und das zu kennen, was mit dieser Vorzüglichkeit zusammenhängt. Dann ist es notwendig, die Arten der Angesprochenen und ihre Zustände zu kennen, damit jeder Mensch zu dem angeleitet wird, was ihn heilsam macht oder was für ihn das Heilsamste vom Gehorsam gegenüber Allah und Seinem Gesandten ist, und damit ihm das verboten wird, von dessen Verbot er Nutzen hat. Und er soll nicht zu einem Guten angeleitet werden, das ihn in das stürzt, was schlimmer ist als das Verbotene – bei gleichzeitigem Unvermögen dazu. Und Allah, der Erhabene, weiß es am besten. Und unser letzter Ruf ist, dass alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464 If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f |
|
Sie erhalten diese Zusammenfassung, weil sie Benachrichtigungen von dieser Gruppe abonniert haben. Sie können Ihre Einstellungen auf der Seite mit den Einstellungen für die Gruppenmitgliedschaft ändern. Wenn Sie sich von dieser Gruppe abmelden und keine E-Mails mehr von dieser Gruppe erhalten möchten, senden Sie eine E-Mail an 76j4725235b235b891248jv1+unsubscribe@googlegroups.com. |
